G. F. Sartorius Freiherrn von Waltershausen Urkundliche Geschichte des Ursprunges der deutschen Hanse. Bd 1

Herausgegeben von J. M. Lappenberg
Autor: Georg Satorius (1765-1828), Erscheinungsjahr: 1830

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Themenbereiche
Enthaltene Themen: Hanse, Hansa, Hansestadt, Hansestädte, Handelsbund, Handel, Kaufmann,
Inhaltsverzeichnis
    Vorwort.
  1. Erste Abtheilung. Geschichte des Vereins der niederdeutschen Kaufleute und Städte, seit dem zwölften Jahrhundert bis zu dem Jahre 1370.
    1. Erster Abschnitt. Entstehung der Verbindung unter den niederdeutschen Kaufleuten im Auslande im zwölften Jahrhunderte, und Ausbildung derselben während des dreyzehnten.
    2. Zweyter Abschnitt. Erste Verbindungen einzelner, dann mehrerer niederdeutschen Städte während des 13ten Jahrhunderts, zur Erhaltung ihrer Freyheit und ihres Rechts im Innern, so wie gegen das Ausland und zur Beschirmung ihrer Bürger und Kauffahrer.
    3. Dritter Abschnitt. Erste glückliche Fehden Lübecks, der wendischen und anderer Seestädte während des 13ten Jahrhunderts, welche ihr Ansehen verbreiteten, und zur Befestigung des Vereins mit und unter den andern Städten beytrugen.
    4. Vierter Abschnitt. Grössere Ausbildung der Vereine der norddeutschen Kaufleute in der Fremde und der Städte daheim, während der ersten grossem Hälfte des 14ten Jahrhunderts bis zu dem Ausbruche der grossen Fehde im sechsten Jahrzehend dieses Jahrhunderts mit König Waldemar III. von Dänmark.
    5. Fünfter Abschnitt. Fehden der verbundenen norddeutschen Städte mit den scandinavischen Mächten zur Erweiterung ihres Einflusses, zur Begründung ihrer Handelsgesellchaft daselbst, und zur Anerkennung ihrer Verbindung unter dem Nahmen Kaufleute und Städte der deutschen Hanse.
    6. Sechster Abschnitt. Verfassung, Benennung und Zwecke des Vereins der niederdeutschen Kaufleute und Städte am Ende dieses Zeitraums.
  2. Zweyte Abtheilung. Geschichte des Handels der niederdeutschen Kaufleute und Städte seit dem zwölften Jahrhunderte bis zum Jahre 1370.
    1. Erster Abschnitt. Einleitung in die Geschichte des Handels der Niederdeutschen wahrend dieser Zeit; Verkehr mit Livland.
    2. Zweyter Abschnitt. Verkehr der niederdeutschen Kaufleute und Städte mit Russland.
    3. Dritter Abschnitt. Handel der deutschen Kaufleute und Städte mit Schweden.
    4. Vierter Abschnitt. Verkehr der deutschen Kaufleute und Städte mit Dänmark und besonders mit Schonen.
    5. Fünfter Abschnitt. Handel der niederdeutschen Kaufleute und Städte mit Norwegen.
    6. Sechster Abschnitt. Handel der niederdeutschen Kaufieute und Städte mit den Niederlanden und Frankreich.
    7. Siebenter Abschnitt. Handel der norddeutschen Kaufleute und Städte mit England und Schottland.
Aus dem Vorwort.

Dem Werke des verewigten Sartorius über die Geschichte des hanseatischen Bundes ist seit seinem ersten Erscheinen im Jahre 1802 durch sehr allgemeine Anerkennung eine Stelle unter den ausgezeichnetsten Leistungen über deutsche Geschichte angewiesen worden. Erfreulich ist es die Würdigung zu betrachten, welche demselben durch die damaligen Zeitgenossen zu Teil wurde, namentlich durch Johannes von Müller*), denjenigen Geschichtsforscher, welcher zur Beurteilung desselben, durch die ausgebreitete Kunde, welche er vom Mittelalter besass, vorzüglich berufen war. Wirklich darf auch noch heute Deutschland sich weniger Werke rühmen, in welchen treffliche Gesinnung und ein in jenen Tagen gar seltenes, eifriges Studium urkundlicher Quellen mit einer so glücklichen Anwendung der Einsicht gegenwärtiger Staats - und Lebens-Verhältnisse auf die Darstellung der Vergangenheit sich in ähnlicher Maasse vereinigt finden.

Die Lücken und Unvollkommenheiten seines Werkes waren jedoch Niemanden weniger verborgen als dem Verfasser, welcher sich damals vergeblich bemüht hatte, den Zutritt zu denjenigen Archiven zu erhalten, welche die wichtigsten für seinen Gegenstand schienen und der die Schwierigkeiten der Benutzung selbst mancher der gedruckten Quellen der Städtegeschichten vielfach erfahren hat. Als aber nach der völligen Umgestaltung des ehemaligen deutschen Reiches der Zutritt zu vielen städtischen Archiven und die Benutzung der in denselben enthaltenen reichen historischen Fundgruben von den Behörden ohne Schwierigkeiten gestattet wurde, auch nach der Befreiung des Vaterlandes mit der bessern Verwaltung ein neubelebtes Interesse an deutscher Geschichtsforschung erwacht war: so säumte Sartorius nicht seine besten Kräfte einer solchen neuen Bearbeitung des sich angeeigneten Stoffes zuzuwenden, welche er das Werk seines Lebens mit gerechter Freude nennen dürfte. ... weiter
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Kaiser Otto I. und Gemahlin

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Wismar, Stadtansicht

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Lübeck Das Holstentor

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Hamburg, Blick auf die Unterelbe

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