Napoleon an seinen Minister des Auswärtigen Maret, Herzog von Bassano, in Wilna. Zaneki, rechtes Ufer der Beresina, bei Zembine, 29. November 1812.

. . . Lebensmittel, Lebensmittel, Lebensmittel! Ohne diese gibt es keine Greuel, denen diese zuchtlose Masse in dieser Stadt (Wilna) nicht entgegengeht. Vielleicht kann sich diese Armee erst hinter dem Niemen wieder sammeln. Bei dieser Lage der Dinge ist es möglich, daß ich meine Anwesenheit in Paris für notwendig halte, um Frankreichs, um des Kaiserreichs, ja um der Armee selbst willen.

Ich wünsche sehr, daß in Wilna kein auswärtiger Vertreter sich aufhalte. Die Armee ist heute nicht so, daß man sie zeigen kann; die dort anwesenden Vertreter sind zu entfernen; man könnte ihnen beispielsweise sagen, daß Sie, daß ich selbst mich nach Warschau begebe, und sie dorthin beordern, indem man ihnen einen Tag zur Abreise bestimmt.
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Dieses Kapitel ist Teil des Buches Die Befreiung 1813 - 1814 - 1815. Teil 1