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Zubereitung des Kaffees

Man bringt den fein gestoßenen gebrannten Kaffee auf einen Seihbeutel von feiner Leinwand, drückt das Pulver etwas zusammen und gießt dann vollkommen siedendes Wasser nach und nach (jedesmal eine geringe Menge) darauf.

Legt man das Pulver zu dünn in den Trichter oder Seiher, und drückt es nicht gehörig fest, so läuft das Wasser zu schnell durch. Liegt es nicht gleich und eben im Seiher, so werden die Teile, wo eine Erhöhung ist, zu fest gedrückt, und das Wasser geht nicht durch sie, sondern durch die weniger gedrückten Orte, so dass also die ersteren wenig ausgezogen werden. Ein Seiher mit ebenem durchlöcherten Boden ist daher am besten. Man kann in diesem das Kaffeepulver mittelst eines an einem Stiel befestigten Bleches zusammendrücken. Blecherne Seiher geben leicht einen Eisengeschmack; besser sind daher porzellanerne.


a. Man bringt das Wasser zum Sieden, nimmt dann das Gefäß vom Feuer, schüttet die gemahlenen Bohnen hinein, verschließt das Gefäß genau und setzt es 2 Stunden in heiße Asche.

b. Man siedet den gemahlenen Kaffee kurze Zeit mit Wasser, indem man ihn in einem Beutel in dasselbe hängt oder ihn ins Wasser wirft und die Brühe dann seiht.

Dieses Verfahren ist nicht zu empfehlen, da die besten Teile des Kaffees dabei verloren gehen und zu viel bittere und färbende Teile aufgelöst werden. Da der erhaltene Kaffee trüb ist, so muss man ihn gewöhnlich mit Hausenblase klären.

c. Man drückt den gemahlenen Kaffee in das Aussauggefäß einer Wasser- oder Luftpresse, und zieht mit kaltem Wasser seine auflöslichen Teile aus. Auf diese Art erhält man sie am vollständigsten.
Dieses Kapitel ist Teil des Buches Der Kaffee, seine Eigenschaften und sein Gebrauch