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Große Summen nach Rom

Durch den Kanal der Geistlichkeit, der Klöster und der Stiftungen, durch die Päpstlichen Auflagen Bewilligungen, Geistliche Geschenke, kirchliche Gebräuche etc. gingen beständig aus diesem armen Lande große Summen nach Rom. Im Jahr 1152 wurde der sogenannte St. Peters-Pfennig zum erstenmal entrichtet.

Dies war ein jährlicher Päpstlicher Tribut, den alle Einwohner erlegen mussten, und der von den Bischöfen in ihren Kirchsprengeln eingesammelt wurde, Im Jahr 1396 bezahlte dazu allein das Stift von Upsala 307 Schwedische Mark. Im Jahr 1316 kostete allein das Pallium, oder der Erzbischöfliche Ehrenmantel, 8.780 Reichsthaler-, und glücklich noch für Schweden war es, dass man sich in Rom mit einem Erzbischof für das ganze Königreich begnügte.


Da Upsala damals viele Vorzüge vor andern Schwedischen Städten hatte, so wurde im Jahr 1162 festgesetzt, dass diese Stadt beständig der Sitz des Erzbischofs sein, und dass zu seinem Unterhalt die in Upland gelegenen Güter der ehemaligen heidnischen Opferpriester dienen sollten.
Dieses Kapitel ist Teil des Buches Geschichte Gustavs Wasa Königs von Schweden. Band 1