Eine französische Zeitungsnachricht mit russischer Anmerkung. 14. November 1812.

Die Pelze, mit welchen die Soldaten bekleidet sind, gewähren ein einzig buntscheckiges Aussehen. Man hat sich alles dessen bedient, was man nur irgend von dieser Art vorfand, ohne erst abzuwarten, daß der größte Teil der Felle noch die letzte Zurichtung erhalte. Wenn auch hiervon etwas weniger äußere Eleganz die Folge ist, so verliert man doch in Ansehung der Wärme nichts daran, und dies bleibt immer das Wesentliche.

Russische Anmerkung:
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Ihr unglückseligen Verkünder falscher Nachrichten! Das Schicksal so vieler Braven rührt euch nicht! O, wenn ihr ihn Sehen könntet, diesen Riesen der Garde, mit Narben bedeckt, ausgemergelt zum Skelett durch Hunger und Strapazen, den Kopf unter eine Weiberhaube versteckt, die Füße mit dem Tornisterfell umwickelt, die Hände in die Achselhöhlen eingekauert, um wieder einige Regung in dieselben zurückzurufen, das Gesicht berußt durch das Feuer der Biwaks, worin ihn jede Nacht Napoleon gefesselt hielt: o wenn ihr ihn sehen solltet, diesen Veteran, der in den Balg eines Luders gekrochen ist, welches ihm zur Nahrung diente! Ihr nennt das „ein unbedeutendes Entbehren eines äußern Glanzes“? Ihr erdreistet euch von Hitze zu sprechen, wenn selbst die Lebensgeister in den Adern eurer Soldaten gefroren sind? . . .


Dieses Kapitel ist Teil des Buches Die Befreiung 1813 - 1814 - 1815. Teil 1