Hallo, liebe Leserin, lieber Leser,

Sie sind auf meine Profilseite gekommen, weil Sie etwas mehr über mich erfahren möchten. Ich freue mich darüber und werde mir Mühe geben, Ihnen einiges über mich zu erzählen.

Marga AtzAls Margherita Atz bin ich 1942 in Südtirol, genau in Kaltern am See, geboren. Meine Kindheit habe ich einfach, aber behütet in meiner Beamten-Familie verbracht. Zwei Dinge aus dieser Zeit haben sich unauslöschlich in meinem Innern eingeprägt: Zum einen, dass ich als Kriegskind täglich einen Löffel von dem gelb-flüssigen Fischöl oder dem weißtrüben, zähfließenden Lebertran nehmen musste, um, wie Mutter es erklärte, starke Knochen zu bekommen. Seither esse ich um nichts mehr in der Welt Fisch. Und zum anderen sorgten 1944-45 zwei Irrläufer-Bomben in unserem Dorf für große Aufregung. Die Eltern flüchteten mit uns in den nahegelegenen Luftschutzkeller. Und was tat ich? Ich sang als Zweijährige alle Lieder, die ich kannte und erntete von den ängstlich zitternden Menschen viel Lob und jede Menge Bonbons. Noch viele Jahre später wurde ich oft gefragt, ob ich es gewesen sei, die im Luftschutzkeller so schön gesungen und auf diese Weise den Menschen in ihrer Not ein bisschen Freude bereitet hätte. 

Die Jahre vergingen. Nach 8 Jahren Volksschule in Kaltern absolvierte ich in Meran eine Art Lehrervorbereitungs-Schule und anschließend in Bozen eine private höhere Handelsschule. Es folgten dreieinhalb Jahre Büroarbeit in der Transportabteilung einer großen Exportkellerei in Tramin und dann dreieinhalb Jahre als italienische Korrespondentin in einer Obst-Importfirma in München. 

Dann kam die Hochzeit, und es kamen drei Kinder. Von München ging es über Bremen und Bremerhaven in die schönste Stadt der Welt, nach Hamburg. 

Obwohl ich immer sehr gerne gearbeitet hatte und stets Erfolge aufweisen konnte, wollte ich jetzt meine Kinder nicht allein oder in fremden Händen lassen. Das war gut so. Ich bin stolz auf meine Kinder. Nein, das stimmt so nicht, ich bin nicht stolz auf sie, ich bin dankbar dafür, dass ich sie habe. Denn meine Kinder haben mich das Leben gelehrt. Sie haben mir, ein jedes auf seine Weise, beigebracht, was im Leben wirklich zählt und was Wert hat. So bin ich dazu gekommen, über den Sinn des Lebens nachzudenken und mich mit entsprechender Literatur zu befassen. Mit einem Buch über Autosuggestion und Hypnose hat sich mir plötzlich eine ganz neue Welt erschlossen, die mich nicht mehr losließ. Es folgten viele andere Bücher. 

Es kamen neue Partnerschaften mit teilweise schmerzlichen Erfahrungen und mancher Seelenkrise. Und dann kamen plötzlich – wie bei meiner Buchfrau Karo – die Träume und Seelenreisen. Immer wieder stand ich am Scheideweg, nicht wissend, wo ich langgehen sollte. Doch langsam, langsam, Schritt für Schritt, änderten sich meine Sichtweise und meine Denkart, bis ich schließlich den sprichwörtlichen Karton mit unzähligen Puzzleteilen in der Hand hielt. Die Puzzleteile mussten nur noch zum richtigen Bild zusammengesetzt werden. Nach viel Mühe und vielen Überarbeitungen entstand schließlich meine Geschichte, so wie sie heute ist: Die-Ohne-Worte-Sprache. Die Frau in dieser Geschichte ist erst irritiert und verzweifelt, weil sie vom Leben unnachgiebig dazu gezwungen wird, den Weg in die eigene Mitte zu suchen und dort ihr Licht zu finden. Nach vielen vergeblichen Versuchen, nach Irrungen und Wirrungen, verändert sich mit Hilfe der Seelenreisen und der Ohne-Worte-Sprache ihre Denkart. So erreicht sie schließlich ihr Ziel, wird einig mit sich selbst und kommt an.

Ich würde mich freuen, wenn Sie durch meine Zeilen neugierig geworden sind und mein Buch lesen möchten. Darin möchte ich Sie mitnehmen auf eine erlebnisreiche Reise in das geheimnisvolle Innere. Beurteilen Sie es bitte, gerne auch kritisch. Ich bin schon gespannt auf Ihre Resonanz. 

Ihre Marga Atz

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Beim Lexikus Verlag erschienen: