Wovon Bannenbrück bei Neubrandenburg seinen Namen erhalten haben soll.

Aus: Mecklenburgs Volkssagen. Band 3
Autor: Von C. Langmann, Lehrer in Sponholz, Erscheinungsjahr: 1860
Themenbereiche
Enthaltene Themen: Mecklenburg-Vorpommern, Bannenbrück, Neubrandenburg, Pragsdorf, Stargard, Wegelagerer, Räuber, Strauchdiebe, Reisende, Überfall
Die zum Sponholzer Territorium gehörende Unterförsterei Bannenbrück soll ihren Namen von der unweit davon entfernten steinernen Brücke haben, die man auf dem Wege von Pragsdorf nach Stargard trifft.

Bei dieser Brücke soll nämlich in früherer Zeit eine Bande Wegelagerer ihr Schandgewerbe getrieben haben, indem sie über die Brücke eine Schnur, die zu ihrem Schlupfwinkel führte, gezogen. Sobald nun ein Reisender dieses Weges gekommen und mit den Füßen die Schnur berührt, hat ein daran befindliches Glöcklein die Räuber sogleich aufmerksam hierauf gemacht, die dann auch nicht gesäumt über den Armen herzufallen, ihn auszurauben und oft gar zu ermorden.
Raubritter überfallen einen Handelszug

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Zug zum Markt - Zollabgabe

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