Rostock 1807 - Nahrungsmittel - Wild

Aus: Bemerkungen aus dem Gebiete der Heilkunde und Anthropologie in Rostock. Bd 1. Medizinische und anthropologische Bemerkungen über Rostock und seine Bewohner
Autor: Nolde, Adolf Friedrich Dr. (1764-1813) Professor der Medizin, Erscheinungsjahr: 1807

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Themenbereiche
Enthaltene Themen: Mecklenburg-Vorpommern, Hansestadt Rostock, Nahrungsmittel, Wild, Rostocker Heide, Wildschweine, Hirsche, Rehe, Wildgänse, Wildenten, Sperlinge, Hasenm Krammetsvögel, Rebhühner, Gelbgänse, Seevögel, Schnepfen
Außer dem Wild, was als Deputat aus der Rostocker Heide an den Magistrat und die Vorsteher einzelner Kommunen abgeliefert wird, kommt freilich auch noch wohl manches aus den fürstlichen und adeligen Forsten hierher zum Verkauf, allein im Ganzen doch verhältnismäßig nur wenig. Hasen, Rehe und Hirsche sind am gewöhnlichsten, wilde Schweine gehören zu den Seltenheiten. Auch die Krammetsvögel, Schnepfen, Rebhühner und wilden Enten sind gar nicht häufig. Lerchen werden hier eben nicht gegessen, manche aber lieben die Sperlinge, Gelbgänse und andere kleine Vögel, die indessen die hiesige Gegend ebenfalls nicht in Überfluss liefert. Überhaupt kann man von den hiesigen Wildhändlern oft nur das eine oder andere mit vieler Mühe erhalten. Die wilden Enten und andere Seevögel, welche von den Warnemündern zum Verkauf gebracht werden; haben öfters einen unangenehmen Fischgeschmack, und werden daher nicht geschätzt.

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Rostock - Giebelhäuser bei der Nicolaikirche

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Rostock - Markt, Marienkirche und Blutstraße

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Das Treiben hat begonnen

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