Pommern - Vineta, das wendischen Pompeji

Aus: Deutschland und die Deutschen. Band 2
Autor: Beurmann, Eduard (1804-1883) deutscher Advokat, Journalist und Redakteur, Erscheinungsjahr: 1839
Themenbereiche
Enthaltene Themen: Mecklenburg-Vorpommern, Pommern, Landesbeschreibung, Sagen und Märchen, Vineta, Usedom, Damerow, Koserow, Kölpin, Loddin, Ostsee, Wollin,
Die Sage von Vineta klingt so schön und lieblich auf den Sanddünen von Usedom, wo sonst die Phantasie an den Wogenschlag des Meeres und an den Sturm, der durch die Tannenwälder rauscht, und an die Möwen, die auf den Wellen schaukeln und schreien, und an die Dohlen, die um die Hütten von Damerow, Koserow, Kölpin und Loddin schwärmen, verwiesen ist — die Sage von Vineta klingt so schön und lieblich auf einem Boden, wo sonst nur die königlichen Domänen und Rittergüter anziehend sind, dass man allerdings Recht hatte, wenn man ihr weiter nachspürte, wenn man auf dem Meeresgrunde suchte nach der Herrlichkeit des wendischen Pompeji, wovon Chroniken und Volksmund Kunde geben und wovon der Propst Zöllner behauptet, es sei eitel Lüge, er, der aus Berlin nach Pommern fuhr und von dem Strande aus die seltsamen Steinriffe mit dem Fernrohr betrachtete. Auch Weber bemerkt kurz und gut, Vineta und Julin (Wollin) sei eine und dieselbe Stadt gewesen und von den späteren Chronisten seien die verschiedenen Namen für zwei Städte gehalten worden. Aber die Sage, sollte sie ohne allen Grund sein? Sollten die pommerschen Bauern so schöne Mähr ersinnen? Sollte die Geistlichkeit diese Tradition zur Stütze des jungen Christentums, dem Vineta ein Sühnopfer fiel, verbreitet haben und haben verbreiten können, da man sich hier doch durch den Augenschein vom Gegenteil überzeugen konnte? Helmoldus *) sagt in seinem Chronicon Slavorum von Vineta: An der Mündung der Oder, wo das baltische Meer anspült, war vormals die berühmte Stadt Vineta, welche den in ihrem Umkreise lebenden Barbaren und Griechen (Neusten) einen trefflichen Aufenthalt gewährte.

*) Helmoldus lebte 1170 in Wagrien.

Ich will einige Merkwürdigkeiten, die den Ruhm dieser Stadt betreffen, anführen, weil man manches Große und kaum Glaubliche davon erzählt. Sie war unstreitig die größte unter allen europäischen Städten und wurde von Slawen bewohnt, nebst anderen griechischen und barbarischen Völkerschaften, denn auch die sächsischen Ankömmlinge erhielten die Erlaubnis, sich dort niederzulassen, wenn sie sich nicht als Christen zu erkennen geben. Denn bis auf den Untergang dieser Stadt waren Alle den Irrtümern des Heidentums zugetan. Übrigens gab es kein Volk, welches von freundlicheren Sitten und gastfreier gewesen wäre. Jene Stadt, reich an Waren aus allen Nationen, schloss alles Angenehme und Seltene in sich. Diese sehr reiche Stadt soll ein gewisser Dänenkönig mit einer großen Flotte von Grunde aus zerstört haben. *) Man sieht daselbst einen Neptun von dreifacher Natur; denn jene Insel wird von drei Meerbusen bespült, von welchen der eine von ganz grüner Farbe sein soll, der zweite weißlich, der dritte aber soll, von immerwährenden Stürmen in wilden Aufruhr versetzt, toben. Soweit Helmoldus; diejenigen aber, welche an Vineta zweifeln, behaupten, Helmoldus habe die Kirchengeschichte des Adam von Bremen, die hundert Jahre älter sei, wörtlich abgeschrieben und nur für Julin Vineta gesetzt. Vineta sei nur ein Epitheton des jetzigen Wollin (Julin) und bedeute civitas Vinetorum. Ja man zweifelt sogar, dass Helmoldus selbst „Vineta“ geschrieben, da die besten Codices Jumneta enthielten, die lateinische Bezeichnung für das slawische Jumne, welcher Name Julin wegen der dort befindlichen Jomsburg beigelegt wurde. Dazu komme noch, dass die Ereignisse, welche Helmoldus nach Vineta verlege, von Adam von Bremen als in Julin geschehen erzählt würden. Also die Einerleiheit beider Städte sei dadurch erwiesen, und zwar um so mehr, als der Biograph des Bischofs Otto von Bamberg, des oben erwähnten Apostels der Pommern, eines Vineta mit keiner Silbe gedenke, so wenig wie Saxo Grammaticus, der im 12. Jahrhundert diese Gewässer in eigener Person befahren habe. Herr Wilhelm Meinhold, der überhaupt um die Vergangenheit Pommerns besorgter ist, als um dessen Zukunft, hat es demungeachtet übernommen, die Wendenstadt aus der Kritik zu retten und aus dem Meere, wenn sich nämlich für den letzteren Fall eine hinlängliche Gesellschaft zusammenfinden möchte, um die Kosten zu einem Augenschein mittelst der Taucherglocke zu tragen. **) Was die Gründe des Herrn Meinhold für Vineta betrifft, so bieten sie zwar keinen direkten Gegenbeweis hinsichtlich der Gründe gegen Vineta, aber Beachtung werden sie immerhin verdienen. Er geht von der Sage aus und unterstützt dieselbe durch viele kleine Tatsächlichkeiten, die wenigstens seinen Antrag, die rätselhaften Ruinen zu untersuchen, motivieren.

*) Nach Helmoldus ging also Vineta nicht durch Sturm unter.
**) Humoristische Reisebilder von Usedom.


Wenn Herr Meinhold aber der Meinung ist, der Codex Oldenburgensis, welcher für die Jahre 1158 — 1176 mehrere Personen aus Julin und Vineta anführt, die gleichzeitig im Rate zu Lübeck gesessen hatten, könne für die Existenz Vinetas angeführt werden, und wenn er jene Angaben, selbst trotz des Unterganges von Vineta im Jahre 1125, noch beachtungswert findet, so wird man dieser Vermutung für Vineta doch schon aus dem Grunde nicht den geringsten Glauben schenken dürfen, weil der Lübecker Rat von 1158—1176 aus christlichen Elementen bestand und nicht aus slawischen, die sich doch noch bei dem Unterfange Vinetas in dieser Stadt vorgefunden haben sollen, es auch nicht anzunehmen ist, dass ausnahmsweise die Taufe Einzelne aus der slawischen Bevölkerung Vinetas für den Lübecker Rat geeignet gemacht hätte. Freilich wohl werden in jenem Ratsverzeichnisse, das ich selbst in Lübeck eingesehen habe, die Namen Julin, Vineta und Uznam (Usedom) gleich hintereinander angeführt und dadurch Vermutungen erregt, man habe Vineta am baltischen Meere vor Augen gehabt; allein dasselbe rührt aus dem Jahre 1234 her, und es ist wohl anzunehmen, dass der Ratsschreiber, welcher es anfertigte, den Locum Winethe bei Hamburg mit dem alten Vineta verwechselte und ihn beliebig neben Julin und Uzeam setzte. Aus Usedom und Julin aber konnten immerhin Personen in dem Lübecker Rat sitzen, da diese Gegenden zu der angegebenen Zeit längst das Christentum adoptiert hatten. Die Tatsachen dagegen, welche Adam von Bremen als in Julin, Helmoldus als in Vineta geschehen erzählt, beziehen sich nur auf die Flucht des dänischen Königs Harald, und Meinhold meint, eine Verwechselung derselben sei dadurch möglich geworden, weil sich jener leicht aus einer Nachbarstadt in die andere habe begeben können. Was endlich den Umstand betrifft, dass weder Saxo Grammaticus noch der Biograph des Apostels der Pommern Vinetas erwähnen, so meint Meinhold, man müsse erwägen, dass jener auch der Jomsburg nicht gedacht habe, deren Existenz doch über alle Zweifel erhaben sei, während dieser Vineta nicht gekannt habe, das zu seiner Zeit schon den Wellen verfallen gewesen sei.

Wie gesagt, man wird einsehen, dass die kritische Untersuchung im engeren Sinne des Worts die Existenz Vinetas nicht rettet; denn sollten Augenzeugen der Stadt, oder doch ihrer Überreste jenes Ereignisses mit keiner Silbe gedenken, während andere Chronisten, die den Strand des baltischen Meeres nie mit einem Fuß betraten, die nie in persönlichen Beziehungen zu jenen Landesteilen standen, uns Wunder davon erzählen? Mochte Andreas, der Biograph Ottos von Bamberg, auch die Spuren Vinetas nicht beachten, von denen selbst noch vor hundert Jahren die Fischer von Usedom und Wollin, als etwas ihnen durch den Augenschein Bekanntes erzählt haben sollen, so muss man doch annehmen, dass er die historischen Beziehungen jener Stadt zu dem Heidentum und dem jungen Christentum, das sich aus demselben losrang, erwähnt haben würde. Otto von Bamberg taufte um das Jahr 1124 die ersten Pommern, und im Jahre 1125 ging Vineta unter, nach Helmoldus von Haralds Hand getroffen, nach der Sage aber durch einen Sturm, der sieben Monate lang aus Nordost blies und die Fluten des baltischen Meeres über Usedom trieb. Sollte das Christentum, das so gern seinen Grund in Wundern und dem Zorn Gottes erblickte, dieses Ereignis unbenutzt gelassen, sollte der Geschichtsschreiber hier nicht den Finger Gottes wahrgenommen haben? Indes die geschichtlichen Studien jener Zeit dürfen nicht mit einem modernen Maßstab gemessen werden, die Anfänge des Christentums waren mit dem Märtyrertum verknüpft, und man konnte nicht wohl über die Gefahren hinaus noch nach etwas Anderem blicken, als nach dem Kreuze und der Dornenkrone. Tatsachen, die den Aposteln und Chronisten hier nicht geradezu vor Augen traten, konnten ihnen schon entgehen, eine Entfernung von einigen Meilen konnte zu jener Zeit so viel gelten, wie heut zu Tage eine Entfernung der Barbarei von der Zivilisation, obwohl tausende von Meilen zwischen beiden liegen mögen. Mit einem Worte, man soll die Ungewissheit der Vergangenheit nicht als eine Gewissheit der Gegenwart und Zukunft zitieren, sondern mit eigenen Augen sehen, wenn man kann. Ist doch selbst durch neuere Untersuchungen des Augenscheins die Doppelehe des Grafen von Gleichen, trotz Chroniken, Kirchenrecht, Sakrament und aller kritischen Einwürfe, mehr als wahrscheinlich gemacht worden. Somit hat Herr Meinhold ganz Recht, wenn er im Interesse der Geschichte, die hier mehr, als eine Kuriosität zu berücksichtigen hat, das Leben und den Augenschein zur Entscheidung über die Frage vorschlägt: „gab es ein Vineta, oder nicht?“

Einmal ist die Sage von dem untergegangenen Vineta seit Jahrhunderten einheimisch auf Usedom. Sagen haben immer einen faktischen Grund, man wird in dem Lauf der Zeit die ursprüngliche Wahrheit entstellen, ausschmücken, poetisch formen, man wird sie in andere Gegenden und Zeiten verlegen können, aber erfinden lassen sich Sagen nicht. Weiter heißt ein Steinriff, eine halbe Stunde südlich von den Ruinen von Vineta, oberhalb des Dorfes Ückeritz, am Strande von Usedom, noch bis auf den heutigen Tag das „Bollwerk.“ Dieses Bollwerk stimmt ganz mit der Lage des Hafens von Vineta überein, von dem die Chronisten erzählen; auch wird man schwerlich einen anderen Grund für jene Bezeichnung finden können: wozu ein Bollwerk an einer Stellt, die keines Bollwerks bedarf, an dem öden, unfruchtbaren Strande von Usedom? Der pommersche Geschichtsschreiber Thomas Kantzow beschiffte 1538 die Ruinen und der Bürgermeister von Treptow Johann Lubbechius befuhr sie 1564. Damals erzählten die Fischer von Damerow, *) dass noch ganze Steinpflaster der Gassen von Vineta vorhanden seien, aber übermoost, oder versandet.

*) Eins jener vier Dörfer mit wendischen Namen am Strande, den Ruinen von Vineta gegenüber.

Wenn sie zugleich hinzufügten, dieselben seien eben aus diesem Grunde unsichtbar, so mag man solche Spuren nicht als Beweis anführen können, aber doch die Erzählung davon als Vermutung für die Unmittelbarkeit der Sage, ja man muss dafür halten, dass die erwähnten Spuren wenigstens noch von den ältesten Leuten jener Zeit gesehen worden waren. Aber nicht nur die Sage lebt seit Jahrhunderten auf Usedom, sondern auch der Name Vineta. Mochten die Chronisten Vineta statt Julin lesen, oder die Vineta cvitas womit man Julin bezeichnete, für eine zweite Stadt erklären, so wird man doch mit Recht fragen können, weshalb diese falsche Lesart, oder Verwechselung in den Mund eines rohen und ungebildeten Volks überging, das weder Adam von Bremen, noch Helmoldus las? Endlich sind Alle, welche die Ruinen von Vineta beschifften, für die Existenz dieser Stadt. Weder Kantzow noch Lubbechius, noch diejenigen, welche der pommersche Herzog Philipp mit der Ausmessung derselben beauftragte, haben diese Ruinen für gewöhnliche Steinriffe erklärt, wie der Propst Zöllner, der nur die über sie einbrechende Brandung vom Ufer aus betrachtete. Ja die ersteren Beiden haben uns Zeichnungen von ihnen hinterlassen, die, wenn auch in Einzelheiten divergierend, die Hauptsache: die Regelmäßigkeit der Ruinen konstatieren, eine Regelmäßigkeit, die kein Werk des Zufalls sein kann. Herr Meinhold bemerkt noch, dass im Jahre 1836 auch ein von Menschenhand bearbeiteter Stein aus dem Meeresgrunde, der die Ruinen trägt, gezangt *) und der Merkwürdigkeit wegen nach Stettin gesandt worden sei.

*) Man unternimmt diese Arbeit mit großen Zangen.

Wenn man auch bis dahin nur rohe Steinmassen an der Stelle, wo Vineta gestanden haben solle, zu Tage gefördert, so verdiene nichts desto weniger dieser Stein Beachtung, denn auch wir bearbeiteten ja selten die Grundsteine unserer Häuser, und Wogenschlag und Eisgang von Jahrhunderten könnten überdies leicht die künstliche Form abgerieben haben. Auf den Stein mag man wenig Gewicht legen, denn Herr Meinhold selbst meint, er könne von einem jener hier gestrandeten Schiffe herrühren, deren man mehrere anführt, aber bedeutungsvoller ist das Argument einer zahlreichen slawischen Bevölkerung, die hier unzweifelhaft existiert habe, und gerade in der Nähe der Ruinen von Vineta, auf dem unfruchtbaren Strande von Usedom, während doch der Mönch Andreas Pommern als das Land der Verheißung, dem nur Wein, Öl und Feigen gefehlt hätten, beschreibe, und es also nicht wohl abzusehen sei, weshalb die Slawen hierher gezogen seien, wo das Terrain dem ihnen bereits bekannten und mit dem besten Erfolg ausgeübten Ackerbau so ungünstig gewesen, seien sie nicht eben von einer großen Stadt angezogen worden, deren Nähe sie gegen die Unfruchtbarkeit des Bodens entschädigt habe. Gewiss, man findet auf dem betreffenden Strande von Usedom auf jeden Schritt Überreste der slawischen Vorzeit: Totenhügel, Scherben von Totenurnen, Brandstätten, Gebeine; und die bereits erwähnten Dörfer, die den Ruinen Vinetas vis à vis liegen, führen slawische Namen; also kann man wohl annehmen, dass einst an diesem Strande ein regeres Leben herrschte, als jetzt, wo der Sturm und die Brandung allein die Monotonie, die über den Dünen schwebt, lichten. Aber man findet nicht nur Überreste einer Bevölkerung an dieser Stelle, sondern auch Überreste eines reichen, blühenden und üppigen Verkehrs, goldene und silberne Münzen. Meinhold selbst behauptet, als dreizehnjähriger Knabe eine handgroße silberne Münze gefunden zu haben und im Besitz eines Dirrhem des Kalifen Elamun zu sein, des siebenten aus dem Geschlechte der Abassiden, geschlagen zu Samarkand im Jahre 203 der Hedschra, der gleichfalls aus einem auf Usedom stattgefundenen Fund von Silbermünzen herrührt. Woher arabische Silber- und Goldmünzen in dieser sterilen Gegend, wenn dieselbe nicht in einem ausgedehnten überseeischen Verkehr stand? Und wenn solches der Fall war, wie konnte es ohne den Mittelpunkt einer großen Stadt geschehen? Zu dem allen kommt noch, dass die Insel Usedom von jeher von dem Sturme und Meere heimgesucht wurde, die sich das Wort gegeben zu haben scheinen, sie allmählich in den Bereich der Fluten zurückzuziehen, dem sie einst angehörte. Die ganze Insel ist vom Meere ausgefressen; wo noch vor einigen zwanzig Jahren die Pflugschar Furchen zog, da wälzen sich jetzt die Wellen. Augenzeugen sagten mir, dass bei einem Nordost die See oft oberhalb und unterhalb des Kölpinsees in das Achterwasser übertrete und dann die dazwischen liegende Strecke, eben jene slawischen Dörfer, zu einer förmlichen Insel forme, indem die Wogen sich nach beiden Landseiten hin meilenweit ausbreiteten. Konnte nicht eine solche Überschwemmung, wenn sie länger, als gewöhnlich anhielt, auch eine Stadt hinwegreißen in die Gewässer? So soll Rügen nicht nach und nach, sondern plötzlich durch einen Sturm von Pommern getrennt worden sein, Rügen, eine Landesfläche von 18 1/2 Quadratmeilen; so werden alle jene kleinen Inseln, die die pommersche Küste bis zur Peenemündung schmücken, einst Festland gewesen sein. Mit einem Worte, ohne allzu fest auf die vorliegenden Indizien für die Existenz Vinetas zu bauen, könnte man doch den Antrag des Herrn Meinhold zu einer Untersuchung der Ruinen berücksichtigen, wie sie bereits im Jahre 1827 von dem Kronprinzen von Preußen intendiert wurde, der die Ruinen befuhr. Freilich wird es schwer halten, eine Privat-Gesellschaft zu diesem Zwecke zu vereinen, da der Geheime Rat Sack in Stettin, der sich auch für Untersuchungen, die nicht in materiellen Beziehungen zu Pommern standen, interessierte, und der in seiner Stellung als Ober-Präsident von Pommern dazu einen Impuls geben konnte, verstorben ist. Die umsichtige preußische Regierung müsste vielmehr allein die Veranlassung zu einem Schritte geben, dessen geringe Kostspieligkeit durchaus nicht im Verhältnis zu dem Resultate der Gewissheit und — wenn es ein Vineta gab — zu dem der nordischen Altertumskunde steht, die man auf dem Grunde des Meeres ohne Zweifel finden wird; denn von dem alten Wendlande ist uns kaum etwas Anderes übrig geblieben, als Sage und Dichtung, und die Heimskringla-Saga, die auch Wendland berührt und die uralte Jomsburg, ist doch nur ein Nebelvorhang, durch den wir die alten Zustande wohl erblicken, aber nicht unterscheiden können. Das Christentum hatte so viel mit sich selbst zu tun, dass es den Faden der Geschichte verlor, und die Gegenwart, die ihn, wie allenthalben, gewiss auch hier wieder anknüpfen möchte, würde somit wohltun, jeden historischen Sonnenstrahl aufzufangen.

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Ostseebda Koserow, Abstieg zum Strand

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Ostseebad Koserow, Damenbad

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Osteebad Koserow auf Usedom

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Ostseebad Koserow, Fischerhütten

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Ostseebad Ahlbeck, Fischverkauf am Strand

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Ostseebad Ahlbeck, Herrenbad

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Ostseebad Ahlbeck, Landesbrücke

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Ostseebad Bansin, Strandpromenade

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Ostseebad Ahlbeck, Försterei am Wolgastsee

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Ostseebad Ahlbeck, Bismarckwarte

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Ostseebad Bansin, Strandvillen

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Ostseebad Bansin, Strandpartie

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Ostseebad Bansin, Strandleben

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Ostseebad Heringsdorf, Kurhaus

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Ostseebad Heringsdorf, Familienbad

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Ostseebad Bansin, Strand und Villen

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Ostseebad Koserow, Blick auf den Streckelberg

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Ostseebad Bansin auf Usedom, Langeberg

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Ostseebad Heringsdorf, Strandpromenade und Kurhaus

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Ostseebad Heringsdorf, Seebrücke

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Ostseebad Heringsdorf, Strandleben

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Ostseebad Zinnowitz, Schiffsanleger

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Ostseebad Zinnowitz, Seebrücke

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Ostseebad Zinnowitz, Strand und Kurhaus

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Ostseebad Zinnowitz, Strand und Promenade

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Ostseebad Zinnowitz, Strandleben

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Ostseebad Zinnowitz, Strandblick und Seebrücke

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Ostseebad Zinnowitz, Strandpartie

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Ostseebad Swinemünde

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Ostseebad Swinemünde, Badehütte und Strandkörbe vor der Dünenstraße

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Ostseebad Swinemünde, Strandpromenade, Blick in Richtung Westen

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Ostseebad Swinemünde, Osternorhafen

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