Die Judenfrage in Rostock

Ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Rostocks
Autor: Nizze, Reinhold (1824-1902) Jurist, 1853-1869 Advokat in Rostock, von 1870-1902 Bürgermeister von Ribnitz, Erscheinungsjahr: 1861
Themenbereiche
Enthaltene Themen: Mecklenburg-Vorpommern, Hansestadt Rostock, Hansestadt Wismar, Juden, Judentum, Gleichstellung, Gleichberechtigung, Bürgerechte, Kaufleute, Steuern, Zölle, Finanzverhältnisse, Landesgrundgesetzlicher Erbvergleich, Bundesakte, Bundesversammlung, Bürgerpflichten, Bundesstaaten, Ritter- und Landschaft, Glauben, Christen, Christentum, Freie Meinungsäußerung, Einwohnerrecht, Stadtrecht, Händler, Handwerker, Berufsklassen, Religionsverschiedenheit, Demokratie, Bildung, Freiheit
Will Rostock zu neuer Blüte gedeihen, so sei vor Allem Selbsthilfe sein Wahlspruch. Soweit die Möglichkeit gegeben ist, gehe es mit selbstgeschaffenen Reformen im eigenen Gebiete rüstig hervor. Auf die Entwicklung der Landesverhältnisse und Hilfe von Außen müßig zu warten, heißt sich dem Vorwurf der Untätigkeit aussetzen. Die rasche Lösung der Judenfrage, welche zur Zeit auf der Tagesordnung steht, sei Rostock die erste Gelegenheit zur Betätigung einer Segen spendenden Energie. Wir glauben, auf den folgenden Blättern der öffentlichen Meinung in dieser Frage einen motivierten Ausdruck gegeben zu haben. Möchte er eine so lebhafte Unterstützung finden, dass das, was wir wollen, nicht ein leerer Wunsch bleibe, sondern Tat werde und Leben gewinne. Mit der Einführung der ersten Reform wird der Anstoß zu weiteren Verbesserungen gegeben sein.

        Rostock, den 22. November 1861.
                                        Reinhold Nizze


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Durch ganz Deutschland geht der Ruf nach Freiheit und Einheit. Auch Mecklenburgs Bevölkerung ringt nach Teilnahme an den nationalen Bestrebungen, und Rostocks Bewohner gehen derselben voran. Wird man aber große Ziele mit frischem Mute und voller Kraft verfolgen können, wenn es im eigenen Hause schlecht bestellt ist? Um dem übrigen Lande ein würdiges Vorbild des echten Patriotismus zu sein, muss Rostock vor allen Dingen im eigenen Haushalt die rechte Ordnung schaffen, und deshalb auf den Genuss von Rechten verzichten, die zur Verkümmerung der eigenen und des ganzen Landes Wohlfahrt mitwirken.

Ein solches Recht ist neben vielen anderen das Privilegium der Ausschließung der Juden von dem geschäftlichen Verkehre der Stadt.

Die staatsrechtliche Lage der israelitischen Bevölkerung im ganzen mecklenburgischen Lande reiht sich den übrigen beklagenswerten politischen und wirtschaftlichen Zuständen desselben ebenbürtig an.

Die Juden wurden von Alters her, wie überall in Staaten mit christlicher Bevölkerung, so auch in Deutschland und insbesondere in Mecklenburg, als fremde Eindringlinge, als Feinde der Christen, behandelt, deren Duldung von der Gnade der Landesherren abhängig war. Gegen jährliche Erlegnisse verlieh die Landesherrschaft ihnen Schutzbriefe und ein Privileg zum Erwerb des nötigen Lebensunterhaltes. Die Juden waren Fremde und besaßen kein Heimatrecht im Lande, hatten auch weder ein Recht auf Gewinnung des städtischen Bürgerrechts, noch auf Erwerb von Grundeigentum, oder überhaupt zu einer anderen ernährenden Tätigkeit als derjenigen, welche in ihrem Privileg ihnen vorgezeichnet war.

Im Landesgrundgesetzlichen Erbvergleiche vom 18. April 1755 § 377 verspricht die Landesherrschaft an Ritter- und Landschaft, „in Ansehung der Aufnahme der Juden der Gestalt Maße zu halten, dass sie keine Ursache über deren gar zu große Anzahl zu klagen haben sollen. Wie dann auch den Juden hiermit untersagt sein soll, liegende Gründe eigentümlich an sich zu bringen.“ Rostock besitzt noch das besondere Vorrecht, dass auch die vom Landesherrn rezipierten Juden weder in der Stadt, noch auf dem Lande, außerhalb des Jahrmarkts zu dulden sind, was ihm durch den Vertrag mit dem Herzoge Christian Ludwig vom 26. April 1748 garantiert worden ist. Außerhalb des Pfingstmarkts sollen außer denen, welche Einkaufs halber kommen, überall keine Juden eingelassen *) und jene nicht eher denn nach völlig geendigtem Gottesdienste des letzten Festtages in das Stadttor gelassen werden **), nur dass allein den Grossiers und denen, welche in Boutiquen ausstehen wollen, nach Befinden eine Ausnahme gestattet werden mag ***). Die zum Pfingstmarkt kommenden Juden müssen denn aber, zu deren besserer Abhaltung, für jeden Kramladen, den einer von ihnen in- und außerhalb Hauses öffentlich haben will, ohne Unterschied 5Thlr. M. V., wenn er aber nur allein in der Stadt hausiert, dient oder Handarbeit treibt, 2 Thlr. M. V. für die Konzession, ohne den geringsten Nachlass erlegen ****); auch sollen diejenigen, welche bemittelt sind, und entweder Waren zum Verkauf herbringen oder auch einkaufen wollen, von dem Verkauf von jedem Thaler 2 ßl. Akzise geben*****).

*) Akzise-Rolle und Ordnung von 1748.
**) VO. v. 13. April 1746 u. 10. April 1752.
***) VO. v. 30. April 1788.
****) VO. v. 15. März 1745.
*****) Akzise-Rolle und Ordnung von 1748.


Auch Wismar hat seiner eigentümlichen staatsrechtlichen Stellung zufolge das Recht, die Juden aus seinem Gebiete gänzlich ausschließen zu dürfen.

Dieser beklagenswerte Zustand, welcher dem Gerechtigkeitsgefühle der Neuzeit widerstreitet und als Arbeitsverbot gegen produktivfähige Kräfte für die Entwicklung der Landeswohlfahrt ein Hindernis bildet, sollte schon zur Zeit der Freiheitskriege eine Änderung erfahren. Den Juden wurden durch die landesherrliche Konstitution vom 22. Februar 1813 im Wesentlichen gleiche bürgerliche Rechte und Freiheiten mit den Christen gewährt. Es sollten die bereits privilegierten Juden gleich Inländern geachtet, zum Bürgerrecht, Gewerbebetrieb und Erwerb von Grundstücken gleich den christlichen Untertanen zugelassen, nur bei der Akquisition von Landgütern die kirchlichen Patronatsrechte von ihnen nicht ausgeübt werden können. Hinsichtlich ihrer Zulassung „zu öffentlichen Bedienungen und Staatsämtern“ blieb nähere Bestimmung vorbehalten. Auch wurde ihnen freie Religionsübung zugesichert und selbst die Ehe zwischen Juden und Christen gestattet.

Diese erfreuliche Lage, unter welcher bekanntlich mehrere ritterschaftliche Güter in das Eigentum von Israeliten übergingen, dauerte leider nur wenige Jahre. Schon unterm 11. Sept. 1817 wurde jene Konstitution auf wiederholte Vorstellung von Ritter- und Landschaft landesherrlicher Seits suspendiert, bis dahin, dass von der Bundesversammlung die allgemeinen Bestimmungen wegen der bürgerlichen Rechte der Juden erfolgen würden; und ward dabei ausdrücklich verheißen, dass inzwischen keine fremden Juden im Lande privilegiert, die einheimischen aber auch nur nach Befinden und nach der vom Landesherrn zu ermessenden „Notdurft“ mit Handlungsprivilegien versehen werden sollten.

Die deutsche Bundesakte vom 8. Juni 1815 hatte nämlich im Artikel 16 die Zusicherung erteilt, dass die Bundesversammlung in Beratung ziehen werde, wie den Bekennern des jüdischen Glaubens der Genuss der bürgerlichen Rechte gegen die Übernahme aller Bürgerpflichten verschafft und gesichert werden könne; dabei aber auch hinzugefügt, dass bis dahin die denselben von den einzelnen Bundesstaaten bereits eingeräumten Rechte erhalten werden sollten.

Ob nun die Sache von der Bundesversammlung schon am 11. Sept. 1817 soweit in Beratung gezogen war, dass die den mecklenburgischen Israeliten im Jahre 1813 vor der Bundesakte eingeräumten Rechte ohne Missachtung derselben damals wieder aufgehoben werden konnten, sind wir außer Stande zu entscheiden. Uns interessiert hier aber jedenfalls das Factum, dass mit dem landesherrlichen Reskripte vom 11. Sept. 1817 die frühere Rechtlosigkeit der Juden wieder hergestellt wurde und bis 1848 bei Bestand blieb, ohne dass die erwarteten allgemeinen Bestimmungen des Bundestages eingetroffen wären.

Nur für die kirchlichen Verhältnisse der Israeliten ward unterm 13. Juli 1840 ein Statut erlassen, welches insbesondere auch den israelitischen Oberrat konstituierte. Auch wurde die Aufhebung des an die Großherzogliche Renterei zu zahlenden jährlichen Schutzgeldes durch ein Reskript vom 9. Nov. 1846 beliebt und für die Religionsschulen der Juden eine Schulordnung unterm 10. Mai 1848 landesherrlich bestätigt.

Im Übrigen wurden auf den Landtagen von 1828 und 1830 landesherrlich vorgelegte Übergangsmaßregeln beraten, „um die Juden zum Genuss voller Bürgerrechte reif zu machen“, welche aber nicht die Billigung der Stände fanden. Auch beauftragten auf dem Landtage von 1845 letztere den Engeren Ausschuss zur Berichterstattung über den Stand der Angelegenheiten wegen der Rechte und Verhältnisse der Juden, und auf dem Landtage von 1847 gelangten umfängliche Beratungen über die künftige Stellung derselben zum Abschluss, deren Publikation nur durch die Ereignisse des Jahres 1848 verhindert wurde.

In der Verordnung vom 10. April 1848, betreffend die Wahlen zur deutschen Volksvertretung und dem provisorischen Wahlgesetz vom 13. Juli 1848 zwecks Bildung einer neuen Ständeversammlung wurden auch die Juden für aktiv und passiv wählbar erklärt und das Staatsgrundgesetz vom 10. Oktober 1849 bestimmte im Anschluss an die deutschen Grundrechte vom 27. Dezember 1848, dass durch das religiöse Bekenntnis der Genuss der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte weder bedingt, noch beschränkt werde, womit die Gleichstellung der Juden mit den Christen in allen öffentlichen Verhältnissen ausgesprochen war.

Unter der Herrschaft dieses Gesetzes haben denn auch viele Juden Bürgerrecht und Grundeigentum im Lande erworben, und Teilnahme an der Verwaltung öffentlicher Angelegenheiten erlangt. Rostocks Privilegium des Ausschlusses der Juden ist jedoch durch das Staatsgrundgesetz nicht gebrochen worden, und weder hier, noch in Wismar ist eine Änderung in dem mittelalterlichen Zustande eingetreten. Dieselbe würde jedoch unzweifelhaft längst erfolgt sein, wenn nicht das Staatsgrundgesetz unterm 14. September 1850 außer Anwendung gesetzt und damit auch im übrigen Lande die frühere Rechtlosigkeit der israelitischen Bevölkerung, natürlich mit Ausnahme derjenigen, welche bereits Bürgerrecht und Grundeigentum erworben hatten, zum zweiten Male restauriert worden sei. Eine Zirkularverordnung des Ministerium des Innern zu Schwerin vom 9. Januar 1855 eröffnet denn auch den Magistraten der Städte ausdrücklich, dass für die bürgerlichen Verhältnisse der Juden diejenigen Grundsätze und gesetzlichen Vorschriften wieder in Kraft getreten seien, welche vor dem Jahre 1848 normiert hätten. Namentlich habe der § 377 des Landesvergleichs, welcher den Juden den Erwerb von Grundstücken verbietet, selbst hinsichtlich derjenigen, welche inmittelst Bürger geworden wären, wieder volle Geltung erlangt, und sei denselben fortan nicht mehr das Bürgerrecht, sondern nur, wie früher, das Einwohnerrecht zu erteilen; für ihren Nahrungsbetrieb hätten sie ein landesherrliches Privilegium nachzusuchen.

Die Juden werden also nicht mehr als nützliche Mitglieder des mecklenburgischen Volkes angesehen, die durch ihre Sorge für die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse zur Hebung des allgemeinen Wohlstandes beitragen, sondern sollen wieder als Eindringlinge behandelt werden, deren man sich möglichst erwehren müsse, und denen nur aus landesherrlicher Gnade mittelst Erteilung eines Privilegs der Aufenthalt und Nahrungserwerb im Lande gestattet sei.

Mit der Wiederherstellung dieses Zustandes ist eine völlige Verkennung des Wertes und der Bedeutung menschlicher Arbeits- und Kapitalkraft ausgesprochen, und muss dagegen die in jüngster Zeit in Rostock hervorgetretene Bewegung zu Gunsten einer Emanzipation der Juden auf dem Gebiete der Stadt als eine höchst erfreuliche Erscheinung betrachtet werden. Bekanntlich ist nämlich vor Kurzem in unserer Stadt durch das Amt der Tischler die Frage angeregt worden, ob es nicht an der Zeit und im Interesse der Stadt sei, auf das Privilegium des Ausschlusses der Juden Verzicht zu leisten. Das Tischleramt hat die Sache im zweiten Quartier zur Sprache gebracht; dieses hat sämtliche im Quartier vertretenen Handwerksämter darüber befragen lassen, und letztere haben sich fast einstimmig für die Zulassung der Juden erklärt.

Diese Erscheinung, dass ein Körper der ständischen Vertretung unserer mit Privilegien von außen und innen reich begabten Kommune auf die Aufhebung eines Vorrechts anträgt, ist so wenig alltäglicher Natur, dass man daraus auf die Existenz einer tiefliegenden Ursache schließen darf. Und wirklich ist denn auch der Grund, der die Handwerker zu ihrem Antrage bestimmt haben wird, der wichtigste, welcher überhaupt zu sozialen Reformen Veranlassung geben kann. Er liegt unstreitig in der Erkenntnis des sinkenden Geschäftsverkehrs unserer Stadt.

Die Handwerker fühlen es deutlich, dass der Fortgang ihrer Geschäfte von der Bewegung und Größe des kaufmännischen Verkehrs wesentlich bedingt, dass ihnen um Lebendigkeit des Handels, um reichlichen Verdienst der Kaufleute und aller ihrer Hilfsarbeiter ebenso sehr zu tun ist, als dem Kaufmanne daran gelegen sein muss, einen wohlhabenden und betriebsamen Handwerkerstand in seiner unmittelbaren Nachbarschaft zu besitzen.

Wir begrüßen dies Bewusstsein des innigen Zusammenhanges der Blüte des Handwerkes und der Industrie mit der des Handels als ein beachtenswertes Zeugnis für die so vielfach verkannte Harmonie der Interessen aller Berufsklassen, für die Wahrheit, dass man mit einer vernünftigen Sorge für die Wohlfahrt. Anderer zugleich auch sein eigenes Interesse befördert.

Das zweite Quartier hat nun einen desfallsigen auf die Belebung unseres Handels durch Hinzuziehung, der Juden abzielenden Antrag E. E. Rate und dem ersten Quartier zur Annahme mitgeteilt. Die Antwort des ersteren ist noch nicht erfolgt; das Quartier aber hat den Antrag kurzweg zurückgegeben und sich damit der Zulassung der Juden nicht gewogen gezeigt.

Es scheint daher am Platze, sich der Gründe bewusst zu werden, welche dem ersten Quartier bei seiner Missstimmung gegen den Antrag des zweiten Quartiers vorgeschwebt haben werden.

Dass der Grund nicht in der Religionsverschiedenheit zu finden ist, braucht wohl nicht nachgewiesen zu werden. Auch liegt derselbe nicht in der hie und da auftauchenden Meinung, dass man die Juden zurückweisen müsse, um die Reellität im Geschäfte aufrecht zu erhalten. Wir meinen, dass der jüdische Geschäftsmann nicht minder, wie der christliche die Überzeugung besitzt, dass nur strenge Rechtlichkeit die Basis eines glücklichen und soliden Geschäftsbetriebes bilden kann. Die Ursache übrigens, weshalb trotzdem noch so mancher Unreellität im Geschäfte sowohl bei Christen, als Juden begegnet wird, ist zum guten Teile in dem betrübenden Zustande der öffentlichen Verhältnisse zu suchen. Wo die Freiheit des Menschen in ungebührlicher Weise beeinträchtigt, wo namentlich die Freiheit des Erwerbs durch willkürliche Schranken gefesselt ist, da erscheinen Umwege, um der Ungerechtigkeit der gesetzlichen Anordnungen zu entgehen, als erlaubt, ja nicht selten zum Erwerbe des notwendigsten Lebensunterhaltes sogar geboten. Da wird die Achtung vor dem Gesetze untergraben, und das Gesetz selbst wird Ursache zur Unrechtlichkeit, und damit zur Demoralisation der Gesellschaft.

Und auf wem lastet unsere Gesetzgebung wohl schwerer, als auf der Klasse der Juden? Man befreie dieselben daher nur von dem ungerechten Drucke; gebe ihnen das Recht zum Erwerbe von Grundeigentum, zu jedem gewerblichen Betriebe, zur Erwerbung des Bürgerrechts, zur Bekleidung obrigkeitlicher und richterlicher Ämter und stelle sie überall und namentlich auch in den privilegierten Städten Rostock und Wismar den christlichen Einwohnern gleich, und die Reellität wird bei denselben nicht geringer gefunden werden als bei den Christen.

Mit der Gleichstellung der ersteren und ihrer fortschreitenden Bildung werden aber auch ihre Eigentümlichkeiten in Sprache und Manieren, die schon so vielfältig nicht mehr zu bemerken und die sie immer mehr zu beseitigen sichtlich mit bestem Erfolge bestrebt sind, so wie die unangenehmen noch bei den kleineren Handelsleuten nicht selten zu Tage tretenden Seiten einer oft wegwerfenden Unterwürfigkeit und lästigen Dreistigkeit immer mehr verschwinden, und damit auch der letzte Vorwand für die Abneigung eines geschäftlichen Verkehrs mit Juden erlöschen.

Wir sind überzeugt, dass unsere Ansicht auch vom Rostocker Kaufmannsstande geheilt wird, und wir daher den Ablehnungsgrund des ersten Quartiers anderswo, als in der Furcht vor unreeller Geschäftsführung zu suchen haben werden. Wir glauben den wahren Grund denn auch lediglich in der Scheu vor der Konkurrenz mit den Juden zu entdecken.

Konkurrenz, dieser Schrecken aller Privilegierten! Des zünftigen Handwerkers beim Gedanken an die Freiheit der Arbeit; des christlichen Kaufmanns in Rostock und Wismar beim Anblick eines Juden!

Es sei denn nun in dieser Beziehung zuvörderst bemerkt, dass unter den Kaufleuten die Materialisten, sowie die Eisen- und Kurzwarenhändler, auch die Weinhändler von den Juden überall nichts zu fürchten haben werden, da diese sich jenen Zweigen des Handels fast gar nicht zu widmen pflegen. Eine Konkurrenz wird hauptsächlich nur die Kornhändler, Manufakturisten, Tuchhändler, Zigarrenhändler, so wie auch die Geldmänner und Geldinstitute treffen, so dass immer nur einem Teile unserer Kaufmannschaft Konkurrenz gemacht werden würde.

Was bedeutet nun aber die Abwehr der Konkurrenz von Seiten eines privilegierten Geschäftsmannes? Es heißt, in Hinblick auf den einheimischen Verkauf, das Publikum nötigen, höhere Preise zu zahlen, als unter der Freiheit der Konkurrenz; hinsichtlich des auswärtigen Handels, seinen Mitbürgern den Nutzen eines belebten Handelsverkehrs vorenthalten. Einer genaueren Ausführung dieser Wahrheit wird es hier nicht weiter bedürfen; in der Schrift über volkswirtschaftliche Zustände in Mecklenburg ist bei Besprechung der Gewerbeverhältnisse eine solche zu geben versucht. Es ist bekannt, dass jeder Schutz, der sich durch Ausschließung der Konkurrenz charakterisiert, mit der Bevorzugung des Geschützten eine Benachteiligung des Publikums im Gefolge hat.

Von unseren Kaufleuten fordern wir daher mit der Zulassung der Juden den Verzicht auf eine lange genossene Begünstigung. Wir fordern damit aber keineswegs ihre Benachteiligung, sondern Gerechtigkeit auch im eigenen Interesse der Kaufleute. Zu Grunde gehen werden die Geschäfte der Christen nicht; davon legt die ganze Welt, davon legen namentlich die Städte Hamburg, Bremen und Lübeck, zu denen die Juden früher gleichfalls keinen Zutritt hatten, Zeugnis ab. Die bedeutendsten Geschäfte, namentlich auch in Manufakturwaren, sind dort fortgesetzt in den Händen der Christen; die Annahme einer Konkurrenzunfähigkeit des christlichen Charakters dem israelitischen gegenüber besteht nur in der Einbildung. Die Rührigkeit unserer Kaufleute wird freilich mit der Konkurrenz eine größere werden. Die Mühe des Aufkaufens für die hiesigen Kornhändler werden z. B. in Zukunft die Juden nicht mehr in dem Maße übernehmen, wie jetzt, wo ihnen die Möglichkeit des eigenen Exports aus hiesigem Hafen verwehrt ist. Die Kornhändler werden selbst Einkäufer auf dem Lande umherschicken müssen, wie schon die Materialisten durch reifende Verkäufer ihren Absatz zu erzielen suchen. Allein diese Folge der geweckten Energie begrüßen wir als eine hocherfreuliche, nicht bloß zum Nutzen des Publikums, sondern auch zum eigenen Vorteil des Kaufmannes, da die Geschäftsführung nur gewinnen kann, wenn der Sporn der Konkurrenz zu lebhafter Tätigkeit treibt.

Dagegen wende man nicht ein, dass sich der Umsatz der bestehenden Geschäfte um so viel verkleinern müsse, als sich die Teilnahme am Handel durch neue Konkurrenten vermehren werde. Mit der Zulassung von neuen Handeltreibenden in unserer Stadt wird selbstverständlich auch anderen Berufsklassen ein vermehrter Zuzug eröffnet werden; und wenn demnach der Aufschwung des Handelsverkehrs den Einwohnern neue Beschäftigung und erhöhten Verdienst gewähren wird, so wird der dadurch wachsende Wohlstand und die Vermehrung der Einwohnerzahl auch wiederum den kaufmännischen Geschäften reichlicheren Absatz und neue Kundschaft zuführen. Es ist eine durchaus naturgemäße Folge und bewährte Erfahrung, dass das Aufblühen eines Geschäftszweiges zur Hebung des allgemeinen Wohlstandes beiträgt, und dass deshalb auch diejenigen Geschäfte größeren Aufschwung gewinnen, welchen Konkurrenz bereitet worden ist. Konkurrenz ist der eigentliche Lebensnerv des Geschäftsverkehrs; wie sollte seine Belebung und Kräftigung unterdrückend und tötend wirken können!

Wenn demnach die Kaufleute, denen durch die Aufnahme von Israeliten Konkurrenz erwächst, ihr Interesse recht verstehen, so werden auch sie mit allen übrigen Bewohnern die Einwanderer mit Freude begrüßen.

Aber nicht nur die Hebung des Handels in den bereits hier ausgebildeten Richtungen wird eine Wirkung des Einzuges der Juden sein; auch ganz neue Handelszweige werden durch die bekannte Strebsamkeit derselben nicht minder, als durch ihr Kapital ins Leben gerufen werden; der Unternehmungsgeist wird einen kräftigen Anstoß erfahren. Zwar liegt zu Tage, dass beim Bestand unserer unwirtschaftlichen Zustände, insbesondere unseres Steuer- und Zollunwesens und unserer Abgeschlossenheit von dem großen deutschen Absatzgebiete der Handel niemals zu einer vollen natürlichen Blüte gedeihen wird; aber dennoch wird die Entwicklung von neuen Handelszweigen wie z. B. des Wollhandels, Produktenhandels und der Geldgeschäfte erwartet werden können, sobald nur Geschäftsleuten, welche sich gern solchen Tätigkeiten widmen und darin bewandert sind, die Entfaltung ihrer Arbeitskräfte in hiesiger Stadt erlaubt sein wird. Zu welchen sonstigen gemeinschaftlichen Unternehmungen die Erweckung der Rührigkeit und der Luft zu Spekulationen Veranlassung geben wird, lässt sich ebenso wenig, als der Einfluss der Juden auf die Entwicklung der Reederei im Voraus bezeichnen; nur so viel steht fest, dass von der Aufnahme israelitischer Kaufleute auch in diesen Richtungen ein fördernder Einfluss erwartet werden darf.

Was speziell den Kornhandel anbetrifft, so könnte man glauben, dass derselbe durch die Teilnahme der Juden nicht an Umfang gewinnen würde; indem man annimmt, dass alles Korn, für dessen Verschiffung der Transport über Rostock der vorteilhafteste ist, naturgemäß schon jetzt hierher einen Zufluss hat. Und freilich ist es Tatsache, dass schon jetzt viele jüdische Kornhändler aus den nachbarlichen Städten durch Vermittlung hiesiger Kommissionäre Korn über hier verschiffen, auch an die hiesigen Kornhändler bedeutende Lieferungen beschaffen. Allein wir glauben, dass durch die Energie hier wohnender israelitischer, wie christlicher Händler von demjenigen Korn des Landes und Pommerns, welches jetzt nach fremden Absatzplätzen seinen Weg nimmt, ein erhebliches Quantum noch auf hier gelenkt werden kann. Wir sind daher der Ansicht, dass die Zufuhr sich nicht unbedeutend vermehren und damit sowohl der Preis des Korns, welches wir für unseren Konsum an Mehl, Branntweinschrot etc. verbrauchen, sich erniedrigen wird, als auch Handel und Schifffahrt neue Nahrung empfangen werden.

Überblicken wir demnach die nur in allgemeinen Umrissen gezeichneten Einflüsse, welche der Zuzug von rüstigen Handelsleuten ausüben würde, so ist ersichtlich, dass das erste Quartier auch selbst vom rein partikularistisch-ständischen Standpunkte, also im eigenen Interesse der Kaufmannschaft, der Zulassung der Juden das Wort reden sollte.

Kann nun dieser Tatsache gegenüber der Umstand noch von Bedeutung sein, dass es leider nicht nur in unserer Stadt, sondern auch im übrigen Lande noch mehr Privilegien gibt, welche der Wohlfahrt der Bevölkerung nicht minder entgegenstehen, als das den Juden auferlegte Verbot, in Rostock zu arbeiten und den Geschäftsverkehr zu beleben? Und doch begegnet man so vielfach der Meinung, dass dieselben nicht eher zuzulassen seien, als bis die Zünfte geschwunden, Grund und Boden frei geworden, und die Bevorzugungen von Ritter- und Landschaft ein Ende erreicht hätten. Denn man müsse das eigene Privilegium reservieren, um es als Hebel für die Beseitigung der übrigen zu verwenden.

Wir sind der entgegengesetzten Ansicht; wir würden das Privilegium aufgeben, um die dadurch gewonnene Freiheit als Hebel gegen die übrigen Ungerechtigkeiten zu benutzen. Der durch die Freiheit geförderte Gemeinsinn, die geweckte Energie, das gute Beispiel, welche das Aufblühen der Verhältnisse unter dem Schutze der Freiheit gibt, dies find positive Triebfedern, direkte Stöße gegen die übrigen Schranken. Das Festhalten am eigenen Privileg ist, wenn überall ein zwingendes Mittel, so doch jedenfalls nur ein negatives, und daher höchst ungewisses; es ist keine direkt wirkende Kraft zur Beseitigung der Vorrechte Anderer, wie fiel in der immer weiter schreitenden Freiheit liegt.

Das Reziprozitätsprinzip, dem jene Ansicht angehört, ist mit seinem Streben nach gleichzeitiger Beseitigung der Übelstände ein entschiedenes Hindernis für sukzessive Reformen; und regelmäßig wird bei einer Verfolgung weder die eine, noch die andere der wünschenswerten Verbesserungen erzielt. Den Wert eines Zustandes selbstständig prüfen und anerkannte Missstände entfernen, sobald die Gelegenheit sich bietet, ohne auf die gleichzeitige Beseitigung anderer Übelstände zu warten, ist ein Prinzip, welches sich praktisch bewährt hat. Der volkswirtschaftliche Kongress hat dasselbe im Jahre 1860 zu Köln bei Erörterung der Freizügigkeitsfrage geprüft und ausdrücklich gebilligt, indem er sich dahin ausgesprochen, dass die Freizügigkeit in Deutschland von den einzelnen Staaten nicht an die Bedingung der Gegenseitigkeit zu knüpfen sei. Dieselbe Maxime verfolgt auch das in politischen und wirtschaftlichen Dingen voranleuchtende England bei der Herabsetzung seiner Eingangszölle, und diesem gemäß hat es namentlich auch beim Abschluss des jüngsten Handelsvertrages mit Frankreich gehandelt. Es hat alle Verkehrserleichterungen für die Wareneinfuhr, welche den Franzosen vertragsmäßig eingeräumt sind, ohne Weiteres auch allen übrigen Nationen zugestanden, ohne seine Zölle als Hebel zur Erreichung gleichzeitiger Zollerniedrigung in anderen Staaten zu konservieren. Und dieselbe Maßregel fordert die volkswirtschaftliche Presse von dem deutschen Zollvereine hinsichtlich der bevorstehenden Abschluss eines Handelsvertrages mit Frankreich.

Diesem Prinzipe zufolge darf denn auch Rostock die Zulassung der Juden nicht von der gleichzeitigen Aufhebung anderer Privilegien abhängig machen; und ist dies um so weniger ratsam, als dasselbe durch den fortgesetzten Ausschluss der Juden sich einer wichtigen Triebkraft für die Entfernung der übrigen Missstände entschlägt. Man mache daher nur mit der Beseitigung irgend eines Privileg, also mit dem, welches jetzt in Rede steht, den Anfang, und es werden die übrigen Vorrechte in Stadt und Land, gedrängt durch die Macht der neu gewonnenen Freiheit, viel eher der Auflösung entgegengehen, als bei Verfolgung des Prinzips der Reziprozität. Wie hätte sich überall wohl ein freier Verkehr gestalten können, welcher zum Heile und zur Bildung unser Aller die Nationen verbindet, wenn jeder Staat die Aufhebung seiner mittelalterlichen Abgeschlossenheit von dem gleichzeitigen Fortschritte der Nachbarstaaten abhängig gemacht haben würde?

Wir haben auf die Gemeinschädlichkeit der wirtschaftlichen Privilegien Rostocks in unserer oben zitierten Schrift hingewiesen und deren baldmöglichste Aufhebung dringend empfohlen. Den dort genannten reihet sich noch das Privileg der Akzise-Zulage an, über dessen spezielle Bedeutung zu sprechen hier freilich nicht der Ort ist; hinsichtlich dessen wir jedoch allgemein ins Gedächtnis rufen wollen, dass das Streben einer weisen Staats- oder Kommunalgesetzgebung weit mehr auf einen reichlichen Verdienst der Einwohner durch ihre produzierende Tätigkeit mittelst Gewährung voller Freiheit im Gebiete der Arbeit, also mehr auf die Fülle der Privatkassen, auf die Wohlhabenheit der einzelnen Bewohner gerichtet sein muss, als auf die Anfüllung der Staats- oder Kommunalkasse durch unwirtschaftliche Intraden. Ist nur die Bevölkerung wohlhabend, die Steuerkraft vorhanden, so kann es an der Aufbringung der zu dem öffentlichen Haushalt nötigen Gelder nicht fehlen.

Von den Privilegien Rostocks, deren unbedingte Aufhebung notwendig erscheint, ist nun aber dessen Selbstständigkeit in der Kommunalverwaltung wohl zu unterscheiden. Das Recht der freien Wahl der Beamten und der freien Disposition über das Gemeindevermögen, ohne eine Verpflichtung zur Rechnungsablage vor einer kontrollierenden Landesbehörde, sind Rechte, die jeder Kommune zustehen sollten. Von einem Verzichte auf diese Rechte kann so wenig die Rede sein, als sie vielmehr den anderen Städten zum Gegenstand der Nachahmung dienen mögen. Wir rühmen im Übrigen in dieser Beziehung nur den Besitz dieses Rechtes der selbstständigen Kommunalverwaltung, nicht die Art und Weise seiner Ausübung; da die Haushaltung der Stadt Rostock nicht als Muster aufgestellt werden kann.

Unter den eigentlichen Privilegien Rostocks sind sodann aber auch die politischen von den wirtschaftlichen wieder zu scheiden. Zur Verzichtleistung auf die ersteren, welche namentlich in dem Rechte der Stadt bestehen, „ihr eigenes Stadtrecht, Polizei- und Gerichtsordnung, auch sonst nötige Statuten, und zwar soviel nach der Stadtverfassung immer möglich, in Gemäßheit allgemeiner Landesgesetze, machen zu können“*), fehlt es an Veranlassung; da sie weder der Stadt noch dem Lande zum Schaden gereichen, im Gegenteil der ersteren einerseits zur Einführung nützlicher Verordnungen, andererseits zur Ausübung eines rascheren und weniger bürokratischen Gerichtsverfahrens, als es bei den Gerichten des übrigen Landes stattfindet, die Möglichkeit bieten. Es sind die wirtschaftlichen Privilegien, deren Beseitigung mit aller Kraft erstrebt werden muss, selbst mit Verzichtleistung auf eine in Aussicht gestellte Entschädigung, insbesondere wenn die Erlangung derselben von Jahr zu Jahr in immer größere Ferne gerückt wird.

*) Erbvergleich vom 13. Mai 1788. §45.

Haben wir demnach nun auch darüber Klarheit gewonnen, dass auch unter den bestehenden unwirtschaftlichen Zuständen des Landes und der Stadt die Zulassung der Juden eine im höchsten Grade wünschenswerte Maßregel wäre, so bleibt auf der andern Seite aber noch die Inbetrachtnahme, ob denn auch unter den gegenwärtigen Verhältnissen ein Zuzug von israelitischen Kaufleuten, namentlich von den schon in andern Städten ansässigen, zu erwarten ist. Derselbe wird davon abhängen, ob sie ihrem Verdienste hier besser werden nachgehen können, als an ihrem jetzigen Wohnorte. Und wir zweifeln nicht, dass dies trotz der in Rostock dem Handelsverkehre doppelt lästigen Steuerverhältnisse der Fall sein wird. Die für Schifffahrt und überseeischen Handel geeignete Lage der Stadt, sowie der hier vorhandene Zusammenfluss von Kräften, welche dem Handel gewidmet sind und zu dessen Erleichterung beitragen, wird allen israelitischen Kaufleuten, welche schon jetzt den Austausch der Landesprodukte an das Ausland vermitteln, die Übersiedlung wünschenswert erscheinen lassen, um sich der kommerziellen Vorzüge einer See- und Handelsstadt vor einer im Wesentlichen auf Ackerbau angewiesenen Landstadt teilhaftig zu machen.

Es ist daher gewiss ein erfreulicher Zuzug von israelitische Kaufleuten zu erwarten, sobald Rostock ihnen seine Tore erschließen wird.

Möge dasselbe bei der großen Wichtigkeit der Sache und im richtigen Verständnisse eines eigenen Interesses nicht säumen, ein Privilegium zu beseitigen, welches mit der Verbannung der israelitischen Bevölkerung eine Anzahl von Arbeits- und Kapitalkräften zurückweist, die, im Dienste des Rostockschen Handels verwendet, der Stadt neues Leben und neue Blüte verleihen wird.

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Die Gesamtzahl der Israeliten in Mecklenburg betrug im Herbste 1859: 3.151, darunter 1.079 Männer, 1.144 Frauen und 928 Kinder, welche in 43 Orten wohnten. In Schwerin, woselbst die größte israelitische Gemeinde sich befindet, zählte man in derselben 346 Köpfe.
Rostock, Giebelhäuser bei der Nikolaikirche

Rostock, Giebelhäuser bei der Nikolaikirche

Rostock, Kröpeliner Tor und Teufelsgrube

Rostock, Kröpeliner Tor und Teufelsgrube

Rostock, Kröpeliner Tor

Rostock, Kröpeliner Tor

Rostock, Universität

Rostock, Universität

Wismar, Alter Schwede

Wismar, Alter Schwede

Wismar, Marktplatz

Wismar, Marktplatz

Wismar, Rathaus

Wismar, Rathaus

Wismar, Turm der Marienkirche

Wismar, Turm der Marienkirche

Wismar, Wassertor

Wismar, Wassertor

Rostock Stadtansicht

Rostock Stadtansicht

Wismar, Ansicht aus der 2ten Hälfte des XVII. Jahrhunderts

Wismar, Ansicht aus der 2ten Hälfte des XVII. Jahrhunderts

Wismar, Fürstenhof, Kleines Portal mit gebrannten Formsteinen

Wismar, Fürstenhof, Kleines Portal mit gebrannten Formsteinen

Wismar, Fürstenhof und St. Jürgen

Wismar, Fürstenhof und St. Jürgen

Wismar, Fürstenhof, Hofseite

Wismar, Fürstenhof, Hofseite

Hansestadt Rostock, Neuer Markt (zum Zeitpunkt der Aufnahme: Erst-Thälmann-Platz) 1967

Hansestadt Rostock, Neuer Markt (zum Zeitpunkt der Aufnahme: Erst-Thälmann-Platz) 1967

Rostock, Neuer Markt mit Blick auf Marienkirche

Rostock, Neuer Markt mit Blick auf Marienkirche

Rostock - Markt, Marienkirche und Blutstraße

Rostock - Markt, Marienkirche und Blutstraße

Rostock, Neuer Markt mit Ladenzeile 1967

Rostock, Neuer Markt mit Ladenzeile 1967

Hansestadt Rostock, Giebelhäuser und Marienkirche

Hansestadt Rostock, Giebelhäuser und Marienkirche

Rostock - Petrikirche mit Petritor

Rostock - Petrikirche mit Petritor

Hansestadt Rostock, Stadthafen mit Großsegler, 1968

Hansestadt Rostock, Stadthafen mit Großsegler, 1968

Hansestadt Rostock - Stadtansicht

Hansestadt Rostock - Stadtansicht

Rostock, Stadthafen, 1968

Rostock, Stadthafen, 1968

Rostock, Stadthafen, Segelschulschiff

Rostock, Stadthafen, Segelschulschiff "Wilhelm-Pieck", 1968

Rostocker Umland mit Bauernhof, 1968

Rostocker Umland mit Bauernhof, 1968

Rostock vor dem Steintor

Rostock vor dem Steintor

Rostock-Warnemünde, Alter Strom, Eisgang 1968

Rostock-Warnemünde, Alter Strom, Eisgang 1968