Der heilige Damm - Legende in vier Gesängen - Rezension
Aus: Repertorium der gesamten deutschen Literatur. Jahrgang 1839
Autor: Brinckman, John (3. Juli 1814 in Rostock - † 20. September 1870 in Güstrow) niederdeutscher Schriftsteller, Erscheinungsjahr: 1839
Themenbereiche
Enthaltene Themen: Mecklenburg-Vorpommern, Bad Doberan, Heiliger Damm, Heiligendamm, Ostseeküste, Steindamm, Sturmflut, Sage, Überlieferung, Ostseebad, Erstes deutsches Seebad gegründet 1793, Herzog Friedrich Franz I., Badearzt Prof. Dr. Gottlieb Samuel Vogel, Baderegeln
Herausgegeben im Verein mit mehreren Gelehrten von Dr, E, G. Gersdorf, Oberbibliothekar an der Universität zu Leipzig. Zweiundzwanzigster Band. Leipzig. F. A. Brockhaus
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Das niedere Land an der Ostseeküste bei [Bad] Doberan wird vor den Überflutungen des Meeres durch den sogenannten heiligen Damm geschützt, welcher der Sage nach sich während einer Nacht aus dem Meere emporgehoben hat.

Dieses Ereignis setzt des Dichters Phantasie mit der Ausbreitung der christlichen Religion in Verbindung, indem er darstellt, wie während des Kampfes zwischen Heiden und Christen durch einen heidnischen Zauberer ein Sturm erregt ward, der in Folge christlichen Gebets den günstigen Ausgang der Bildung jenes schützenden Dammes nahm. Dies ist der Inhalt der 4 Gesänge achtzeiliger Stanzen, woraus dieses Gedicht besteht, welches sowohl hinsichtlich seiner Anlage, als auch wegen seiner Form als wohlgelungen bezeichnet werden darf.

Dieses Ereignis setzt des Dichters Phantasie mit der Ausbreitung der christlichen Religion in Verbindung, indem er darstellt, wie während des Kampfes zwischen Heiden und Christen durch einen heidnischen Zauberer ein Sturm erregt ward, der in Folge christlichen Gebets den günstigen Ausgang der Bildung jenes schützenden Dammes nahm. Dies ist der Inhalt der 4 Gesänge achtzeiliger Stanzen, woraus dieses Gedicht besteht, welches sowohl hinsichtlich seiner Anlage, als auch wegen seiner Form als wohlgelungen bezeichnet werden darf.
