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Wismar, den 30. Januar 1825 – Heimliche Absprachen bei Termingeschäften

Aus: Freimütiges Abendblatt, Band 8 (1826)
Autor: Redaktion - Freimütiges Abendblatt, Erscheinungsjahr: 1826
Themenbereiche
Enthaltene Themen: Mecklenburg, Wismar, Mauscheleien, Termingeschäfte, Finanzen, Manipulationen, Spekulanten
Was soll ich Ihnen denn berichten aus unserer guten See- und Handelsstadt? Etwa, dass der Hafen mit Eis bedeckt ist, dass der, Handel stockt? Beides können die lieben Leser sich schon selbst sagen, wenn sie bedenken, dass wir eine ganz beträchtliche Kalte haben und wie schlecht das Getreide im Preise steht; der Scheffel Weizen ist hier unter 19 ßl. Verkauft worden. Oder soll ich von Termin-Geschäften schreiben? — die machen wir wenig oder gar nicht. — Doch fällt mir ein, dass ein Paar fremde vornehme Bankiers (das Wort hat mehrere Bedeutungen) hier gute Termingeschäfte gemacht haben sollen: es wird versichert, dass große und kleine Häuser sich mit ungekündigten Kapitalien samt den Zinsen bereitwillig eingefunden und Zahlung geleistet haben. Warum mögen doch die Geschäfte bei verschlossenen Türen abgemacht sein? Man weiß es nicht. — Einige wollen aber behaupten, es werde nun bald ein neuer Stadt-Fiskal erwählt werden, weil der vorige resigniert hat. Was hat aber der Fiskal mit den Zahlungs-Terminen zu schaffen?
Wismar, Ansicht aus der 2ten Hälfte des XVII. Jahrhunderts

Wismar, Ansicht aus der 2ten Hälfte des XVII. Jahrhunderts

Wismar, Fürstenhof und St. Jürgen

Wismar, Fürstenhof und St. Jürgen

Wismar, Fürstenhof, Kleines Portal mit gebrannten Formsteinen

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Wismar, Fürstenhof, Hofseite

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