Tore, Türme und Brunnen aus vier Jahrhunderten deutscher Vergangenheit

Autor: Langwiesche, Karl Robert (1874-1931) deutscher Verleger, Erscheinungsjahr: 1922

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Themenbereiche
Enthaltene Themen: Architektur, Mittelalter, Baukunst, Befestigungsanlagen, Brunnenbauten, Toranlagen, Tortürme
Gemeinsam ist den beiden Gebieten mittelalterlich-bürgerliche Bautätigkeit, welche das Doppelthema dieses Bandes bilden, der in beiden Fällen auf den direkten Nutzen der bürgerlichen Gemeinschaft hinzielenden Zweck einerseits und der Umstand andererseits, dass Gemeinsinn, Bürgerstolz und Kunstfreudigkeit in beiden Fällen je länger je mehr über den reinen Zweckgedanken hinausdrängten zu künstlerischer Gestaltung.
Dennoch sei an den Anfang dieser Vorbemerkung das Geständnis gestellt, dass es vorwiegend äußere Gründe sind, welche zur Zusammenfassung der beiden so verschiedenen Themen in einem Bande führten: Wenn nämlich bei den anderen, der mittelalterlichen Baukunst gewidmeten Bänden der Sammlung, für jedes Einzelthema je ein selbständiger Band das Mindeste war, mit dessen Hilfe sich eine befriedigende Vorstellung erreichen ließ, so schien den beiden Themen des vorliegenden Bandes auch ein gemeinsamer Band schon genügend Raum zu bieten Raum zu bieten, um für jedes der beiden Themen die nach Zeit und Landschaft so verschiedenen Haupttypen in ihren wichtigsten und schönsten Vertretern zu zeigen.

Irgendeine Vollständigkeit zu erreichen, kann an sich nicht Absicht eines solchen Bandes sein, und insbesondere die Liebe zur engeren Heimat wird immer das Fehlen des einen oder anderen heimischen Objektes zu tadeln haben, weil sie seine Bedeutung und Einzigartigkeit zu überschätzen geneigt sein wird. Es sei aber ausdrücklich ausgesprochen, dass einige der bekanntesten Werke nur deshalb fehlen, weil Unverstand oder Lieblosigkeit des 19. Jahrhunderts sie so verdorben haben, dass ihre bildliche Wiedergabe keine reine Freude mehr ermöglicht. Tore, die man zurechtmacht wie das Schwabentor in Freiburg, Brunnen, die man durch geistloses Gitterwerk verdirbt, wie den Tugendbrunnen in Nürnberg, haben in einer dem lebendigen Genuss dienenden Darstellung kein Bürgerecht.

Die Zeitliche Begrenzung ist dieselbe wie bei den „Bürgerbauten“ und den „Burgen und Schlössern“ der Sammlung: vor Eintritt der Herrschaft des Barock schließt also auch dieser Band. Auch die Anordnung der Bilder ist ähnlich wie bei genannten Bänden keine historisch-stilistische, sondern eine ungefähr geographische: im Rhein-Main-Gebiet beginnend, und in großen Kurven erst durch Süd-, dann durch Norddeutschland hindurch gehend.

Die Befestigung gehörte zum eigentlichen Wesen der mittelalterlichen Stadt. Sie war Lebensnotwendig der Stadt selbst, nicht wie bei den späteren Festungen Lebensnotwendigkeit eines größeren Territoriums. Und wie sehr diese Notwendigkeit im Bewusstsein der Bürger lebendig war. mag der Umstand erhellen, dass noch heute von den 300 bedeutendsten Städten des Reichs mehr als 70 ein Stadttor im Wappen führen. Innerhalb der Gesamtbefestigung aber musste den Toren von selbst eine besondere Bedeutung zufallen. Hatten die übrigen Teile der Befestigung nur eine Aufgabe, das Stadtinnere gegen die Außenwelt abzusperren, so fiel den Toren die doppelte Aufgabe zu, zu schließen und zu öffnen, zu trennen und zu verbinden. Sie wurden durch den Widerspruch dieser Doppelaufgabe der schwächste Punkt der Gesamtanlage und auf ihre Verstärkung musste sich die Hauptsorge richten.

Die altgermanische, sich bis tief in das Mittelalter hinein erstreckende Befestigungsart war Graben und Wall. Letzterer mit hölzernen Palisaden auf seinem Scheitel. Innerhalb solcher Befestigungsanlagen sind auch die Tore aus Holz zu denken. Mit zunehmender Kenntnis des Steinbaus wurde aber naturgemäß gerade bei den Befestigungsanlagen das Holz mit am ersten durch den Stein verdrängt: der stärkere Schutz gegen feindlichen Angriff, die größere Widerstandskraft gegen Feuer und Witterung werden eine Stadt vielfach schon zu gemauertem Befestigungsgürtel und gemauerten Toren geführt haben, während auch die wohlhabenden Einzelbürger sich noch lange hin mit Häusern aus Holz begnügten. Und indem im Fortgang der Zeiten die zu erwartende durchschnittliche Stärke feindlicher Angriffe zunahm, wurde dann, wenigstens in allen größeren und reicheren Städten, aus dem einfachen Befestigungsring eindoppelter, besonders aus dem einfachen Tor ein Doppeltor, dem nich selten noch ein drittes Außentor vorgelagert wurde, so dass förmliche Torburgen, von in sich selbständiger Verteidigungskraft entstanden, die häufig genug als letzte Zuflucht noch verteidigt sein mögen, nachdem die Stadt selbst schon vom Feinde erobert, vielleicht schon zerstört war.

Innentore und Außentore unter sich wurden durch zweifache Mauern miteinander verbunden, welche solcher Art mit Wehrgängen gekrönt waren, dass sich von ihnen sowohl gegen den noch von außen drängenden Feind kämpfen ließ, als gegen den, der etwa das Außentor schon durchbrochen hatte und in den Raum zwischen Außen- und Innentor, den sogenannten „Zwinger“ eingedrungen war, und es liegt auf der Hand, dass für den bis hierher vorgedrungenen, auf engen Raum zusammengepressten, aber von drei Seiten zugleich bekämpften Angreifer grade dieser „Zwinger“ gefährlich, ja verderblich zu sein pflegte.

Zu bedeutender Höhe erhob sich stete nur das weiter Ausschau dienende Innentor und auch die architektonische Gliederung pflegte sich der Regel nach auf das Innentor zu beschränken, Außentore im allgemeinen nicht über die reine Zweckmäßigkeit hinausgingen. Außentore von der Pracht derjenigen in Neubrandenburg sind durchaus al Ausnahme zu betrachten. In der reichen und kräftigen architektonischen Ausgestaltung der Innentore aber sprch sich wohl ebenso sehr der nach außen gekehrte Stolz des Bürgers aus, der dem Fremden Bedeutung und Wohlhabenheit der Stadt sogleich verdeutlichen wollte, als die Freude an der malerischen und künstlichen Gestaltung des Stadtinneren, der Bühne des gemeinsamen täglichen Lebens, für welche die durch die Tore gegebenen Straßenabschlüsse ein wichtiges und mit dem hohen baukünstlerischen Takt unserer Väter stets glänzend benutztes Mittel abgaben.

„... Welch überwältigenden Eindruck muss der Fremdling, der zum ersten Male vor solchen Toren stand, in sich aufgenommen haben, welch unauslöschliches Bild muss sich dem geboten haben, der durch Winterstürme und Regen den schirmenden Torbau erreichte, oder der aus strahlender Sonnenglut und Hitze in den kühlen Schatten der mächtigen Wölbung eintrat. Im einzelnen monumental in der edelsten Weise ausgebildet, im ganzen gewaltig geschlossen, lag das Bild einer mittelalterlichen Stadt vor dem Beschauer ...“ Ebhardt, Bodo (1865-1945) deutscher Architekt, Burgenforscher und Architetur-Historiker

Derselbe fast unfehlbare baukünstlerische Takt, den so viele Tortürme in Aufbau, Gliederung und Schmuck zeigen, tritt uns auch bei den alten Brunnenbauten entgegen. „... Nicht nur erscheinen sie immer am rechten Fleck, so dass sie mit ihrer Umgebung, soweit diese noch die alte ist, ein organisches Ganzes bilden, sondern auch in ihren Abmessungen sind sie immer auf das glücklichste durchgebildet. Nie sind sie zu klein oder zu groß, nirgends erscheint bei aller Freiheit der Komposition ein Glied bedeutungslos und willkürlich, immer stimmt eins zum andern; gut abgewogen erscheint besonders das Verhältnis des plastischen Schmuckes zur architektonischen Gliederung, und erstaunlich ist die Sicherheit, mit der immer alle Teile zu einem harmonischen Ganzen zusammengestimmt sind. Mögen die Beispiele einfach oder reich sein, so kann doch nie von Armseligkeit noch von Überladung die rede sein ...“ (Correll)

Und wenn wir heute mit Freude Bekennen dürfen, dass auch die letzten deutschen Jahrzehnte wieder grade große und kleine Brunnen von lebendigstem Gefühl und großer künstlerischer Kraft geschaffen haben, welche den besten Werken der Väter vergleichbar erscheinen: eines ist den heutigen Brunnen unerreichbar, die zentrale Stellung im Leben der Bürger, die den mittelalterlichen Brunnen als der gemeinsamen Wasserquelle ganzer Stadtbezirke eignete: Hier trafen sich täglich die Frauen und die Mägde beim Wasserholen und hierher zielten bei den zahllosen Bränden die sorgenden Gedanken der Männer. Und der letzte Nachklang dieses Lebens der vielen „lieben alten Vorfahren, die vor uns in dem Leben waren“ ist wohl, der noch heute am leisen Plätschern eines schönen Brunnens in der nächtlichen Stille einer alten Stadt zu uns spricht. Karl Robert Langwiesche.


000 Vom Marktbrunnen in Goslar
001 Duderstadt in Hannover: Beispiel einer Befestigung mit doppeltem Mauerring. 17. Jahrhundert. Nach Merian
005 Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. Brunnen von 1543. Figur der Gerechtigkeit von 1611, im 19. Jahrhundert erneuert.
006 Marktbrunnen in Mainz. Ältester und schönster Renaissance-Brunnen Deutschlands. 1526 von Erzbischof Albrecht von Brandenburg errichtet. Ornament an Peter Flötner erinnernd.
007 Der Rund Turm in Andernach. 1448 von Meister Philipps erbaut. Der Rundbau in 33 m Höhe mit reichen Gesims abschließend. Darüber 24 m hoher achteckiger Oberbau, von 8 kleinen Giebeln und Rautenhelm gekrönt.
008 Brunnen im Klosterhof Lichtental bei Baden-Baden. Säule 17. Jahrhundert. Schmiedeeiserne Arbeiten 19. Jahrhundert.
009 Das Altpörtel in Speyer. Einer der schönsten Türme Deutschlands. Im 16. Jahrhundert durch die Galerie bereichert.
010 Kolmar im Elsaß, Venusbrunnen der Schneiderzunft. Jetzt im Museumshof. Zierlich und geistvoll. Eins der glücklichsten Werke unter den zweisäuligen Ziehbrunnen.
011 Esslingen am Neckar, Brunnen an der Stadtkirche; im Hintergrunde die Dyonisiuskirche.
012 Der „Fräuleinbrunnen“ in Bietigheim. 1557 errichtet. Von alters her farbig behandelt.
013 Renaissance-Brunnen in Horb. Auf der mit einem Fries tanzender Kinder geschmückte Säule die Bildnisstatue eines Ritters von Hohenberg. „Ritterbrunnen“ ähnlicher Art aus der Mitte des 16. Jahrhunderts sind in Schwaben sehr häufig anzutreffen.
014 An der Stadtmauer bei Merkendorf. Typische Befestigung einer ganz kleinen Stadt.
015 Marktbrunnen in Schwäbisch Gmünd. Die Madonna doppelseitig. Errichtet 1686. Das Rathaus im Hintergrund aus 1783.
016 Marktbrunnen in Urach. Gotische Spitzpyramide mit vielen Statuetten. Gemeinschaftliches Werk Meisters Peters von Koblenz und Meister Christofs von Urach.
017 Stadtmauer und Grüner Turm in Dinkelsbühl. 15. Jahrhundert.
018 St. Georgsbrunnen in Schwäbisch Hall. 1509 als „Fischkasten“ errichtet. Links: Simson, den Löwen bezwingend. Rechts: St. Georg. In der Mitte: St. Michael.
019 Die Türme von Ravensburg. Im Vordergrunde der 55 m Hohe „Mehlsack“.
020 Turmgruppe an der Stadtmauer in Rothenburg o. d. T.
021 Bäuerleinsturm und befestigte Stadtmühle in Dinkelsbühl.
022 Rothenburg o. d. T. An der Stadtmauer.
023 Jerusalemer Tor in Büdingen. 1503 erbaut. Das Tor verbindet die damals neuen Befestigungsmethoden mit eindrucksvoller künstlerischer Gestaltung.
024 Der „Fischkasten“ in Ulm. 1482 von Meister Syrlin d. Ä. an der Südostecke des alten Rathauses erbaut.
025 St. Georgsbrunnen in Rothenburg o. d. T. 1609 gegenüber dem Rathause errichtet. „Ein Prachtexemplar seiner Gattung“. Steinmetzen: Hans Schweinsberger und Stoffel Kösner.
026 Der Apollobrunnen in Nürnberg. 1532 von Hans Vischer gegossen; jetzt im Hof des Rathauses aufgestellt.
027 Löwenbrunnen und Wörnitztor in Dinkelsbühl.
028 Gänsemännchen-Brunnen in Nürnberg. Wer des Pankraz Labenwolf. Um 1550.
029 An der Stadtmauer in Rothenburg o. d. T.
030 Merkurbrunnen in Augsburg. 1596-1599 errichtet. Entwurf von Adrian de Vries, Guss von Wolfgang Neidhard aus Ulm
031 Das Rothenburger Tor in Dinkelsbühl. Doppeltor aus der Renaissancezeit.
032 Ravensburger Tor in Wangen im Allgäu. Eigenartiges Werk der Renaissance. Der Brunnen 18. Jahrhundert.
033 Brunnen bei der Stadtpfarrkirche in Regensburg mit Blick auf den Dom.
034 Blick auf die Stadtmauer von Rothenburg o. d. T.
035 Kapellenplatz-Brunnen in Rothenburg o. d. T. Einfacher, aber im gleichen Ornamentcharakter wie der St. Georgsbrunnen (Abbildung 025)
036 Der Perseusbrunnen in München. Im „Grottenhof“ der Residenz. Ende des 16. Jahrhunderts. Nach Zeichnung Peter Candids gegossen von B. Wenglein.
037 Der „Schöne Brunnen“ in Nürnberg. 1385-1396 erbaut. Gesamtentwurf wahrscheinlich von Heinrich dem Palier. Erneuert um 1900.
038 Der Floriansbrunnen in Salzburg.
039 Der Münzturm in Hall in Tirol.
040 Altstädter Brückenturm in Prag. Am rechten Ufer der 1357 von Peter Parler aus Schwäbisch Gmünd begonnenen Karlsbrücke. Über dem Torbogen: in der Mitte der H. Siegismund, daneben Kaiser Karl IV. und Kaiser Wenzel IV. Im 19. Jahrhundert wiederhergestellt.
041 Das Ellingertor in Weißenburg am Sand. Doppeltor teilweise aus gotischer Zeit.
042 St. Georgsbrunnen in Prag. Auf dem Hradschin. 1373 vom deutschen Meister Nicolaus (?) von Klausenburg gegossen. Das Pferd wurde 1562 teilweise erneuert.
043 Das Wiener Tor in Hainburg a. d. D. Die hier nicht sichtbare Stadtseite des gewaltigen Tores zeigt zwei auf die Nibelungensage weisende Hochreliefs.
044 Brunnen im Renthof in Kassel. Um 1600. Sitzende Statue in römischer Feldherrntracht.
045 Löwenberg in Schlesien. Stadtmauer um 16000. Pfarrkirche etwa 1490-1560.
046 Neptunsbrunnen im Merseburger Schlosshof. Wahrscheinlich aus der Zeit des 1605 begonnenen Schlossumbaus durch Melchior Brunner.
047 Der Rote Turm in Halle an der Saale. Freistehender, 1418-1506 erbauter Glockenturm. Erdgeschoss Rechteck. Darüber verzogenes Achteck. Schlanker Helm. Die kleinen Ecktürmchen vielleicht erst Ende des 16. Jahrhundert. „Neugotischer“ unterer Umbau aus dem aus dem 19. Jahrhundert.
048 Der Reichenturm in Bautzen. Über altem Rundbau viereckiger späterer Helm.
049 Das Krahnentor in Danzig. Rechteckiger Bau mit halbrunden Ecktürmen von 1411. Überhöhter Mittelbau mit der Krahnvorrichtung. (Tretmühle).
050 Das Neubrandenburger Tor in Friedland in Mecklenburg. Backsteinbau aus dem 15. Jahrhundert.
051 Das Schwedter Tor in Königsberg in der Neumark. Backsteinbau aus dem Anfang des 15. Jahrhundert.
052 Anklamer Tor in Friedland in Mecklenburg. Ebenfalls 15. Jahrhundert und von ähnlicher derber Kraft des Aufbaues wie das unter 050 abgebildete Tor.
053 Schwedter Torturm in Prenzlau. Ober: Zweite Hälfte des 15. Jahrhundert. Unterer Teil älter.
054 Das Stargarder Tor in Neubrandenburg. 15. Jahrhundert. Stadtseite des prächtigen Doppeltors. Die weiblichen Gestalten unter dem Giebel sind nicht geklärt.
055 Das Üngelinger Tor in Stendal. Anfang des 15. Jahrhundert. Prächtigstes Stadttor in der Mark Brandenburg. „Die Kunstform des Zinnkranzes zu einem Reichtum gesteigert, der über die Aufgaben des Wehrbaus weit hinausgeht.“
056 Das Burgtor in Lübeck. 1444 von Stadtbaumeister Nicolaus Peck erbaut. Ursprünglich dreifach. Glasierte Maßwerkfriese.
057 Das Holstentor in Lübeck. 1466-1478 von Heinrich Helmstede erbaut. 1871 erneuert. Reich gegliederter Mittelbau zwischen gedrungenen Rundtürmen.
058 Das Treptower Tor in Neubrandenburg. 15. Jahrhundert. Feldseite des prachtvollen Doppeltors. Dach des Außentors fast verdeckt von Wimpergen mit reichem Maßwerk.
059 Außenansicht des Burgtors in Lübeck mit der Stadtmauer.
060 Das Klever Tor in Xanten. Erbaut 1393. Doppeltor. Eines der wenigen am Niederrhein noch erhaltenen Beispiele dieses früher dort häufigen Typus.
061 Das Osthoventor in Soest. 1523-1530 von Meister Porphyrius aus Hessen erbaut.
062 Das Kuhtor in Kempen am Niederrhein. Um 1370 erbaut. Mächtiger Backsteinbau. Die Ecktürmchen erneuert.
063 Der Judenturm in Zons am Niederrhein. Gleich der übrigen Befestigung der kleinen Stadt 1373-1400 erbaut.
064 Der „Kiek in de Kök“ in Reval. Erbaut 1532 vom Hochmeister Walter von Plettenberg.

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000 Vom Marktbrunnen in Goslar

000 Vom Marktbrunnen in Goslar

001 Duderstadt in Hannover: Beispiel einer Befestigung mit doppeltem Mauerring. 17. Jahrhundert. Nach Merian

001 Duderstadt in Hannover: Beispiel einer Befestigung mit doppeltem Mauerring. 17. Jahrhundert. Nach Merian

005 Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. Brunnen von 1543. Figur der Gerechtigkeit von 1611, im 19. Jahrhundert erneuert.

005 Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. Brunnen von 1543. Figur der Gerechtigkeit von 1611, im 19. Jahrhundert erneuert.

006 Marktbrunnen in Mainz. Ältester und schönster Renaissance-Brunnen Deutschlands. 1526 von Erzbischof Albrecht von Brandenburg errichtet. Ornament an Peter Flötner erinnernd.

006 Marktbrunnen in Mainz. Ältester und schönster Renaissance-Brunnen Deutschlands. 1526 von Erzbischof Albrecht von Brandenburg errichtet. Ornament an Peter Flötner erinnernd.

007 Der Rund Turm in Andernach. 1448 von Meister Philipps erbaut. Der Rundbau in 33 m Höhe mit reichen Gesims abschließend. Darüber 24 m hoher achteckiger Oberbau, von 8 kleinen Giebeln und Rautenhelm gekrönt.

007 Der Rund Turm in Andernach. 1448 von Meister Philipps erbaut. Der Rundbau in 33 m Höhe mit reichen Gesims abschließend. Darüber 24 m hoher achteckiger Oberbau, von 8 kleinen Giebeln und Rautenhelm gekrönt.

008 Brunnen im Klosterhof Lichtental bei Baden-Baden. Säule 17. Jahrhundert. Schmiedeeiserne Arbeiten 19. Jahrhundert.

008 Brunnen im Klosterhof Lichtental bei Baden-Baden. Säule 17. Jahrhundert. Schmiedeeiserne Arbeiten 19. Jahrhundert.

009 Das Altpörtel in Speyer. Einer der schönsten Türme Deutschlands. Im 16. Jahrhundert durch die Galerie bereichert.

009 Das Altpörtel in Speyer. Einer der schönsten Türme Deutschlands. Im 16. Jahrhundert durch die Galerie bereichert.

010 Kolmar im Elsaß, Venusbrunnen der Schneiderzunft. Jetzt im Museumshof. Zierlich und geistvoll. Eins der glücklichsten Werke unter den zweisäuligen Ziehbrunnen.

010 Kolmar im Elsaß, Venusbrunnen der Schneiderzunft. Jetzt im Museumshof. Zierlich und geistvoll. Eins der glücklichsten Werke unter den zweisäuligen Ziehbrunnen.

011 Esslingen am Neckar, Brunnen an der Stadtkirche; im Hintergrunde die Dyonisiuskirche.

011 Esslingen am Neckar, Brunnen an der Stadtkirche; im Hintergrunde die Dyonisiuskirche.

012 Der „Fräuleinbrunnen“ in Bietigheim. 1557 errichtet. Von alters her farbig behandelt.

012 Der „Fräuleinbrunnen“ in Bietigheim. 1557 errichtet. Von alters her farbig behandelt.