Schwerin, den 1. Februar 1825 – Finanzmarkt: Kurse in Mecklenburg stabil

Aus: Freimütiges Abendblatt, Band 8 (1826)
Autor: Redaktion - Freimütiges Abendblatt, Erscheinungsjahr: 1826
Themenbereiche
Enthaltene Themen: Mecklenburg, Schwerin, Finanzmarkt, Finanzkrise, Kurse, Spekulanten, Kornpreise, Indult
Der gestern beendigte Antoni-Termin erregte anfangs manche Besorgnisse. Es schien, als wenn die ungünstigen Geldkonjunkturen in andern Ländern auch hier ihren Einfluss äußern würden. Allein gegen das Ende des Termins waren hinreichende bare Fonds vorhanden und hat man eben nicht von ausgebliebenen bedeutenden Zahlungen gehört.

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Auch sind weder die Kurse der öffentlichen Effekten gewichen, noch ist der Zinsfuß in die Höhe gegangen. Dies ist gewiss auffallend, wenn man erwägt, dass z. B. in Hamburg das Diskonto sich nun schon längere Zeit auf 8 — 10 Prozent hält.

Wir dürfen uns deshalb wohl der erfreulichen Hoffnung überlassen, dass unser Kredit endlich wieder fester begründet ist, und die baldige Aufhebung des allgemeinen Indults wird noch mehr dazu beitragen. Man sieht einer desfallsigen landesherrlichen Bekanntmachung mit Verlangen entgegen.

Auch hat der Umstand, dass es bei uns weder eigentliches Papiergeld- noch Fonds-Spekulanten gibt, gewiss viel dazu beigetragen, unseren Kredit in einer Zeit aufrecht zu erhalten, die andern Ländern so verderblich geworden ist, und wo die niedrigen Getreidepreise den Landmann fortwährend drücken.
Schwerin - Totalansicht

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Schweriner Schloss

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Schwerin - Am Pfaffenteich

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Schwerin - Stadtansicht - Schloss - Hoftheater

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