Rostock - Die St. Jacobi-Kirche - Epitaphien - Cameraruissches Epitaph

Aus: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin. I. Band
Autor: Schlie, Friedrich Dr. (1839-1902) Professor, Archäologe, Kunsthistoriker, Museumsdirektor und Hofrat, Erscheinungsjahr: 1898

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Themenbereiche
Enthaltene Themen: Mecklenburg-Vorpommern, Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, Amtsgerichtsbezirk Rostock, Hansestadt, Denkmäler, Bauten, Architektur, Kirchen, Kirchenmobiliar, Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus, Denkmalsschutz, Geschichte, Geschichtsdenkmäler, Regionalgeschichte, Landesgeschichte, Stadtgeschichte, Kirchengeschichte, Marienkirche
Ein kleineres Epitaph von Stein, in dessen Hauptfeld die Szene der Kreuzigung mit der knienden Familie des Stifters als Relief vorgeführt wird und das dem Professor Heinricus Camerarius, dem bekannten Verfasser des Entwurfs des Rostocker Stadtrechts, gehört, der dasselbe laut Inschrift den 3. Januar 1588 bei Lebzeiten errichten ließ. Über dem Mittelfeld eine Cartousche mit einem Rundstück, das den Salvator mundi als Sieger über die Schlange darstellt.*)

Protestantische Idee als Gegensatz gegen die katholische Maria mit der Schlange nach der Offenbarung Johannis. Vgl. auch an der Kanzel den „Samen des Weibes“. (Dolberg).



                        Camerariussches Epithaph

*) Über Camerarius vgl. Westphalen, Mon. Ined. III, S. 1366. Rost. Etw. 1737, S. 739, 1738, S. 270, 394, 729. Krey, And. A. d. Rost. Gel. III, S. 40 ff., Anh. S. 29

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Schlie, Friedrich Dr. (1839-1902) Professor, Archäologe und Kunsthistoriker, Direktor der Großherzoglich-Schwerinschen Kunstsammlungen

Schlie, Friedrich Dr. (1839-1902) Professor, Archäologe und Kunsthistoriker, Direktor der Großherzoglich-Schwerinschen Kunstsammlungen

Rostock. 081 St. Jacobi-Kirche Camerariussches Epitaph

Rostock. 081 St. Jacobi-Kirche Camerariussches Epitaph