Die Glocken zu Leizen

Zur Baukunde - 2. Zur Baukunde des christlichen Mittelalters. - Kirchliche Bauwerke
Autor: Lisch, Georg Christian Friedrich (1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher, Archivar, Konservator, Bibliothekar, Redakteur, Heraldiker und Publizist (Freimaurer), Erscheinungsjahr: 1862
Themenbereiche
Enthaltene Themen: Mecklenburg-Vorpommern,
Die drei Glocken zu Leizen waren im Jahre 1859 zum Umguss bestimmt. Sie waren zu 1700 Pfund Gesamtgewicht veranschlagt. Die Inschriften hat der Herr Cand. Hänselmann zu Ludorf gelesen, jedoch in denselben manches unbestimmt gelassen, was hier in s [ ] ergänzt ist, so wie die folgenden Inschriften dem Zusammenhange nach redigiert sind.
1) Die kleinste Glocke hat die Inschrift:

Nach der Inschrift der großen Glocke hieß der Glockengießer Meister Peter, Daher ist das Wort Johannes, wenn es richtig gelesen ist, wohl nicht der Vorname zu Peter, sondern Johannes ist wohl der dritte Schutzpatron der Kirche, so dass angerufen werden: Jesus, Maria, Johannes, und hinter Johannes ein Punkt gesetzt werden muss.
2) Die größte Glocke, welche auf dem Mantel die Bilder Christi mit einem Bischofsstab (?) und der Maria in der Sonne trägt, hat die Inschrift:

Hier ist Jesus Maria der Name der Glocke, der öfter vorkommt.

Die mittlere Glocke ist vom Jahre 1709 und trägt die Namen des Franz Leopold von Köln, des zweiten Gemahls einer verwitweten von Knuth, nebst dessen Wappen, so wie die Namen des Predigers, der Kirchenvorsteher und des Küsters.
G. C. F. Lisch.
Lisch, Georg Christian Friedrich (1801-1883) mecklenburgischer, Archivar, Altertumsforscher, Bibliothekar, Redakteur, Publizist

Lisch, Georg Christian Friedrich (1801-1883) mecklenburgischer, Archivar, Altertumsforscher, Bibliothekar, Redakteur, Publizist

Leizen, Feldsteinkirche

Leizen, Feldsteinkirche