Die Blütezeit der deutschen Hanse - Band 2. Die Hanse im Kampf um die Handelsherrschaft auf den nördlichen Meeren. 1418 — 1474. III. Die Hanse, der Norden und Osten im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts. 1-4

Hansische Geschichte von der zweiten Hälfte des XIV. bis zum letzten Viertel des XV. Jahrhunderts
Autor: Daenell, Ernst Robert Dr. (1872-1921) Professor, Historiker und Publizist, Erscheinungsjahr: 1906
Themenbereiche
Enthaltene Themen: Hanse, Hansa, Hansen, Hansezeit, Hansestadt, Hansestädte, Hansebund, Handelsbund, Handelsvertrag, Schutzbündnis, Kaufmannschaft, Kontor, Schiffer, Zollvergünstigung, Kaufleute, Gesandtschaft, Verkehr, Macht, Ostseemächte, Handelsmacht, Handelsstädte, Lübecker Bergenfahrer, Öübeck, Hamburg, Bremen, Köln, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald, Stettin, Danzig, England, Dänemark, Schweden, Norwegen, Russland, Preußen,
INHALTSVERZEICHNIS DES ZWEITEN BANDES

      III. Die Hanse, der Norden und Osten im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts.
1. Der Ordenskrieg, die Hanse und der skandinavische Norden, 1454 — 1466.
Niedergang des deutschen Ordens. Verhältnis zu Polen und Litauen nach 1411. Fehler in der Politik des Ordens. Wachsende Abneigung seiner Untertanen. Verwüstung Seite des Landes durch die folgenden Polenkriege. Zusammenbruch des Ordenshandels. Der Gang des Bernsteinhandels. Rückgang im Wohlstand der meisten preußischen Städte. Ungünstige Verhältnisse für den See- und Landhandel Preußens in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der preußische Handel mit Polen und Litauen. Stapelbestrebungen Thorns. Verkehr der Preußen nach Kowno und Wilna, der Polen und Litauer nach Danzig, S. 156. — Die ständische Bewegung in Preußen. Der Bund der Stände gegen Gewalt 1440. Hochmeister Konrad v. Erlichshausen und der Bund. Der Streit um den Pfundzoll. Neue Belebung des Bundes. Anknüpfung mit Polen. Haltung Danzigs. Annahme des Polenkönigs als Herrn durch den Bund und Kriegserklärung beider an den Orden 1454. Haltung Lübecks, des Dänenkönigs, des Kurfürsten von Brandenburg. Kriegsereignisse im Ordensland. Fortschritte des Ordens. Unruhige Bewegungen zugunsten des Ordens in den aufständischen Städten. Geldmangel des Ordens. Auskaufung seiner Söldner durch den Bund. Privilegien des Polenkönigs 1457 für Danzig, Thorn und Elbing. Wirkung des Kriegs auf den Verkehr. Gang und Art des Stromverkehrs. Die Verkehrsbewegung im allgemeinen S. 166. — Der Krieg zwischen Dänemark und Schweden und die Städte. Ultimatum der Hanse an König Christian von Dänemark. Verhandlungen zu Flensburg und Elfsborg 1455, Bewilligungen des Königs, diplomatischer Sieg der Städte. Gewalttat der Hansen gegen Olaf Nielsson in Bergen. Verknüpfung der Mächte durch den schwedisch-dänischen und den Ordenskrieg. Kriegserklärung König Christians an Polen und den Bund. Die politische Lage in Livland. Der Seeverkehr auf den Ordensgebieten und die Auslieger Danzigs. Feindschaft zwischen Danzig und Amsterdam, S. 179. — König Christian und Schweden, Sturz Karl Knutsons in Schweden 1457 und Flucht nach Danzig. Christian König von Schweden. Feindschaft Danzigs gegen Schweden. Danzig wünscht Frieden mit Dänemark und dem Norden, Vermittlung Lübecks, Stillstand 14.58. Spätere Verhandlungen. Lübeck verhindert einen Wiederausbruch der Feindschaft. Lübeck veranlasst einen Frieden zwischen Danzig und Livland. Kriegsereignisse in Preußen. Endgültige Niederlagen der Ordensmacht. Vermittlungsversuche, auch Lübecks 1464, erfolglos. Lübeck verfolgt daneben seine Handelsinteressen. Gründe des Scheiterns seiner Vermittlung. Friede zu Thorn. — Danzigs Bedeutung für den Krieg. Kriegskosten der drei preußischen Städte. Stapelbestrebungen Thorns. Wirkungen dieser und des voraufgegangenen Kriegs auf den Verkehr der Hinterländer Preußens, steigende Bedeutung der Verbindung mit Oberdeutschland und mit Stettin. Aufschwung des Stettiner Handels. Wachsende Bedeutung Königsbergs für den Handel mit Litauen. Danzig und sein litauisches Verkehrsgebiet. Organisation für das Kontor zu Kowno, Niedergang desselben und Gründe des Niedergangs der binnenländischen östlichen Kontore der Hanse überhaupt 146 — 195

2. Die Hanse und der skandinavische Norden. Tod Herzog Adolfs von Schleswig. Nachfolge König Christians 1460 in Holstein und Schleswig. Haltung der Ritterschaft, Beurteilung des Ereignisses in Lübeck. Bestätigung der Privilegien von Lübeck und Hamburg durch den König. Seine Verkehrspolitik in den Herzogtümern. Privileg für Amsterdam 1461. Unfreundliche Beziehungen zwischen dem König und den Städten sonst, Köln, Wismar, Bremen, Danzig. Lübeck vor ihm auf der Hut. Klagen der Hanse über Verletzung der Privilegien auf Schonen. Hebung des schonischen Verkehrs nach 1441. Gänzlicher Niedergang Skanörs, weiterer Aufschwung der Fischerläger zu Dragör, Aufkommen neuer bei Nakskov auf Lolland. Wachsende Bedeutung Aalborgs für den Heringshandel. Stellung des Königs zwischen dem Fremdenhandel und den Wünschen der nordischen Städte nach kommerzieller Verselbständigung. Zunehmende Bedeutung Stettins im dänischen Handel. Stellung Rostocks in Opslo und Tunsberg. Politik der wendischen Städte in Bergen. Streben nach Unterdrückung des nicht-wendischen, besonders des süder-seeischen Verkehrs. Streben Lübecks nach einem Monopol für den Verkehr mit Bergen. Das Verhältnis zwischen dem König und der Hanse zeigt eine größere Nachgiebigkeit von seiner Seite, S. 211. — Gründe die Herzogtümer und Schweden. Abfall Schwedens 1464 von Christian. Sein Bruder Gerd von Oldenburg sucht die Herzogtümer an sich zu reißen. Zunehmender Wert guter Beziehungen zu Lübeck und Hamburg für den König. Er macht Gerd zu seinem Statthalter in den Herzogtümern. Annäherung des Adels an Lübeck. Ausnutzung der Verlegenheiten des Königs durch die Städte. Niederlagen des Königs in Schweden 1467. Adel, Ditmarschen, Lübeck verbünden sich gegen Gerd. Der König muss sich 1469 den Städten unterordnen. Kiel an Lübeck verpfändet. Der holländische und englische Verkehr in Bergen nach Wunsch der Städte beschränkt. Trotzdem keine Parteinahme dieser gegen Schweden. Niederlagen des Königs und seiner Anhänger 1470 in Schweden. Der König entfernt seinen Bruder aus den Herzogtümern. Bündnis zwischen diesen, dem König, Lübeck und Hamburg zu gegenseitigem Schutz gegen Gerd. Der holländische Baiensalzverkehr durch den Sund vom König verboten. Bedeutung dieser Verfügung. Pläne des Königs gegen Schweden, Förderung derselben durch die Städte. Niederlage des Königs am Brunkeberg 1471. Schweden will von städtischer Vermittlung nichts wissen, Ausgang der schwedischen Politik des Königs. Maßregeln Schwedens zur Emanzipation vom deutschen Einfluss, S. 225. — Missglückter Angriff Gerds auf die Herzogtümer 1472. Sundzollpolitik des Königs. Lübeck 1473 im Seite Pfandbesitz aller Häfen der Ostküste Holsteins. Aussöhnung des Königs mit Gerd, Eintritt in die hohe Politik, Verbindung mit Kurfürst Albrecht Achilles und dem Kaiser. Auslandsreise 1474. Argwohn der Städte gegen seine Absichten. Verleihungen des Kaisers für Christian und Gerd. Die Vereinigung aller bedrohten Mächte dagegen hindert beide an der Ausnutzung derselben. Belästigungen des hansischen Handels durch den König. Das Kontor und die deutschen Ämter in Bergen. Zunahme hansischer Islandfahrten. Allgemeine Erwägungen 195 — 235

3. Die Hansestädte und der Osten bis 1478. Einflüsse auf den Fortgang des hansisch-flandrischen Verkehrs. Handel und Handelspolitik. Sorge für die Aufrechterhaltung des hansischen Monopols. Streben der livländischen Städte, den russischen Handel an sich zu ziehen. Veränderung ihres Verhältnisses zu den überseeischen Städten. — Die Hanse und Nowgorod nach 1392. Langdauernde Unsicherheit des Verkehrs. Die Verkehrspolitik der livländischen Städte und das hansische Handelsverbot gegen Nowgorod 1417. Verhältnis der Nordländer zum Handel in Nowgorod. Neue Zerwürfnisse in den zwanziger Jahren. Narwa, Stockholm, Abo, Wiborg als Stützpunkte eines Schleichhandels mit Nowgorod. Haltung Nowgorods im wendisch -nordischen Kriege. Schwäche Moskaus. Litauen, Pskow und Nowgorod. Verhandlungen einer livländischen Gesandtschaft im Auftrage der Hanse 1436. Einzelne Forderungen und Beschwerden. Abschluss eines Friedens auf unbestimmte Frist, S. 249. — Beziehungen zwischen Riga und Polozk. Reise einer russischen Gesandtschaft 1438 zum Konzil und Eindrücke von den deutschen Städten. Zerwürfnis Nowgorods mit dem Orden. Stillstand des Handels mit Nowgorod seit 1442. Wachsende Bedeutung der livländischen Städte für den hansisch-russischen Handel, wachsender Einfluss derselben auf die hansische Handelspolitik gegenüber Nowgorod. Auseinandersetzung zwischen Lübeck und den livländischen Städten über die Leitung 1442. Langwierige Verkehrsunterbrechung. Parteinahme anderer Mächte. Polozk sucht aus der Sperre Vorteile zu ziehen. Friede zwischen Livland, Nowgorod und Pskow 1448. Herstellung des Handelsfriedens zwischen Nowgorod und der Hanse 1450. Wiederaufnahme des Verkehrs. Ordonnanzen der livländischen Städte für denselben und für das Kontor und Wünsche eines Verbots der Landfahrt mit kostbaren Gütern. Allgemeine Lage des Handels, Zustand und Gang desselben 1458. Der Handel der überseeischen Hansen und die Gästepolitik der livländischen Städte, S. 259. — Neuer Bruch zwischen der Hanse und Nowgorod 1468. Steigende Bedeutung Narwas für den Handel. Bruch zwischen Riga und Polozk. Verschiebungen der politischen Machtverhältnisse im Osten. Ziele Iwans 111. von Moskau. Erste Unterwerfung Nowgorods 1471. Friede mit der Hanse. Fürsorge der Hanse für technische Fragen des Handels. Verbot des Landverkehrs mit kostbaren Gütern. Fortgesetztes Streben, die Nichthansen von Russland und Livland fernzuhalten. Beschränkung des süder-seeischen Handels in den livländischen Städten. Unterwerfung Nowgorods durch Iwan IH. 1478, Vernichtung seiner Bedeutung. Friede zwischen Riga und Polozk. Verfall der Kontore in Nowgorod und Polozk. Vorteil für die livländischen Städte. — Allgemeine Erwägungen 235 — 268

4. Neue Wege und Wettbewerber der Hanse im Osten. Schluss. Anbahnung anderer Verbindungen mit den hansischen Hinterländern im Osten und Gründe. Das oberdeutsche Handelsgebiet. Ausbreitung des Nürnberger Handels. Bedeutung von Breslau und Krakau für den Handel der Oberdeutschen mit den östlichen Völkern. Die neue Straße des oberdeutschen Zwischenhandels zwischen dem Osten und den Niederlanden. Erstes Vordringen des Nürnbergischen Handels in die Hansestädte. Aufschwung des ostwestlichen Handels der Oberdeutschen in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der Kramhandel der Oberdeutschen in hansischen Gebieten und Verhalten gegen ihn. Straßen des hansisch-oberdeutschen Verkehrs. Der hansische Verkehr mit Frankfurt a. M. Zunahme des oberdeutschen Handels in hansischen Gebieten, in England, besonders in den Niederlanden. Gründe. Wirkungen der Ausbreitung der türkischen Herrschaft am Schwarzen Meer. Russische und polnische Pläne. Günstige Stellung des oberdeutschen Wettbewerbs gegenüber der Hanse, S. 281. — Fortschritt und Rückgang hansischer Städte an Bevölkerung und Wohlstand in diesem Zeitraum. Die kommerzielle Entwicklung während desselben im allgemeinen. Die Ziele der hansischen Politik. Würdigung derselben für diesen Zeitraum 268—285

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Hansewappen

Hansewappen

Hanse Kogge

Hanse Kogge

Lübeck Das Holstentor

Lübeck Das Holstentor

Berlin und Kölln

Berlin und Kölln

Elbing Stadtansicht

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Goslar Stadtansicht

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Greifswald Stadtansicht

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Bremen Marktplatz

Bremen Marktplatz

Braunschweig Stadtansicht

Braunschweig Stadtansicht

Lüneburg Stadtansicht

Lüneburg Stadtansicht

Magdeburg Stadtansicht

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Rostock Stadtansicht

Rostock Stadtansicht

Stettin, das Alte Schloss

Stettin, das Alte Schloss

Stralsund Stadtansicht

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Wismar, Stadtansicht

Wismar, Stadtansicht

Hamburg, Blick auf die Unterelbe

Hamburg, Blick auf die Unterelbe