Braunkohlengewinnung in Mecklenburg 1850

Aus: Mecklenburgisches Gemeinnütziges Archiv, Band 1
Autor: Redaktion, Erscheinungsjahr: 1850
Themenbereiche
Enthaltene Themen: Mecklenburg-Vorpommern, Braunkohle, Parchim
Wie steht es mit dem Braunkohlenbergwerk bei Parchim? Hat dasselbe seine Arbeiten eingestellt, um sie nicht wieder aufzunehmen? — Ein solcher Verlust wäre zu bedauern. — Mag auch in früheren Jahren der Betrieb keinen Gewinn gegeben haben, da die Braunkohlen im Inlande keine Abnehmer fanden, und durch den weiteren Transport allzu sehr verteuert wurden; jetzt, nach Eröffnung unserer Eisenbahn, sollte man denken, müsste sich der Artikel schon verwerten lassen. Wir empfehlen diese Frage der Prüfung der Sachverständigen. Mecklenburg ist zu arm an öffentlichen Werken dieser Art, als dass es nicht auf die Erhaltung der bestehenden Bedacht nehmen sollte. Und sollte sich auch für die Finanzen kein direkte Gewinn dabei ergeben, so ist der Nutzen groß genug, den der Staat daraus zieht, dass der arbeitenden Klasse Beschäftigung gegeben wird.

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Parchim, St. Georgen-Kirche

Parchim, St. Georgen-Kirche

Parchim, Wasserberg

Parchim, Wasserberg

Parchim, Wockertal

Parchim, Wockertal

Parchim, zur Markower Mühle

Parchim, zur Markower Mühle