Hafen, Ellerbeck, Neumühlen, Schrevenborn, Möllemort, Laboe

Auch die östlichen Ufer des Hafens verdienen besucht zu werden; z. B. Wilhelminenhöhe (gew. Sandkrug genannt), weiter das Fischerdorf Ellerbeck, wo die neuen Marinedocks angelegt werden. Ein reizender Fußweg führt von hier über die Koppeln nach Neumühlen, an der Mündung der Schwentine. Weiterhin das Gehölz von [b9Schrevenborn[/b] und zwischen den Dörfern Möllemort und Laboe „die Gründe“, prächtige Waldpartien am Abhang des Strandes. Das Schifferdorf Laboe gehört zur Probstei, einem zum Kloster Preetz gehörigen, äußerst fruchtbaren Distrikt von zwei Quadratmeilen, dessen Bewohner (Hessen?) noch zum Teil eigentümliche Trachten und Sitten bewahrt haben. Um Pfingsten Volksfeste.

Südlich von der Stadt liegt die wohleingerichtete Irrenanstalt Hornheim. Das anstoßende Viehburger Gehölz hat prächtige Buchen. Nach Rasdorf und ins östliche Holstein.


Dieses Kapitel ist Teil des Buches Mittel- und Nord-Deutschland