Seewesen in der gleichen Epoche

Mit dem Bau der Dampfschiffe, der den Segelschiffen gegenüber wieder die Eigenbewegung der alten Galeeren, nur in ganz anderem Maßstabe gab, musste sich auch das Seekriegswesen völlig umgestalten.

Dazu kam die Einführung der Panzerung (die ersten seefähigen Panzer baute Frankreich), die durch die Sprengwirkung der neuen Geschütze notwendig wurde.


Damit entbrannte gegen Ende der sechziger Jahre der Wettstreit zwischen Bepanzerung und Geschütz, dessen Abschluss auch heute noch nicht abzusehen ist.

Zugleich mit dem Panzer trat wiederum der Rammsporn in Erscheinung, eine Folge der den Schiffen wieder zurückgegebenen Eigenbewegung.

Die Eigentümlichkeit des Seekriegs bringt es mit sich, dass beide Gegner zum gegenseitigen Angriff gezwungen sind und suchen müssen, die Feuerüberlegenheit zu erreichen.

Der Wirkung des Rammstoßes im Nahkampf verdankten die Österreicher ihren Erfolg in der Seeschlacht bei Lissa.
Dieses Kapitel ist Teil des Buches Der Krieg in Bildern