Der Krieg in Bildern

Autor: Steinitzer, Alfred (1812-1938) deutscher Offizier und Militärschriftsteller Michel, Wilhelm (1877-1942) deutscher Schriftsteller, Erscheinungsjahr: 1912
Themenbereiche
Enthaltene Themen: Krieg in Bildern, Geschichte des Kriegswesens, Seeschlachten, Landschlachten, Taktik, Feldherren, Truppen, Generale, Kavallerie, Artillerie, Infanterie, Feuerwaffen, Gewalt, Kriegsgreul, Völkermord, Kriegsverbrechen
Krieg ist der Zustand gewaltsamen Kampfes zwischen Staaten, Völkern oder Parteien eines Staates. Dieser Zustand bedingt eine Unsumme der vielgestaltigsten Tätigkeiten, die sich nur zum geringeren Teil im Bilde darstellen lassen. Die Wiedergabe des „Krieg in Bildern“ muss sich daher auf Abbildung des Menschenmaterials — der Krieger, Soldaten, der Waffen und sonstigen Kriegsmittel und einzelner Gefechtshandlungen, Marsch-, Lagerszenen u. dgl. aus dem Feld-, Festungs- und Seekrieg beschränken. Je größer der Umfang der Gefechte und Schlachten wurde, und je mehr in der Darstellung der Schwerpunkt auf bildmäßige, künstlerische Wirkung gelegt wurde, desto kleiner musste der räumliche Ausschnitt werden, der im Bilde erscheinen konnte. Wenn noch im Mittelalter versucht werden konnte, eine ganze Schlacht bildlich darzustellen, kann dies seither nur mehr durch den Plan, die Kartenskizze, geschehen.

Die Aufgabe, die sich für den Verfasser des rein militärischen Teils ergab, schien durch das Vorstehende gegeben. Es konnte sich nur darum handeln, eine allgemeine Unterlage zu schaffen, die es ermöglichte, die bildlich festgehaltenen Handlungen usw. mit der geschichtlichen Entwicklung des Kriegswesens in Verbindung zu bringen, um sie nach dem jeweiligen Stande desselben verstehen und beurteilen zu können. Daraus resultierte, dass die Heeresbildung als Zusammenfassung des im Bilde erscheinenden Menschenmaterials zum Zwecke des Krieges, dann die Entwicklung des Waffenwesens und der Taktik — Feld-, Festungs- und Seekrieg — , die gleichfalls im Bilde zum Ausdruck kommen, kurz Erwähnung finden mußten. Schließlich war noch die Rücksicht auf den geringen zur Verfügung stehenden Raum maßgebend, wobei in Rechnung zu stellen ist, dass der Schwerpunkt des vorliegenden Buches eben in der bildlichen Darstellung der historischen Vorgänge liegt. Die Elemente der höheren Kriegführung, die Strategie, musste gänzlich außer Betracht bleiben.

Naturgemäß ließ sich aus den angegebenen Gründen eine auch nur annähernde Vollständigkeit in der Wiedergabe von Werken aller bekannten Schlachtenmaler gleichfalls nicht erzielen. Es sollte ein Gang durch die Kriegsdarstellung aller Zeiten sein und im wesentlichen das historisch-treue, nicht das typisierende Kriegsbild vor Augen führen.
Inhaltsverzeichnis
  1. Entwicklung des Kriegswesens
    1. Altertum
      1. Prähistorische Zeit und Naturvölker
      2. Ägypter
      3. Assyrier
      4. Meder und Perser
      5. Phönizier
      6. Griechen und Macedonier
      7. Römer
    2. Mittelalter
      1. Allgemeine Charakteristik
      2. Germanen zur Zeit der Völkerwanderung
      3. Byzantiner und Orientalen
      4. Tatarische Stämme
      5. Kampfweise der Abendländer bis Einführung der Feuerwaffen
      6. Von der Einführung der Feuerwaffen bis Ende des Mittelalters
      7. Überblick über das Kriegswesen am Schlusse des Mittelalters
    3. Neuere Zeit
      1. Ausgang des Mittelalters bis französischen Revolutionskriegen
      2. Die Revolutionskriege und die Zeit Napoleons bis 1815
      3. Überblick am Schlusse der Napoleonischen Zeit
    4. Neueste Zeit
      1. Vom Sturze Napoleons bis zum Krieg 1870-71
      2. Der Krieg 1870-71
      3. Festungskrieg nach Napoleon I. bis einschließlich 1870/71
      4. Seewesen in der gleichen Epoche
      5. Kurzer Überblick über den Stand der Bewaffnung und Technik
      6. Moderne Schlachtenbilder in Worten
      7. Schluss
    5. Literatur
  2. Kriegsbilder in Kunst und Dichtung
    1. Die ästhetischen Momente des Krieges
    2. Die ersten künstlerischen Schlachtenschilderungen
    3. Das erste Schlachtengemälde, von dem erzählt wird
    4. Die Schlachtenberichte der Historiker
    5. Die Kunst der späten Antike und des frühen Mittelalters
    6. Die Renaissance, die große Epoche der Schlachtenmalerei
    7. 1. Hälfte des 17. Jahrh., Vernachlässigung der historischen Treue
    8. Bedeutende Vertreter der Schlachtenmalerei und ihre Werke
    9. Von literarischen Schlachtenschilderungen des 18. Jahrhunderts
    10. Eine große Zeit der Schlachtenmalerei bricht an
    11. Schlachtenschilderungen aus dem 19. Jahrhundert
    12. Völkermord der Zukunft!
Der Krieg in Bildern

001. Ägypter belagern eine Burg der Kheta in Mesopotamien. Nach Jähns: Atlas.

002. Griechisches Fußvolk. Der Schwerbewaffnete (Hoplit) in Plattenpanzer und Leichtbewaffneter (Peltast). Nach Jähns: Atlas.

003. Römisches Schiff. a Schiffsraum. b Vorderteil, c Hinterkastell mit dem Sitz des Steuermanns. d Steuerruder. e-q Takelage. Nach Jähns: Atlas.

004. Alexander der Große in der Schlacht bei Issus 333 v. Chr. Pompeianisches Mosaik, Neapel Museo Nationale.

005. Cimbernschlacht, um 100 v. Chr.. Römischer Sarkophag mit Darstellung eines Kampfes gegen Germanen und Kelten. Kapitolinisches Museum, Rom.
Die Darstellung bestätigt die von zeitgenössischen römischen Schriftstellern erwähnte Sitte, dass die „Barbaren“ vor der Schlacht ihre Kleider abwarfen.

006. Erster dacischer Krieg 102 n. Chr. Übergang der Römer über eine Schiffbrücke Relief der Trajansäule.

007. Erster dacischer Krieg 102 n. Chr. Szene aus einer Feldschlacht. Relief der Trajansäule.

008. Neupersische Rüstung und Bewaffnung; getriebene Silberarbeit. König Firuz. 460 n. Chr.

009. Schlacht bei Askalon 1099 (nach einem Glasgemälde in der Abtei St. Denis a. d. 12. Jahrhundert). Links französische Reiter in der Tracht des 12. Jahrhunderts; rechts sarazenische Bogenschützen zu Pferd.

010. Französischer Ritter des 12 Jahrhunderts. (Nach einem Relief an der Kathedrale von Angoulème.)

011. Kreuzfahrerschiff. 12. Jahrhundert. Dies Fahrzeug hat bereits ein modernes Steuerruder. Nach Jähns: Atlas. Ebenso Abbildungen 9, 10.

012. Kampfszene aus der Zeit der Schlacht bei Mühldorf 1322. Aus einer im Jahre 1334 im Auftrag des Landgrafen Heinrich von Hessen angefertigten Prachthandschrift des Wilhelm von Oranse, ritterliches Epos, aufbewahrt in der ständischen Landesbibliothek zu Kassel.
Der Ritter mit der Krone als Helmzier soll wahrscheinlich Friedrich von Österreich vorstellen, der in vorderster Linie kämpfte. Dafür spricht auch, dass das Reichsbanner ihm zur Seite getragen wird. Ludwig der Bayer hielt seine Person hinter der Schlachtlinie, während elf Ritter den gleichen Anzug wie der König trugen, eine damals nicht ungewöhnliche Vorsichtsmaßregel.

013. Schlacht bei Sempach 1386. Miniature aus einer Handschrift der „Weltchronik“ des Rudolf von Hohenems in der ständischen Landesbibliothek zu Kassel. Das Bild zeigt das Typische der Ritterschlacht als eines ungeordneten Einzelkampfes. Nach Stacke, Deutsche Geschichte. Ebenso Abbildungen 7, 12, 14.

014. Kampfszene zwischen geharnischten Rittern und gewappnetem Fußvolk aus den Kriegen Karl des Kühnen von Burgund gegen die Schweizer 1474—76. Aus den Miniaturen der Prachthandschrift des Froissard in der Stadtbibliothek zu Breslau.

015. Paolo Ucello (1397-1476). Die Schlacht von San Egidio, 7 Juli 1416. Original in der Nationalgalerie in London. (Nach einer Photographie von F. Hanfstaengl.)
Das Charakteristische der Ritterschlacht als ein Turnieren zwischen Einzelnen kommt hier besonders deutlich zum Ausdruck Wie gering die Verluste hei dieser Art des Kampfes waren, bekundet eine Bemerkung Machlavellis über die Schlacht bei Anghiari (1440) zwischen Florentinern und Mailändern, wonach nur ein einziger Mann fiel, der vom Pferde stürzte und im Gedränge zertreten wurde.

016. Zeit der Landsknechte: Aus der Schlacht bei Marignano 1515. Nach einem Basrelief vom Grabmal François I. Franz I. von Frankreich siegt über die Ligisten und Schweizer.
Links vorn Franz I.; rückwärts eine größere Geschützlinie, die offenbar andeutet, dass die Franzosen an Artillerie stark überlegen waren. Die französischen Geschütze waren in größeren Batterien vereinigt.

017. Hans Burgkmair (1473-1532), Illustration aus dem „Weisskunig“. Rittertracht der damaligen Zeit; in der Mitte Kaiser Maximilian I.

018. Befestigung und Belagerung zur Zeit der Kreuzzüge (11. und 12. Jahrhundert). Annäherungsarbeiten gegen eine von zwei Türmen flankierte Courtine mit nassem Graben.
A Katze zur Herstellung des Grabenüberganges. — B Maschine zur Bewegung der Katze. — C Wurfmaschine für Steine. — D Fahrbare Blenden. — E Wandelturm mit Fallbrücken. — Hinter letzterem eine Wurfmaschine zum Werfen von Feuerbränden. Die Belagerten suchen durch gleiche Wurfmaschinen, die auf den die Belagerungsarbeiten überhöhenden Türmen aufgestellt sind, die Angriffsvorrichtungen des Belagerers in Brand zu schießen.

019. Mörser im 16. Jahrhundert. (Aus Fronsbergers „Kriegsbuch“, Frankfurt. Ausgabe von 1573.)

020. Hans Burgkmair (1473-1532), Schweres Geschütz um die Wende des 16. Jahrhunderts. Links oben „Hagelbüchse“; davor „Mörser“; dann „Schlangen“, 20-40 Kaliber lang.

021. Belagerungskrieg im 15. Jahrhundert. Im Vordergrund zwei Geschützstände durch einen Laufgraben verbunden. a Wurfgeschütze. — b Armbrust mit Feuerpfeilen. — c Setz- (tragbare) Schilde. Nach Jähns: Atlas.

022. Büchsenschütze (Ende des 15. Jahrhunderts) mit Luntenschlossflinte. Nach einem späteren Kupferstich.

023. Hans Burgkmair (1473-1532). Aus Maximilian I. Schweizerkämpfen (Federzeichnung). Tracht der Landsknechte im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts: die Bewaffnung besteht in Spießen und Degen.

024. Albrecht Dürer (1471-1528), Sturm auf eine Stadt zu Anfang des 16. Jahrhunderts. Aus: „Ehrenpforte“ Kaiser Maximilian I.“ In die Mauer wurde eine Bresche geschossen, durch welche die Belagerer mit Sturmgerät aller Art eben eindringen.

025. Albrecht Dürer (1471-1528) Belagerung einer Festung
Die Belagerten machen eben einen Ausfall; man erblickt deutlich die Laufgräben und sonstigen Annäherungsarbeiten, gegen die sich ein Teil der ausfallenden Truppen wendet. Im Vordergrund scheint sich eine Feldschlacht zu entwickeln. - Das Bild zeigt die Formation des mit Spießen bewaffneten Fußvolkes in geschlossenen, keilförmigen oder quadratischen Haufen die an den Flanken von Büchsenschützen begleitet werden. - Aus der Zeichnung der Befestigungswerke ergibt sich die Anlage der Verteidigungseinrichtungen nach dem System Dürers; die spornartig in den Graben vorspringende Streichwehre zu unmittelbaren Schutze des Mauerfußes und die kleineren kegelförmigen Streichwehren zur Längsbestreichung des Grabens.

026. Schlachtenszene aus den Kämpfen zwischen Genuesen und Türken auf Chios 1566. Kgl. Graphische Sammlung München.

027. Ansicht der Belagerung Magdeburgs durch Tilly im Jahre 1631. Merians Theatrum Europaeum, erschienen zu Frankfurt a. M. 1637. Im Vordergrunde links Tillysche Kürassiere (Pappenheimer); rechts Kürassiere, die mit hinten aufgesessenem Fußvolk das Wasser überwinden, um sich zum Sturm auf die Zollschanze anzuschließen. Ein Teil des Fußvolks ist noch mit Spießen (Pike) versehen.

028. Das Treffen bei Rain am Lech zwischen Gustav Adolf und Tilly, 5. April 1632. Kupferstich von Mathias Merian. Die „große Batterie“ Gustav Adolfs (vgl. S. 17 Abs. 3) ist nicht zur Darstellung gebracht.

029. Schlacht bei Lützen unter Gustav Adolf, 16. November 1632. Kupferstich von Mathias Merian. Das Fußvolk kämpft In geschlossenen Haufen, daneben die Schützen. Die Stellung der Geschütze vor dem Haupttreffen ist deutlich zu ersehen.

030. Hans Ulrich Frank (1603-1680), Szene aus dem Soldatenleben.

031. Jacques Courtois gen. Bourgignon (1621-1676), Reitergefecht aus dem Dreißigjährigen Krieg. Kupferstich.

032. Jacques Courtois (1621-1676), Schlachtszene. Die für den Kavalleriekampf des 17. Jahrhunderts Seite 19 Absatz 2 gegebene Charakteristik, Führung des Feuergefechts, kommt in dem Bild deutlich zum Ausdruck.

033. Philipp Wouvermann (1619-1668), Großes Kavalleriegefecht. Original in der königlichen Galerie im Haag. (Nach einer Photographie von F. Hanfstaengl).

034. Schlacht hei Seneffe (1674) zwischen Franzosen unter Ludwig II. von Bourbon (dem „großen“ Condé) gegen die verbündeten Spanier, Österreicher und Holländer unter Wilhelm III. von Oranien. Kupferstich aus dem gleichen Jahre.

035. Romain de Hooghe (1638-1708). Kriegsszenen und Greultaten der Franzosen in den Niederlanden 1672 und 1673, zweiter Eroberungskrieg Ludwig XIV. gegen Holland.

36. Antoine François Van der Meulen (1632-1690), die Armee Ludwig XIV. überschreitet den Rhein. Caen, Musée municipale. Ludwig XIV. setzt im holländischen Krieg am 12. Juni 1672 bei Tollhuys unweit Huyssem über den Rhein. Dieser Übergang wurde dem König zu Ehren durch Denkmünzen verewigt; Boileau hat den König als Sieger von „Tolus“ besungen.

037. Salvator Rosa (1615-1673), Schlachtszene, Phantasiedarstellung. Louvre. Paris.

038. Pieter Wouvermann (1623-1682). Erstürmung von Koevorden 1672. Original in Rijksmuseum zu Amsterdam. Das Bild stellt die Erstürmung einer Festung dar, ohne dass irgendwelche Belagerungsarbeiten oder eine Bresche ersichtlich ist. Es ist weniger als kriegsgeschichtliche Darstellung, vielmehr als Beispiel der künstlerischen Entwicklung in der damaligen holländischen Schlachtenmalerei zu betrachten.

039. Aus dem Nordischen Krieg zwischen Karl XII. von Schweden und den verbündeten Russen, Dänen und Sachsen. Karl XII. von Schweden stürmte im ärgsten Schneegestöber die russischen Schanzen und nahm die Festung Nava am 20. November 1700. Königlich Graphische Sammlung München.

040. Reitergefecht von Carl August Großmann, Zeichner und Kupferstecher zu Augsburg (1741-1798).

041. Episode aus dem Krieg zwischen Österreicher und Türken. Der vor dem Kaiserlichen Adler bei Cornia und Meadia wie auch Orsova flüchtige und besiegte Türken-Schwarm. 1716. Kgl. Graphische Sammlung, München.

042. Episode aus der Schlacht bei Kesselsdorf 15. September 1745. Zeichnung von Adolf Menzel zu Kuglers Geschichte Friedrichs des Großen. Der Künstler selbst erläutert die Darstellung: Erstürmung der Felsabhänge. Vor diesen zog sich eine Schlucht hin, der sogenannte Zschonengrund. Prinz Moritz von Dessau, der Sohn Leopolds, mit seiner Heeresabteilung hier angekommen, sprang zuerst hinab in die Schlucht und zeigte dadurch den Seinigen die Möglichkeit des Durchkommens. Zwei Musketiere trugen ihn auf ihren Schultern durch den Morast. Nach den genauen Angaben des Schlachtberichtes.

043. Infanteriekolonne auf dem Marsche. Holzschnitt von Adolf Menzel zu Kuglers Geschichte Friedrichs des Großen.

044. Aus dem Siebenjährigen Krieg. Kupferstich. Kgl. Graphische Sammlung, München. Am 6. Mai 1757 hatte Friedrich II. von Preußen den Prinzen Karl von Lothringen in der Schlacht bei Prag besiegt, musste aber die darauffolgende Belagerung der Stadt infolge der am 18. Juni verlorenen Schlacht bei Kolin aufgeben. Die Erbeutung des von den Preußen zurückgelassenen Lagers war also keine Heldentat.

045. Aus dem siebenjährigen Krieg. Kupferstich, Kgl. Graphische Sammlung, München. General Laudon nimmt am 30. Juni 1758 in den Defileen von Domstadtl bei Olmütz einen Wagenzug der Preußen weg, wofür er zum Feldmarschall ernannt wurde. Die Kavallerie kämpft durchweg mit der blanken Waffe.

046. Albrecht Adam 1786-1862, Schlacht bei Zorndorf 25. August 1758. Sieg Friedrich des Großen über die Russen unter General Fermor. Das Bild scheint die zweite große Attacke (61 Schwadronen, 8.000 Mann) von Seydlitz vorzustellen, die die Entscheidung herbeiführte. Rechts Friedrich mit seinem Stab.

047. Schlacht bei Hochkirch, 14. Oktober 1758. Kgl. Graphische Sammlung, München. Der österreichische General Daun überfiel um 5 Uhr morgens das preußische Lager (das links oben angedeutet ist) und erfocht durch seine doppelte Übermacht einen Sieg, der den Preußen 9.000 Mann, 101 Kanonen, 30 Fahnen und sämtliche Trains kostete. Trotzdem wagte er keinen weiteren Angriff auf die von Friedrich II. nur eine Stunde vom Schlachtfeld auf den Kreckwitzer Höhen eingenommene neue Stellung.

048. Schlacht bei Kunersdorf, 12. August 1759. In der Friedlich II. von den vereinigten Österreichern unter Laudon und Russen unter Saltykow geschlagen wurde. Kgl. Graphische Sammlung. München. Die Darstellung ist ein reines Phantasiegemälde, ohne dass auch nur der Versuch gemacht wird, das Charakteristische der damaligen Fechtweise zum Ausdruck zu bringen.

049. Horace Vernet (1789-1836), Schlacht bei Valmy, 20. September 1792, zwischen Preußen unter Herzog von Braunschweig und Franzosen unter General Kellermann. Versailles, Musée National.

050. Carle Vernet (1756-1836), Schlacht bei Arcole, 15.-17. November 1796, in der Bonaparte den österreichischen General Alvinzcy schlug. Das Bild stellt die Erstürmung einer Brücke über die Alpone durch Bonaparte vor.

051. Carle Vernet (1756-1836), Napoleons Übergang über den St. Bernhard, 15.-21. Mai 1800. Aus: Tableaux historiques des campagnes ..., Paris 1806, ebenso die Abb. 50 und 52.

052. Carle Vernet (1756-1836), Bonapartes Sieg bei Marengo, 14. Juni 1800. Das Bild zeigt deutlich die langen Linien der Infanterie, die „Lineartaktik“. In der Mitte gegenseitige Kavallerieattacken.

053. Antoine Jean Baron de Gros (1771-1835). Napoleon in der Schlacht bei Reußisch-Eylau zwischen Franzosen und den verbündeten Preußen und Russen, 7. und 8. Februar 1807. Louvre, Paris.

054. An den Mauern von Smolensk den 18. August 1812 Nachts 10 Uhr.

55. Die Brücke über die Kolotscha bei Borodino den 17. September 1812. Zwei Lithographien aus: „Bilder aus meinem Portefeuille im Lauf des Feldzugs 1812 in Russland“ von C. W. Faber du Faur.

056. Auf der großen Straße von Moskaisk nach Krymskoie am 18. September 1812.

057. Biwak bei Mikalewka den 7. November 1812. Zwei Lithographien aus: „Bilder aus meinem Portefeuille Im Lauf des Feldzugs 1812 in Russland“ von C. W. Faber du Faur.

058. C. W. Faber du Faur. Übergang der Armee Napoleons über die Beresina den 28. November 1812. Aus: „Bilder aus meinem Portefeuille Im Lauf des Feldzugs 1812 in Russland“

059. C. W. Faber du Faur, Zwischen Dorogobusch und Mikalewka den 7. November 1812. Aus: „Bilder aus meinem Portefeuille im Lauf des Feldzugs 1812 in Russland“.

060. Ansicht des äußeren Grimmaischen Tores in Leipzig, nach der Schlacht bei Leipzig am 16. und 18. Oktober 1813. Gleichzeitiger Leipziger Stich.

061. Franz und Eugen Adam (1815-1886 bzw. 1817-1880), Szene aus den Straßenkämpfen zu Mailand, März 1848. Aus: „Erinnerungen an die Feldzüge der K. K. österr. Armee in Italien 1848/49“. Nach dem Ausbruch der Revolution in Wien empörten sich die Lombardei und Venetien gegen Österreich, worauf sich die österr. Armee hinter den Mincio zurückzog. Nach den Siegen Radetzkys bei Cortatone, Vicenza und Custozza wurde König Karl Albert von Piemont zur Räumung der Lombardei und zum Waffenstillstand gezwungen. Pius IX., der sich zu Anfang des Kriegs der nationalen Sache geneigt zeigte, war damals sehr populär, worauf die Inschrift hindeutet.

062. Franz und Eugen Adam (1815-1886 bzw. 1817-1880), Der Sturm auf die Rotonde bei Vicenza durch das Regiment Prohaska 1848, 10. Juni. Aus: „Erinnerungen an die Feldzüge der K. K. österr. Armee in Italien 1848/49“.

063. Albrecht Adam (1786-1862), Schlacht bei Custozza, 25. August 1848. Sieg der Österreicher unter Radetzky über König Karl Albrecht von Piemont, wodurch die Lombardei an Österreich fiel.

064. Albrecht Adam (1786-1862), Erstürmung der Düppeler Schanzen, 13. April 1848, durch die aus Bayern und Sachsen bestehenden Reichstruppen. Wie aus den mit peinlichster Genauigkeit wiedergegebenen Uniformen ersichtlich ist, sind die dargestellten Truppen ausschließlich Bayern.

065. Bombardement der russischen Festung Sweaborg, 10. und 11. August 1855, durch die englisch-französische Flotte. Aus: „Der Krimkrieg 1854/55“.

066. Franz und Eugen Adam (1815-1886 bzw. 1817-1880), Kroatenvorposten vor Venedig. Aus: „Erinnerungen an die Feldzüge der K. K. österr. Armee in Italien 1848/49“.

067. Gustav Doré (1833-1883), Einnahme von Sebastopol, 8. September 1855, durch die vereinigten Armeen der Franzosen, Engländer, Türken und Sardinier. Aus: „Der Krimkrieg 1854/55“. Das Bild scheint die Erstürmung des Malakow, der Hauptbastion auf der Südseite der Festung, darzustellen, durch dessen Einnahme der Fall Sebastopols nach elfmonatlicher ruhmvoller Verteidigung unter General v. Totleben herbeigeführt wurde.

068. Einnahme von Palermo durch Garibaldi, 27. Mai 1860, wodurch Sizilien für die Bourbonen verloren ging. Kgl. Graphische Sammlung, München. Von hier aus breitete sich die Revolution rasch über das ganze Königreich Neapel aus, das sich durch Volksabstimmung vom 21. Oktober 1860 dem Königreich Italien anschloss.

069. Aus der Schlacht bei Königgrätz, 3. Juli 1866. Die österreichischen und sächsischen Batterien bei Poblus. (Nach einer Zeichnung von A. Beck, Illustrierte Zeitung vom 13. Oktober 1866.) Beispiel der Verwendung der Artillerie in größeren Massen.

070. Die Schlacht bei Königgrätz, 3. Juli 1866. Nach der Skizze eines Augenzeugen auf Holz gezeichnet von Chr. Sell. (Illustrierte Zeitung vom 27. Oktober 1866.) Das Bild lässt die Angriffsform der Infanterie, Kompaniekolonnen und dichte Schützenlinien erkennen.

071. Anton Koniako (1834-1889), Admiral W. Frhr. v. Tegethoff in der Seeschlacht bei Lissa, 16. Juli 1866.

072. Aus der Seeschlacht bei Lissa, 16. Juli 1866: Das österreichische Admiralschiff „Ferdinand Max“ rennt die italienische Panzerfregatte „Re d'Italia“ in den Grund. (Zeit der Rammtaktik). Nach einer Zeichnung von A. Perko an Bord des österreichischen Kriegsdampfers „Stadium“ (Illustrierte Zeitung vom 25. August 1866.)

073. Kriegsschiffe des 15. und 16. Jahrhunderts. Sieg der Hansa über die französische Flotte vor der Maasmündung 1471. Aus: Hans von Petersen (geb. 1850) und R. Werner, Deutschlands Ruhmestage zur See.

074. „Meteor“ und „Bouvet“ vor der Reede von Havanna 1870. Aus: Deutschlands Ruhmestage zur See, s. oben. Das Kanonenboot „Meteor“ griff den ihm weit überlegenen französischen Aviso „Bouvet“ auf hoher See an; dem letzteren gelang es, nachdem seine Maschine durch einen Schuss gefechtsunfähig geworden war, den Hafen von Havanna unter Segel zu erreichen, ehe ihn der „Meteor“ entern konnte. Es war die einzige Episode des Krieges 1870/71, bei der sich die deutsche Marine auszeichnen konnte.

075. Die Erstürmung der Anhöhe von Spichern bei Saarbrücken am 6. August 1870. Nach einer Zeichnung von O. Fikentscher. (Illustrierte Zeitung vom 15. Oktober 1870.) Der festungsartige rote Berg und das Dorf <<stiring-Wendel (links rückwärts zu suchen) bildeten die vorzüglichen Stützpunkte der französischen Stellung welche die Preußen nach hartnäckigen, verlustreichen Stürmen nahmen. Die Form des Infanterieangriffes, Anlauf lichter Schützenlinien ist deutlich zum Ausdruck gebracht.

076. Schlacht bei Metz am 18. August 1870: Sturm auf das Dorf Sainte Marie aux Chênes durch die Avantgarde der I. preußischen Gardeinfanteriedivision. (Nach einer Skizze eines beteiligt gewesenen Offiziers, Illustrierte Zeitung vom 17. Oktober 1870.) Das Bild ist ein kleiner Ausschnitt, der keinen Überblick über den außerordentlich verlustreichen Angriff auf die französische Stellung gibt.

077. Preußische gezogene Mörserbatterie No 26 vor dem Fort Double Couronne bei Saint Denis während der Belagerung von Paris. (Nach einer Zeichnung von A. Beck, Illustrierte Zeitung 4. März 1871.)

078. Franz Adam (1816-1886), Die Schlacht bei Sedan 1. September 1870. Um der hartbedrängten Division Liébert Luft zu machen unternimmt General Margueritte mit fünf leichten und zwei Linien-Regimentern eine Attacke gegen die 43. Infanteriebrigade. Als Margueritte gleich anfangs schwer getroffen fällt, übernimmt General Gallifet das Kommando. An dem auf kurze Entfernung abgegebenen Infanteriefeuer zerschellt der Angriff. Das ganze Schlachtfeld ist mit toten und verwundeten Reitern bedeckt, viele sind in die Steinbrüche oder die steilen, von Absätzen durchzogenen Abhänge hinabgestürzt und kaum mehr als die Hälfte gelangt in den Schutz des Waldes zurück.

079. Th. Rocholl (geb. 1854), König Wilhelms Ritt um Sedan 1. September 1870. Nach „Aus Deutschlands Ruhmestagen 1870/71“. F. Hanfstaengl, München.

80. Louis Braun (geb. 1836), Kronprinz Friedrich Wilhelm in der Schlacht bei Wörth 6. August 1870 (nach der Einnahme von Fröschweiler).

81. G. Bleibtreu (1828-1892), Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin in der Schlacht bei Loigny-Poupry 2. Dezember 1870. Beide Bilder nach: „Aus Deutschlands Ruhmestagen 1870/71“.

082. Alphonse-Marie de Neuville (1836-1885) Erstürmung von Champigny 30. November 1870. Versailles, Musée National.

083. Abfahrt eines Panzerzuges von Ladysmith während des Transvaal-Krieges 1899-1900 (The Illustrated London News vom 9. Dezember 1899)

084. Wie unsere Truppen fechten: Vor dem letzten Sturm. Transvaalkrieg 1899-1900 (The Illustrated London News vom 16. Dezember 1899.) Die Zeichnung zeigt die Ausnutzung auch der geringfügigsten vorhandenen Deckung im Gelände.

085. Aus der Schlacht von Belmont im Transvaalkrieg 1899-1900. (The lllustrited London News vom 20. Januar 1900.)

086. Hereroaufstand in Südwestafrika 1904-1907. Maschinengewähr im Dornbusch. Nach der Aufnahme eines Feldzugteilnehmer“.

087. Das Ende des russischen Admirals Makaroff im russisch-japanischen Krieg am 8. März 1904 vor Port Arthur. Nach einem japanischen Farbenholzschnitt. Der Untergang des Kriegsschiffes Petropawlowsk wurde durch eine japanische Mine herbeigeführt.

088. Leonardo da Vinci (1452-1519), Reiterkampf aus der Schlacht bei Anghiari. Louvre, Paris.

089. Michelangelo Buonarotti (1474-1563), Entwurf zum Karton der Belagerung von Pisa. Nach dem Stich von Marc Anton.

090. Jaques Callot (1594-1635), Der Baum mit den Gehängten. Aus den „Kriegsgreulen“.

091. Francisco Goya (1746-1828) Die flucht vor dem Feinde. Aus den „Desastres de la Guerra“.

001. Ägypter belagern eine Burg der Kheta in Mesopotamien. Nach Jähns: Atlas.

001. Ägypter belagern eine Burg der Kheta in Mesopotamien. Nach Jähns: Atlas.

002. Griechisches Fußvolk. Der Schwerbewaffnete (Hoplit) in Plattenpanzer und Leichtbewaffneter (Peltast). Nach Jähns: Atlas.

002. Griechisches Fußvolk. Der Schwerbewaffnete (Hoplit) in Plattenpanzer und Leichtbewaffneter (Peltast). Nach Jähns: Atlas.

003. Römisches Schiff. a Schiffsraum. b Vorderteil, c Hinterkastell mit dem Sitz des Steuermanns. d Steuerruder. e-q Takelage. Nach Jähns: Atlas.

003. Römisches Schiff. a Schiffsraum. b Vorderteil, c Hinterkastell mit dem Sitz des Steuermanns. d Steuerruder. e-q Takelage. Nach Jähns: Atlas.

004. Alexander der Große in der Schlacht bei Issus 333 v. Chr. Pompeianisches Mosaik, Neapel Museo Nationale.

004. Alexander der Große in der Schlacht bei Issus 333 v. Chr. Pompeianisches Mosaik, Neapel Museo Nationale.

005. Cimbernschlacht, um 100 v. Chr.. Römischer Sarkophag mit Darstellung eines Kampfes gegen Germanen und Kelten. Kapitolinisches Museum, Rom.  Die Darstellung bestätigt die von zeitgenössischen römischen Schriftstellern erwähnte Sitte, dass die „Barbaren“ vor der Schlacht ihre Kleider abwarfen.

005. Cimbernschlacht, um 100 v. Chr.. Römischer Sarkophag mit Darstellung eines Kampfes gegen Germanen und Kelten. Kapitolinisches Museum, Rom. Die Darstellung bestätigt die von zeitgenössischen römischen Schriftstellern erwähnte Sitte, dass die „Barbaren“ vor der Schlacht ihre Kleider abwarfen.

006. Erster dacischer Krieg 102 n. Chr. Übergang der Römer über eine Schiffbrücke Relief der Trajansäule.

006. Erster dacischer Krieg 102 n. Chr. Übergang der Römer über eine Schiffbrücke Relief der Trajansäule.

007. Erster dacischer Krieg 102 n. Chr. Szene aus einer Feldschlacht. Relief der Trajansäule.

007. Erster dacischer Krieg 102 n. Chr. Szene aus einer Feldschlacht. Relief der Trajansäule.

008. Neupersische Rüstung und Bewaffnung; getriebene Silberarbeit. König Firuz. 460 n. Chr.

008. Neupersische Rüstung und Bewaffnung; getriebene Silberarbeit. König Firuz. 460 n. Chr.

009. Schlacht bei Askalon 1099 (nach einem Glasgemälde in der Abtei St. Denis a. d. 12. Jahrhundert). Links französische Reiter in der Tracht des 12. Jahrhunderts; rechts sarazenische Bogenschützen zu Pferd.

009. Schlacht bei Askalon 1099 (nach einem Glasgemälde in der Abtei St. Denis a. d. 12. Jahrhundert). Links französische Reiter in der Tracht des 12. Jahrhunderts; rechts sarazenische Bogenschützen zu Pferd.

010. Französischer Ritter des 12 Jahrhunderts. (Nach einem Relief an der Kathedrale von Angoulème.)

010. Französischer Ritter des 12 Jahrhunderts. (Nach einem Relief an der Kathedrale von Angoulème.)

011. Kreuzfahrerschiff. 12. Jahrhundert. Dies Fahrzeug hat bereits ein modernes Steuerruder. Nach Jähns: Atlas. Ebenso Abbildungen 9, 10.

011. Kreuzfahrerschiff. 12. Jahrhundert. Dies Fahrzeug hat bereits ein modernes Steuerruder. Nach Jähns: Atlas. Ebenso Abbildungen 9, 10.

013. Schlacht bei Sempach 1386. Miniature aus einer Handschrift der „Weltchronik“ des Rudolf von Hohenems in der ständischen Landesbibliothek zu Kassel. Das Bild zeigt das Typische der Ritterschlacht als eines ungeordneten Einzelkampfes. Nach Stacke, Deutsche Geschichte. Ebenso Abbildungen 7, 12, 14.

013. Schlacht bei Sempach 1386. Miniature aus einer Handschrift der „Weltchronik“ des Rudolf von Hohenems in der ständischen Landesbibliothek zu Kassel. Das Bild zeigt das Typische der Ritterschlacht als eines ungeordneten Einzelkampfes. Nach Stacke, Deutsche Geschichte. Ebenso Abbildungen 7, 12, 14.

014. Kampfszene zwischen geharnischten Rittern und gewappnetem Fußvolk aus den Kriegen Karl des Kühnen von Burgund gegen die Schweizer 1474—76. Aus den Miniaturen der Prachthandschrift des Froissard in der Stadtbibliothek zu Breslau.

014. Kampfszene zwischen geharnischten Rittern und gewappnetem Fußvolk aus den Kriegen Karl des Kühnen von Burgund gegen die Schweizer 1474—76. Aus den Miniaturen der Prachthandschrift des Froissard in der Stadtbibliothek zu Breslau.

016. Zeit der Landsknechte: Aus der Schlacht bei Marignano 1515. Nach einem Basrelief vom Grabmal François I. Franz I. von Frankreich siegt über die Ligisten und Schweizer.  Links vorn Franz I.; rückwärts eine größere Geschützlinie, die offenbar andeutet, dass die Franzosen an Artillerie stark überlegen waren. Die französischen Geschütze waren in größeren Batterien vereinigt.

016. Zeit der Landsknechte: Aus der Schlacht bei Marignano 1515. Nach einem Basrelief vom Grabmal François I. Franz I. von Frankreich siegt über die Ligisten und Schweizer. Links vorn Franz I.; rückwärts eine größere Geschützlinie, die offenbar andeutet, dass die Franzosen an Artillerie stark überlegen waren. Die französischen Geschütze waren in größeren Batterien vereinigt.

017. Hans Burgkmair (1473-1532), Illustration aus dem „Weisskunig“. Rittertracht der damaligen Zeit; in der Mitte Kaiser Maximilian I.

017. Hans Burgkmair (1473-1532), Illustration aus dem „Weisskunig“. Rittertracht der damaligen Zeit; in der Mitte Kaiser Maximilian I.

019. Mörser im 16. Jahrhundert. (Aus Fronsbergers „Kriegsbuch“, Frankfurt. Ausgabe von 1573.)

019. Mörser im 16. Jahrhundert. (Aus Fronsbergers „Kriegsbuch“, Frankfurt. Ausgabe von 1573.)

020. Hans Burgkmair (1473-1532), Schweres Geschütz um die Wende des 16. Jahrhunderts. Links oben „Hagelbüchse“; davor „Mörser“; dann „Schlangen“, 20-40 Kaliber lang.

020. Hans Burgkmair (1473-1532), Schweres Geschütz um die Wende des 16. Jahrhunderts. Links oben „Hagelbüchse“; davor „Mörser“; dann „Schlangen“, 20-40 Kaliber lang.

021. Belagerungskrieg im 15. Jahrhundert. Im Vordergrund zwei Geschützstände durch einen Laufgraben verbunden. a Wurfgeschütze. — b Armbrust mit Feuerpfeilen. — c Setz- (tragbare) Schilde. Nach Jähns: Atlas.

021. Belagerungskrieg im 15. Jahrhundert. Im Vordergrund zwei Geschützstände durch einen Laufgraben verbunden. a Wurfgeschütze. — b Armbrust mit Feuerpfeilen. — c Setz- (tragbare) Schilde. Nach Jähns: Atlas.

022. Büchsenschütze (Ende des 15. Jahrhunderts) mit Luntenschlossflinte. Nach einem späteren Kupferstich.

022. Büchsenschütze (Ende des 15. Jahrhunderts) mit Luntenschlossflinte. Nach einem späteren Kupferstich.

023. Hans Burgkmair (1473-1532). Aus Maximilian I. Schweizerkämpfen (Federzeichnung). Tracht der Landsknechte im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts: die Bewaffnung besteht in Spießen und Degen.

023. Hans Burgkmair (1473-1532). Aus Maximilian I. Schweizerkämpfen (Federzeichnung). Tracht der Landsknechte im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts: die Bewaffnung besteht in Spießen und Degen.

024. Albrecht Dürer (1471-1528), Sturm auf eine Stadt zu Anfang des 16. Jahrhunderts. Aus: „Ehrenpforte“ Kaiser Maximilian I.“ In die Mauer wurde eine Bresche geschossen, durch welche die Belagerer mit Sturmgerät aller Art eben eindringen.

024. Albrecht Dürer (1471-1528), Sturm auf eine Stadt zu Anfang des 16. Jahrhunderts. Aus: „Ehrenpforte“ Kaiser Maximilian I.“ In die Mauer wurde eine Bresche geschossen, durch welche die Belagerer mit Sturmgerät aller Art eben eindringen.

026. Schlachtenszene aus den Kämpfen zwischen Genuesen und Türken auf Chios 1566. Kgl. Graphische Sammlung München.

026. Schlachtenszene aus den Kämpfen zwischen Genuesen und Türken auf Chios 1566. Kgl. Graphische Sammlung München.

028. Das Treffen bei Rain am Lech zwischen Gustav Adolf und Tilly, 5. April 1632. Kupferstich von Mathias Merian. Die „große Batterie“ Gustav Adolfs (vgl. S. 17 Abs. 3) ist nicht zur Darstellung gebracht.

028. Das Treffen bei Rain am Lech zwischen Gustav Adolf und Tilly, 5. April 1632. Kupferstich von Mathias Merian. Die „große Batterie“ Gustav Adolfs (vgl. S. 17 Abs. 3) ist nicht zur Darstellung gebracht.

029. Schlacht bei Lützen unter Gustav Adolf, 16. November 1632. Kupferstich von Mathias Merian. Das Fußvolk kämpft In geschlossenen Haufen, daneben die Schützen. Die Stellung der Geschütze vor dem Haupttreffen ist deutlich zu ersehen.

029. Schlacht bei Lützen unter Gustav Adolf, 16. November 1632. Kupferstich von Mathias Merian. Das Fußvolk kämpft In geschlossenen Haufen, daneben die Schützen. Die Stellung der Geschütze vor dem Haupttreffen ist deutlich zu ersehen.

030. Hans Ulrich Frank (1603-1680), Szene aus dem Soldatenleben.

030. Hans Ulrich Frank (1603-1680), Szene aus dem Soldatenleben.