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Schwarze Farbe aus Kaffeesatz

Man trocknet den Kaffeesatz, drückt ihn in geräumige, feste, irdene, unglasierte Töpfe, versieht sie mit einem gut schließenden Deckel, in den man ein Loch in der Dicke eines Bleistifts bohrt, um den Dämpfen Ausgang zu verschaffen und um das gewaltsame Zerspringen des Topfes zu verhindern, lässt die so gefüllten Töpfe in einem Hafnerofen mit dem übrigen Geschirre brennen. Ist der Brand vollendet und ausgekühlt, so öffnet man sie und findet darin einen schwarzen zusammengebackenen Klumpen, der fein gemahlen eine schöne schwarze Farbe darstellt, die das beste Frankfurter Schwarz übertrifft.

Auch einen nach Kaffee schmeckenden Brandwein soll man aus dem Kaffeesatz bereiten können, wenn man ihn mit Hefe in Gärung bringt und das Gegorene destilliert.
Dieses Kapitel ist Teil des Buches Der Kaffee, seine Eigenschaften und sein Gebrauch