Oelschläger, Hermann geb. 1839 in Schweinfurt, gest. 1908

Hermann Oelschläger, geboren am 19. November 1839 zu Schweinfurt, studierte an der Universität zu München Philosophie und Rechtswissenschaft, diente in den Kriegsjahren 1859 und 1866 als bayerischer Offizier, widmete sich alsdann ausschließlich dem schriftstellerischen Berufe, promovierte, lebte abwechselnd in Leipzig, Cannstatt und Weimar, wo er ins Kuratorium für das Goethe-National- Museum berufen wurde, dem er noch heute angehört, und hat seit einigen Jahren seinen Aufenthalt wieder dauernd in München genommen. Von seinen Werken seien hervorgehoben: „Gedichte“, der humoristische Roman „Wunderliche Leute“, die „Novellen in Octaven“, die erzählende Dichtung „Engel Kirk“, auf dem Gebiet des Dramas das Schauspiel „Die Kunst im Hause“ und von Übertragungen „Ovids Elegien der Liebe“ und „Des Musäos Gedicht von Hero und Leander“.

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Dieses Kapitel ist Teil des Buches Das literarische München
Oelschläger, Hermann geb. 1839 in Schweinfurt, gest. 1908 in München

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