Hertz, Wilhelm geb. 1835 in Stuttgart, gest. 1902 in München

Wilhelm Hertz, geboren 24. September 1835 zu Stuttgart, studierte in Tübingen Philosophie und Sprachwissenschaft, promovierte 1858, diente 1859 als württembergischer Leutnant, arbeitete 1860 auf den Bibliotheken von London, Edinburgh, Oxford und Paris, habilitierte sich 1862 cm der Münchner Universität für germanische Altertumskunde, bereiste 1865 Italien und wurde 1869 an die neugegründete technische Hochschule in München als Professor der deutschen Sprache und Literatur berufen, wo er noch heute wirkt, seit 1885 Mitglied der kgl. bayer. Akademie der Wissenschaften. Außer wissenschaftlichen Arbeiten erschienen von ihm: Gedichte 1858, Lanzelot und Ginevra 1859, Hugdietrichs Brautfahrt 1862, Heinrich von Schwaben 1867, Bruder Rausch 1882; von Übersetzungen und Neudichtungen: Rolandslied 1862, Marie de France 1862, Aucassin und Nicolette 1865, Tristan und Isolde 1877, Spielmannsbuch 1886, Parzival 1898.


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Dieses Kapitel ist Teil des Buches Das literarische München
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