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In Gedichtform erzählte Geschichten von Oscar Freiherr von Redwitz-Schmölz in "Ein Märchen".
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Scheintot, Stambul, auf der Jagd, Jean Paul, Zufall, Leidenschaft, Salzburg, Pennsylvania, Reiseliteratur
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August Neidhardt von Gneisenau (1760-1831) war preußischer Generalfeldmarschall und Heeresreformer. Die Sammlung seiner Briefe im Kriegsjahr 1813 bietet Einblick. Als Blüchers Stabschef hatte er wesentlichen Anteil am Sieg bei Waterloo.
August Neidhardt von Gneisenau (1760-1831) war preußischer Generalfeldmarschall und Heeresreformer. Die Sammlung seiner Briefe im Kriegsjahr 1813 bietet Einblick. Als Blüchers Stabschef hatte er wesentlichen Anteil am Sieg bei Waterloo.

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über Lexikus
Schliemann, Heinrich (1822-1890). Biographie
Johann Ludwig Heinrich Julius Schliemann wurde am 6. Januar 1822 in Neubukow (MV) geboren. Schliemann war ein Kaufmann und Pionier der Feldarchäologie.
Es war der erste, der eine umfassende Ausgrabung im türkischen Hisarlik unternahm und dort schließlich die Überreste des antiken Troja fand. Die Lage Trojas in Hisarlik war jedoch – entgegen der heute weitverbreiteten Ansicht – bereits lange vor Schliemann behauptet worden und Mitte des 19. Jahrhunderts allgemein anerkannt.
Heinrich Schliemann wurde in Neubukow (Mecklenburg) als fünftes von neun Kindern des Pastors Ernst Schliemann (1780-1870) und dessen Frau Luise, geb. Bürger (1793-1831), Tochter des späteren Bürgermeisters von Sternberg geboren. Weil der Vater 1823 die einträgliche Pfarrstelle in Ankershagen übernommen hatte, wuchs Schliemann in jenem Dorf in Ostmecklenburg auf und verlebte hier bis zum Alter von zehn Jahren seine Kindheit. Nach dem Tod der Mutter 1831 kam er in die Familie seines Onkels Friedrich Schliemann in die Nähe von Grevesmühlen. Aus Geldmangel musste er den 1833 begonnenen Besuch des Gymnasiums abbrechen und auf die Realschule wechseln. 1836 begann er eine Lehrzeit als Handelsgehilfe bei einem Krämer in Fürstenberg, die er aus gesundheitlichen Gründen nach fünfeinhalb Jahren abbrechen musste. Danach war Schliemann für kurze Zeit in Hamburg angestellt. 1841 wollte er – völlig verarmt – nach Venezuela auswandern, das Schiff strandete jedoch vor der niederländischen Insel Texel. Ein Jahr später bekam er eine Stellung als Kontorbote in Amsterdam und begann Fremdsprachen zu erlernen – was ihm anscheinend außerordentlich leichtfiel. Innerhalb eines Jahres lernte er Niederländisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch. 1844 begann er noch Russisch zu lernen. 1846 gründete er im Auftrag seines Arbeitgebers eine Handelsniederlassung in St. Petersburg; bereits ein Jahr später eröffnete er dort ein eigenes Handelshaus und erwarb die russische Staatsbürgerschaft.
In den folgenden Jahren gründete Schliemann eine Bank für Goldhandel in Sacramento (Kalifornien) und investierte erfolgreich in amerikanische Eisenbahnprojekte. Schließlich wurde er US-amerikanischer Staatsbürger. Durch Waffenlieferungen an die zaristische Armee im Krimkrieg wurde er sehr reich und heiratete die russische Kaufmannstochter Jekaterina Petrowna Lyshina (1826-1896). 1856 erlernte er Latein und Altgriechisch und wollte sich aus dem Geschäftsleben zurückziehen.
Schliemann verstarb am 26. Dezember 1890 in Neapel.
Es war der erste, der eine umfassende Ausgrabung im türkischen Hisarlik unternahm und dort schließlich die Überreste des antiken Troja fand. Die Lage Trojas in Hisarlik war jedoch – entgegen der heute weitverbreiteten Ansicht – bereits lange vor Schliemann behauptet worden und Mitte des 19. Jahrhunderts allgemein anerkannt.
Heinrich Schliemann wurde in Neubukow (Mecklenburg) als fünftes von neun Kindern des Pastors Ernst Schliemann (1780-1870) und dessen Frau Luise, geb. Bürger (1793-1831), Tochter des späteren Bürgermeisters von Sternberg geboren. Weil der Vater 1823 die einträgliche Pfarrstelle in Ankershagen übernommen hatte, wuchs Schliemann in jenem Dorf in Ostmecklenburg auf und verlebte hier bis zum Alter von zehn Jahren seine Kindheit. Nach dem Tod der Mutter 1831 kam er in die Familie seines Onkels Friedrich Schliemann in die Nähe von Grevesmühlen. Aus Geldmangel musste er den 1833 begonnenen Besuch des Gymnasiums abbrechen und auf die Realschule wechseln. 1836 begann er eine Lehrzeit als Handelsgehilfe bei einem Krämer in Fürstenberg, die er aus gesundheitlichen Gründen nach fünfeinhalb Jahren abbrechen musste. Danach war Schliemann für kurze Zeit in Hamburg angestellt. 1841 wollte er – völlig verarmt – nach Venezuela auswandern, das Schiff strandete jedoch vor der niederländischen Insel Texel. Ein Jahr später bekam er eine Stellung als Kontorbote in Amsterdam und begann Fremdsprachen zu erlernen – was ihm anscheinend außerordentlich leichtfiel. Innerhalb eines Jahres lernte er Niederländisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch. 1844 begann er noch Russisch zu lernen. 1846 gründete er im Auftrag seines Arbeitgebers eine Handelsniederlassung in St. Petersburg; bereits ein Jahr später eröffnete er dort ein eigenes Handelshaus und erwarb die russische Staatsbürgerschaft.
In den folgenden Jahren gründete Schliemann eine Bank für Goldhandel in Sacramento (Kalifornien) und investierte erfolgreich in amerikanische Eisenbahnprojekte. Schließlich wurde er US-amerikanischer Staatsbürger. Durch Waffenlieferungen an die zaristische Armee im Krimkrieg wurde er sehr reich und heiratete die russische Kaufmannstochter Jekaterina Petrowna Lyshina (1826-1896). 1856 erlernte er Latein und Altgriechisch und wollte sich aus dem Geschäftsleben zurückziehen.
Schliemann verstarb am 26. Dezember 1890 in Neapel.
