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2 Bände: Auswanderung nach Amerika im Jahre 1822, und die Rückkehr in die Heimat im Jahre 1825 von Jonas Heinrich Gudehus.
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Gern gelesen:

Kurt Faber Eine Abenteuergeschichte von Kurt Faber: Weltwanderers letzte Fahrten und Abenteuer. Erscheinungsjahr: 1930
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Reise durch das Biedermeier



Autor: Laube, Heinrich (1806-1884)



Inhaltsverzeichnis
    Vorwort
  1. Breslau
  2. Dresden
  3. Leipzig
  4. Anhalt
  5. Magdeburg
  6. Braunschweig
  7. Halle
  8. Karlsbad
  9. Marienbad
  10. Thüringen
  11. Weimar
  12. Jena
  13. Frankfurt
  14. Der Rhein
  15. Schwaben
  16. Bayern
  17. München
  18. Salzburg
  19. Tirol
  20. Innsbruck
  21. Die Steiermark
  22. Wien
  23. Die Wiener Leopoldstadt
  24. Sankt Stephan
  25. Sperl in Floribus
  26. Die Wiener und ihre Stadt
  27. Sprache und Kultur
  28. Baden
  29. Der Wienerwald
  30. Böhmen
  31. Berlin
  32. Berliner Berühmtheiten
  33. Berliner Theater
  34. Potsdam
  35. Stettin
  36. Rügen
  37. Ruden
  38. Zurück nach Schlesien
  39. Gräfenberg
  40. Der Zobten


Vorwort

Hinter dem tollen Fasching der Laubeschen Reisenovellen, hinter ihrer Ausgelassenheit und Frechheit liegen doch ernstere Absichten versteckt: das Suchen nach einer neuen Welt, nach einer neuen Poesie. Es war die Poesie auf der Wanderschaft, ja, man darf, so seltsam es klingen mag, an Goethe und seine „Wanderjahre“ erinnern. Die junge Generation empfand die klassische Dichtung wie ein Hemmnis neuen Schaffens, wie einen Druck, der auf ihren Geistern lag. Goethe war kaum gestorben, Schiller lebte im Volke fort. Es war unmöglich, über sie hinwegzukommen, schwer, neben ihnen Geltung zu erlangen. Ein unwiderstehlicher Zwang ging von ihnen aus, als seien sie nicht nur Dichter schlechtweg, sondern die beiden gegensätzlichen Urbilder jedes möglichen Dichters: in Goethe sah man die wunderbare Begabung, Poesie zu erleben, in Schiller die bewundernswerte Fähigkeit, gefundene und gewählte Stoffe zu poetisieren. Schillers ideales Pathos lag der Zeit eines freiheitlichen Aufschwunges nahe, Goethes Sinn für die Wirklichkeit war ihr, die so viele Illusionen schwinden sah, nicht fremd. Welches Ideal: Schillers Herz und Goethes Weltauge! Es ist aber den Menschen nicht gegeben, geistig von der Erbschaft früherer Zeiten zu leben; jede Zeit muß an sich selbst lernen, muß aus sich selbst heraus ihre Dichter und Künstler bilden. Das fühlte auch das junge Geschlecht, dem Heinrich Laube angehörte. Es gab das Schlagwort „modern“ aus. Modern ist, was die Gegenwart bewegt. Durch den Geist der Gegenwart die Gegenwart bewegen, das ist unsere Aufgabe – riefen die jungen Geister aus. Die klassische Dichtung ist zwar ein Abschluß, aber kein Ende; wir haben das Gefühl, auch etwas zu sein, auch etwas zu können. Wir müssen die Breite der Welt erobern und neuen Stoff schaffen und ihn mit dem Geiste unserer Zeit durchdringen. Gehen wir daher auf Reisen, beobachten wir die Gesellschaft, werfen wir uns, wenn es sein muß, in die Politik! Vielleicht kommt einmal eine Zeit, die uns gleichfalls als Klassiker verehrt und verwirft ... Nun, so weit ist es wohl nicht gekommen, aber leugnen kann man doch nicht, daß jene modernen Geister viel Bewegendes und Befreiendes geschaffen haben.

Ludwig Speidel (1830-1906)
Heinrich Laube (1806-1884)
Heinrich Laube (1806-1884)