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Ein Märchen In Gedichtform erzählte Geschichten von Oscar Freiherr von Redwitz-Schmölz in "Ein Märchen".
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Gern gelesen:

Hafen Hamburg Johannes Martin Schupp berichtet über die sozialen Verhältnisse im Hamburger Hafen. Erscheinungsjahr: 1908
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J. K. Weiser, Vater und Sohn



Autor: Eugen Schopf
Erscheinungsjahr: 1937



Inhaltsverzeichnis
    Zur Einführung
    Johann Konrad Weiser, der Vater.
      Nur ein Teil darf nach Amerika.
      Die Schrecken der Überfahrt.
      Brief einer Württembergerin.
      Ankunft in der Neuen Welt bringt neues Elend.
      In der Zwangskolonie am Hudson.
      Ausbeutern ausgeliefert.
      Statt Freiheit Zwangsarbeit.
      J. K. Weiser wird Führer in der Not.
      Flucht zu den Indianern.
      Im Schoharietal.
      Die Deutschen sollen wieder Knechte werden.
      Unter schwersten Gefahren sucht Weiser Recht in London.
      Ergebnis der Londoner Reise.
      Der Unbeugsame verlaßt für die Freiheit die neue Heimat.
      Durch Urwälder nach Pennsylvanien.
      In Tulpebocken bei den Indianern: endlich Freiheit und Brot!
      Der alte Weiser: der Mann und seine Tat.
    Johann Konrad Weiser, der Sohn.
      Von der englischen Regierung zum Unterhändler bestellt.
      Die Deutschen müssen zwischen England und Frankreich wählen.
      Weisers Verhandlungen entscheiden das Schicksal Nordamerikas.
      Weisers Bericht über seine Reise an den Ohio.
      Im Entscheidungskampf um den Besitz Nordamerikas.
      Weiser schützt als Milizenoberst die Grenzen.
      Weiser als Farmer und Wirtschaftsführer.
      Weiser wird der höchste Richter und geistige Führer seiner Landsleute.
      Der Familienvater.
      Weisers Verhältnis zu Religion und Kirche.
      Die Bedeutung der religiösen Gemeinschaft für die Kolonisten.
      Weiser geht ins Kloster.
      Weiser und Zinzendorf.
      Weiser findet in Mühlenberg den rechten Kirchenführer.
      Weisers Tod und Begräbnis.
      Washington an Weisers Grab. Anerkennung in Amerika.
      Weisers berühmte Nachkommen.

Beschreibung:


Johann Conrad Weiser, Pietist und Dolmetscher wurde am 2. November 1696 in Herrenberg bei Böblingen/Württemberg geboren. Weiser wanderte im Jahre 1710 nach Nordamerika aus und fand dort im multireligiösen und toleranten Pennsylvanien (Tulpehocken) eine neue Heimat. Durch intensive Kontakte mit den Indianern (Mohawk, Irokesen) eignete er sich umfangreiche Kenntnisse über ihre Sprache und Kultur an und avancierte zum bedeutendsten Unterhändler und Bevollmächtigten in Fragen der Indianerpolitik für die Kolonialregierungen von Pennsylvanien und Virginia.

Als sprachbegabter Diplomat verhandelte er geschickt zwischen den verschiedenen Indianerstämmen und den Siedlern und konnte so drohende Konflikte beschlichtigen.
Weiser pflegte außerdem freundschaftlichen Umgang mit Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf - er rettete ihm 1742 auf einer Missionsreise sogar das Leben - und den mährischen Brüdern. Ab 1752 agierte W. als 'Friedensrichter' in Berks County und widmete sich zunehmend lokalpolitischen Aufgaben.
Weiser starb am 13. Juli 1760 bei Womelsdorf/Pennsylvanien.