Erinnerungen aus der Franzosenzeit in Hamburg. 1806-1814.
Für Kinder erzählt von einer Hamburgerin.
Autor: Marianne Prell (1805-1877)
Erscheinungsjahr: 1913
Erscheinungsjahr: 1913
Marianne Prell (1805 - 1877) war die Tochter des Hamburger Kaufmannes Joh. A. Prell, der während der Franzosenherrschaft in Hamburg Mitglied der Kommissionen für die Gefängnisse, Kasernierung und Proviantierung, Verwalter der milden Stiftungen und Chef eines Bataillons der Bürgergarde war. Sie selbst leitete seit 1832 eine Schule für kleine Knaben.-Schröder 3054.
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Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Emigranten
- Napoleon Bonaparte.
- Die erste Einquartierung.
- Dreißig Soldaten.
- Monsieur Louis.
- Die Kontinental-Sperre.
- Wenn die Not am größten, ist Gottes Hülfe am nächsten.
- Februar 1813.
- Der 18. März 1813.
- Die Bewaffnung.
- Die Bürgergarde.
- Rückkehr der Franzosen.
- Auflösung der Bürgergarde.
- Liste der Abwesenden.
- Kleine Bemerkungen. Meine Großmutter. Hollmann.
- Hospice de Charité.
- Sommer 1813.
- Die Harburger Brücke.
- Außerhalb Hamburgs.
- Der Herbst.
- Nachrichten von der Leipziger Schlacht.
- Wegnahme der Bank.
- Verproviantierung.
- Anfang der Belagerung. Schließung der Tore.
- Weihnachten 1813.
- Räumung des Krankenhofes.
- Ein französischer Kürassier.
- Unsere Kuh.
- Brotkarten.
- Der 9. Februar 1814.
- Kälte.
- Die Schildwache.
- Nachrichten aus Paris.
- Der 29. April 1814. Friede.
- Schluß.
Vorwort.
Dies Buch, welches hiermit in 7. Auflage erscheint, ist von einer Dame geschrieben, welche Marianne Prell hieß. Sie war am 20. Juli 1805 in Hamburg geboren und gründete 1832 eine Elementarschule für Knaben in dem Hause ihrer Eltern. Diese Schule erfreute sich mit Recht großer Beliebtheit und bestand 45 Jahre bis Ostern 1877. Marianne Prell verstand es prachtvoll, mit Jungen umzugehen, vor allem konnte sie, wie ich als ihr einstiger Schüler noch sehr gut weiß, wunderschön Geschichten erzählen. Einige davon hat sie aufgeschrieben und dieselben bilden dies Buch, welches sie zuerst 1863, dann 1873 drucken ließ, ohne jedoch ihren Namen zu nennen, weil sie zu bescheiden war. Weil sie es aber für später erlaubt hatte, so haben wir in der 3. Auflage 1898 ihren Namen veröffentlicht. Diese Auflage ist über Erwarten schnell vergriffen worden, so daß wiederholt neue Auflagen nötig wurden. Bisher war der Text immer unverändert abgedruckt; es haben sich jetzt aber kleine Veränderungen als wünschenswert herausgestellt. Dasjenige, was im Text weggelassen wird, lassen wir am Schluß abdrucken.
Dafür setzen wir die von Marianne Prell selbstgeschriebene Einleitung, welche in den vorigen Ausgaben fehlte, mit ganz kleinen Auslassungen wieder her. Wir wünschen, daß auch diese Auflage vielen Freude bereite und ihre Liebe zur Vaterstadt und zum Vaterland fördere!
H. F. Beneke Dr.
Dies Buch, welches hiermit in 7. Auflage erscheint, ist von einer Dame geschrieben, welche Marianne Prell hieß. Sie war am 20. Juli 1805 in Hamburg geboren und gründete 1832 eine Elementarschule für Knaben in dem Hause ihrer Eltern. Diese Schule erfreute sich mit Recht großer Beliebtheit und bestand 45 Jahre bis Ostern 1877. Marianne Prell verstand es prachtvoll, mit Jungen umzugehen, vor allem konnte sie, wie ich als ihr einstiger Schüler noch sehr gut weiß, wunderschön Geschichten erzählen. Einige davon hat sie aufgeschrieben und dieselben bilden dies Buch, welches sie zuerst 1863, dann 1873 drucken ließ, ohne jedoch ihren Namen zu nennen, weil sie zu bescheiden war. Weil sie es aber für später erlaubt hatte, so haben wir in der 3. Auflage 1898 ihren Namen veröffentlicht. Diese Auflage ist über Erwarten schnell vergriffen worden, so daß wiederholt neue Auflagen nötig wurden. Bisher war der Text immer unverändert abgedruckt; es haben sich jetzt aber kleine Veränderungen als wünschenswert herausgestellt. Dasjenige, was im Text weggelassen wird, lassen wir am Schluß abdrucken.
Dafür setzen wir die von Marianne Prell selbstgeschriebene Einleitung, welche in den vorigen Ausgaben fehlte, mit ganz kleinen Auslassungen wieder her. Wir wünschen, daß auch diese Auflage vielen Freude bereite und ihre Liebe zur Vaterstadt und zum Vaterland fördere!
H. F. Beneke Dr.
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