Musketiere Athos, Porthos, Aramis und d’Artagnan


Die drei Musketiere



Autor: Alexandre Dumas (1802-1870)
Erscheinungsjahr: 1843/1844

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Inhaltsverzeichnis
    Die drei Geschenke des Herrn d'Artagnan, des Vaters.
    Das Vorgemach des Herrn von Treville.
    Die Audienz.
    Die Schulter des Athos, das Wehrgehänge des Porthos und das Sacktuch des Arimas.
    Die Musketiere des Königs und die Garden des Herrn Kardinals.
    Seine Majestät der König Ludwig XIII.
    Die innere Wirtschaft der Musketiere.
    Eine Hofintrige.
    D'Artagnan zeigt sich uns deutlicher.
    Eine Mausefalle im siebzehnten Jahrhundert.
    Die Intrige verwickelt sich.
    George Billiers, Herzog von Buckingham.
    Herr Bonacieux.
    Der Mann von Meung.
    Leute aus dem Bürgerstand und Militärs.
    Wo der Herr Siegelbewahrer Séguier öfter die Glocke suchte, um zu läuten, wie er es sonst getan hat.
    Die Hauswirtschaft des Bonacieux.
    Der Liebhaber und der Gemahl.
    Feldzugsplan.
    Die Reise.
    Das Ballett der Merlaison.
    Das Rendezvous.
    Der Pavillon.
    Porthos.
    Der Brief von Aramis.
    Die Frau des Athos.
    Die Rückkehr.
    Die Jagd nach der Equipierung.
    Mylady.
    Ein Duell und ein ungalantes Abenteuer.
    Wo von der Equipierung des Aramis und Porthos gehandelt wird.
    Des Nachts sind alle Katzen grau.
    Ein Rachetraum.
    Das Geheimnis der Mylady.
    Wie Athos seine Equipierung fand, ohne sich dabei anzustrengen.
    Eine süße Erscheinung.
    Eine schreckliche Erscheinung.
    Die Belagerung von La Rochelle.
    Das Gasthaus „Zum roten Taubenschlag“.
    Von dem Nutzen der Ofenröhren.
    Eine Eheszene.
    Der Rat der Musketiere.
    Eine Familienangelegenheit.
    Fatalitäten.
    Gespräch zwischen einem Bruder und einer Schwester.
    Offizier.
    In der Gefangenschaft.
    Ein Stoff zu einer klassischen Tragödie.
    Die Flucht.
    Was sich am 23. August 1628 in Portsmouth ereignet hat.
    In Frankreich.
    Das Kloster der Karmeliterinnen zu Bethune.
    Zwei Spielarten von Teufeln.
    Ein Tropfen Wasser.
    Der Mann mit dem roten Mantel.
    Das Gericht.
    Die Hinrichtung.
    Eine Botschaft vom Kardinal.
    Epilog.

Themen

Musketiere Namen, Athos, Aramis, d’Artagnan, Porthos


Epilog zu Die drei Musketiere

Nachdem La Rochelle der Unterstützung der englischen Flotte und der zugesagten Leitung Buckinghams beraubt war, hatte es sich nach einjähriger Belagerung ergeben; am 28. Oktober 1628 wurde die Kapitulation unterzeichnet. Der König hielt seinen Einzug in Paris den 23. Dezember desselben Jahres. Man feierte ihm einen Triumph, als hätte er nicht Franzosen, sondern auswärtige Feinde besiegt. Er hielt seinen Einzug unter Bogen von grünem Laubwerk durch die Vorstadt Saint-Jacques. D'Artagnan trat in seinen Rang ein. Porthos verließ den Dienst, und vermählte sich während des folgenden Jahres mit Madame Coquenard. Die so sehr beanspruchte Kiste hatte 800.000 Livres enthalten. Mousqueton bekam eine prachtvolle Livree und erfuhr die Freude, wonach er sein lebelang gestrebt hatte, nämlich hinter einer vergoldeten Kutsche stehen zu dürfen. Aramis war auf einer Reise nach Lothringen plötzlich verschwunden, und hörte auch auf, seinen Freunden zu schreiben. Später erfuhr man von Frau von Chevreuse, daß er zu Nancy ins Kloster gegangen sei. Bazin ist Laienbruder geworden. Athos blieb Musketier unter d'Artagnans Kommando bis zum Jahre 1633, wonach er infolge einer Reise, und unter dem Vorwand, daß er eine kleine Erbschaft gemacht habe, in Roussillon gleichfalls quittierte. Grimaud war Athos gefolgt. D'Artagnan hat sich dreimal mit Rochefort geschlagen und ihn dreimal verwundet. „Das viertemal werde ich Euch wahrscheinlich töten, sprach er zu ihm, während er ihm die Hand reichte, um ihn aufzurichten, „Es wäre sonach für mich wie für Euch besser, daß wir hier blieben,“ sagte der Verwundete. „Potz Wetter! ich bin weit mehr Euer Freund, als Ihr dafür haltet, denn ich brauchte bei unserm ersten Zusammentreffen nur ein Wort zum Kardinal zu sprechen, und der Hals wäre Euch abgeschnitten worden.“ Sie fielen sich in die Arme, doch diesmal mit voller Herzlichkeit und ohne einen Hintergedanken. Planchet erhielt von Rochefort den Rang eines Sergeanten im Regiment Piemont. Herr Bonacieux lebte in vollkommener Ruhe, er wußte ganz und gar nicht, was seiner Gemahlin geschehen war, und kümmerte sich auch gar nicht darum. Eines Tages war er so unklug und rief sich dem Kardinal ins Gedächtnis zurück; und der Kardinal erteilte ihm den Bescheid, er werde Sorge tragen, daß ihm in der Zukunft nichts fehlen möge. Am folgenden Tage war Herr Bonacieux in der Tat um sieben Uhr abends ausgegangen, um sich nach dem Louvre zu begeben, doch war er nie wieder in der Gasse Fossoyeurs erschienen. Diejenigen, die sich für sehr gut unterrichtet hielten, waren der Ansicht, daß er auf Kosten Seiner freigebigen Eminenz in irgend einem königlichen Schloß untergebracht und erhalten werde.

Die drei Musketiere Athos, Porthos, Aramis und ihr Freund d’Artagnan
Die drei Musketiere Athos, Porthos, Aramis und ihr Freund d’Artagnan



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