Musketiere Athos, Porthos, Aramis und d’Artagnan
Die drei Musketiere
Autor: Alexandre Dumas (1802-1870)
Erscheinungsjahr: 1843/1844
Erscheinungsjahr: 1843/1844
Diese Seite empfehlen:
Inhaltsverzeichnis
Wo der Herr Siegelbewahrer Séguier öfter die Glocke suchte, um zu läuten, wie er es sonst getan hat.
Epilog.
Themen
Musketiere Namen, Athos, Aramis, d’Artagnan, PorthosEpilog zu Die drei Musketiere
Nachdem La Rochelle der Unterstützung der englischen Flotte und der zugesagten Leitung Buckinghams beraubt war, hatte es sich nach einjähriger Belagerung ergeben; am 28. Oktober 1628 wurde die Kapitulation unterzeichnet. Der König hielt seinen Einzug in Paris den 23. Dezember desselben Jahres. Man feierte ihm einen Triumph, als hätte er nicht Franzosen, sondern auswärtige Feinde besiegt. Er hielt seinen Einzug unter Bogen von grünem Laubwerk durch die Vorstadt Saint-Jacques. D'Artagnan trat in seinen Rang ein. Porthos verließ den Dienst, und vermählte sich während des folgenden Jahres mit Madame Coquenard. Die so sehr beanspruchte Kiste hatte 800.000 Livres enthalten. Mousqueton bekam eine prachtvolle Livree und erfuhr die Freude, wonach er sein lebelang gestrebt hatte, nämlich hinter einer vergoldeten Kutsche stehen zu dürfen. Aramis war auf einer Reise nach Lothringen plötzlich verschwunden, und hörte auch auf, seinen Freunden zu schreiben. Später erfuhr man von Frau von Chevreuse, daß er zu Nancy ins Kloster gegangen sei. Bazin ist Laienbruder geworden. Athos blieb Musketier unter d'Artagnans Kommando bis zum Jahre 1633, wonach er infolge einer Reise, und unter dem Vorwand, daß er eine kleine Erbschaft gemacht habe, in Roussillon gleichfalls quittierte. Grimaud war Athos gefolgt. D'Artagnan hat sich dreimal mit Rochefort geschlagen und ihn dreimal verwundet. „Das viertemal werde ich Euch wahrscheinlich töten, sprach er zu ihm, während er ihm die Hand reichte, um ihn aufzurichten, „Es wäre sonach für mich wie für Euch besser, daß wir hier blieben,“ sagte der Verwundete. „Potz Wetter! ich bin weit mehr Euer Freund, als Ihr dafür haltet, denn ich brauchte bei unserm ersten Zusammentreffen nur ein Wort zum Kardinal zu sprechen, und der Hals wäre Euch abgeschnitten worden.“ Sie fielen sich in die Arme, doch diesmal mit voller Herzlichkeit und ohne einen Hintergedanken. Planchet erhielt von Rochefort den Rang eines Sergeanten im Regiment Piemont. Herr Bonacieux lebte in vollkommener Ruhe, er wußte ganz und gar nicht, was seiner Gemahlin geschehen war, und kümmerte sich auch gar nicht darum. Eines Tages war er so unklug und rief sich dem Kardinal ins Gedächtnis zurück; und der Kardinal erteilte ihm den Bescheid, er werde Sorge tragen, daß ihm in der Zukunft nichts fehlen möge. Am folgenden Tage war Herr Bonacieux in der Tat um sieben Uhr abends ausgegangen, um sich nach dem Louvre zu begeben, doch war er nie wieder in der Gasse Fossoyeurs erschienen. Diejenigen, die sich für sehr gut unterrichtet hielten, waren der Ansicht, daß er auf Kosten Seiner freigebigen Eminenz in irgend einem königlichen Schloß untergebracht und erhalten werde.
Nachdem La Rochelle der Unterstützung der englischen Flotte und der zugesagten Leitung Buckinghams beraubt war, hatte es sich nach einjähriger Belagerung ergeben; am 28. Oktober 1628 wurde die Kapitulation unterzeichnet. Der König hielt seinen Einzug in Paris den 23. Dezember desselben Jahres. Man feierte ihm einen Triumph, als hätte er nicht Franzosen, sondern auswärtige Feinde besiegt. Er hielt seinen Einzug unter Bogen von grünem Laubwerk durch die Vorstadt Saint-Jacques. D'Artagnan trat in seinen Rang ein. Porthos verließ den Dienst, und vermählte sich während des folgenden Jahres mit Madame Coquenard. Die so sehr beanspruchte Kiste hatte 800.000 Livres enthalten. Mousqueton bekam eine prachtvolle Livree und erfuhr die Freude, wonach er sein lebelang gestrebt hatte, nämlich hinter einer vergoldeten Kutsche stehen zu dürfen. Aramis war auf einer Reise nach Lothringen plötzlich verschwunden, und hörte auch auf, seinen Freunden zu schreiben. Später erfuhr man von Frau von Chevreuse, daß er zu Nancy ins Kloster gegangen sei. Bazin ist Laienbruder geworden. Athos blieb Musketier unter d'Artagnans Kommando bis zum Jahre 1633, wonach er infolge einer Reise, und unter dem Vorwand, daß er eine kleine Erbschaft gemacht habe, in Roussillon gleichfalls quittierte. Grimaud war Athos gefolgt. D'Artagnan hat sich dreimal mit Rochefort geschlagen und ihn dreimal verwundet. „Das viertemal werde ich Euch wahrscheinlich töten, sprach er zu ihm, während er ihm die Hand reichte, um ihn aufzurichten, „Es wäre sonach für mich wie für Euch besser, daß wir hier blieben,“ sagte der Verwundete. „Potz Wetter! ich bin weit mehr Euer Freund, als Ihr dafür haltet, denn ich brauchte bei unserm ersten Zusammentreffen nur ein Wort zum Kardinal zu sprechen, und der Hals wäre Euch abgeschnitten worden.“ Sie fielen sich in die Arme, doch diesmal mit voller Herzlichkeit und ohne einen Hintergedanken. Planchet erhielt von Rochefort den Rang eines Sergeanten im Regiment Piemont. Herr Bonacieux lebte in vollkommener Ruhe, er wußte ganz und gar nicht, was seiner Gemahlin geschehen war, und kümmerte sich auch gar nicht darum. Eines Tages war er so unklug und rief sich dem Kardinal ins Gedächtnis zurück; und der Kardinal erteilte ihm den Bescheid, er werde Sorge tragen, daß ihm in der Zukunft nichts fehlen möge. Am folgenden Tage war Herr Bonacieux in der Tat um sieben Uhr abends ausgegangen, um sich nach dem Louvre zu begeben, doch war er nie wieder in der Gasse Fossoyeurs erschienen. Diejenigen, die sich für sehr gut unterrichtet hielten, waren der Ansicht, daß er auf Kosten Seiner freigebigen Eminenz in irgend einem königlichen Schloß untergebracht und erhalten werde.
Bücher, Kapitel und Auszüge bei Lexikus.de finden
Aus unserem Verlagsprogramm
Glückliche JahreErnste und heitere, und vor allem wirklich erlebte Geschichten lassen das Bild einer glücklichen Kindheit entstehen – unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkrieges.
Aus unserem Verlagsprogramm
Wie ich meine Jugend überlebteMax Olgart ist 13, als er 1946 vom russischen Militärtribunal zu zehn Jahren Haft wegen angeblich "organisiertem Kampf gegen die Sowjetunion" verurteilt wird.
Aus unserem Verlagsprogramm
Die Ohne-Worte-SpracheDie Bewältigung des schwierigsten aller Wege ‒ der schonungslos ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Ich.
Aus unserem Verlagsprogramm
Ich bin der FranzDie Verwandlung eines niederbayrischen Urviehs vom Pauschaltouristen zum Travel-Maniac.
Aus unserem Verlagsprogramm
Mecklenburg. Wege eines LandesEine Landeskunde des mecklen-burgischen Landesteils des neuen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern
Aus unserem Verlagsprogramm
Panzer, Schutt und AlgebraEin anrührendes Buch über die Geschichte eines Siebzehnjährigen der als Flakhelfer und später in Hitlers letztem Aufgebot an der Front diente.
Aus unserem Verlagsprogramm
Blätter im WindElke Lindner ist fort von der geliebten Heimat, den geliebten Menschen, fort von allem Vertrauten. Sie glaubt, ihre Jugend habe nur einen Sommer lang gewährt, einen unvergessenen Sommer am Inselsee.
Aus unserem Verlagsprogramm
Endstation StadtparkAuf einer Parkbank vertraut Erwin Rathloff einer Zufalls-bekanntschaft die Geschichte seines Lebens an. Erfahrungen eines Menschenalters in unterhaltsamen, aber auch nachdenklichen Erzählungen.



