Volltextsuche



shop Shop
end

Helfen Sie Lexikus mit einem Link
oder Social Bookmarks

del.icio.us facebook Google Linkarena Mister Wong

end 
Buchtipp
Bei Lexikus online lesen, oder bei Amazon kaufen

Ein Märchen In Gedichtform erzählte Geschichten von Oscar Freiherr von Redwitz-Schmölz in "Ein Märchen".
end
end 
Buchtipp

Kleine Stubbenkammer auf Rügen Wanderungen an der Ostsee von Ernst Willkomm, 1850.
end Literatursuche Lexikus

Impressum Impressum

Über Lexikus über Lexikus

Altnordisches Leben



Autor: Karl Weinhold Dr. (1823-1901)
Erscheinungsjahr: 1856



Inhaltsverzeichnis
    Einleitung. Vorgermanische Zeit. Die Nordgermanen.
      Vorgermanische Zeit.
      1. Abschnitt 1. In den Anfang der Welt setzt der Germane das Geschlecht der Riesen, das aus dem Chaos entstanden, den ersten Zeitraum beherrscht. ...
      2. Abschnitt 2. Die Tragsteine dieser Kisten sind möglichst nahe an einander gerückt, und die Spalten dazwischen waren mit kleinen Steinen ausgesezt. ...
  1. Die äusseren Zustände.
    1. 1. Abschnitt.
      1. Viehzucht. Jagd. Fischfang. Ackerbau. Obstzucht. Bienenzucht. Gewerbe, Handel. — Geld. Gewicht und Mass. Schiffahrt.
    2. 2. Abschnitt.
      1. Nahrung. Kleidung, Schmuck, Waffen. Wohnung.
  2. Die inneren Zustände.
    1. Ehe. Kinder: Namen. Erziehung. Spiele und Leibesübungen. Weibliche Fertigkeiten. — Geistige Thätigkeit: Sprichwörter. Dichtkunst. Sagas. Geographische Kentnisse. Himmelskunde und Zeiteintheilung. Heilkunst. Gesetzkunde. Sprachkentnisse. Schrift.
    2. Bildende Kunst.
    3. Gesinde. Gäste, gesellige Freuden.
    4. Die Alten; die Toten und ihre Bestattung.


Vorwort

Die altnordischen Zustände sind für die Erkentniss der deutschen Vergangenheit so bedeutend; dass sich jeder zu ihnen gezogen fühlt, der ihnen einmal nahe kam. So ist es auch mir ergangen. Nachdem ich mich als Breslauer Student unter Jakobis Leitung der altnordischen Sprache zu bemächtigen gesucht hatte, trieb es mich immer zu dem nordischen Theil der germanischen Welt zurück, wenn auch für den Augenblick anderes grössere Ansprüche machte. Obschon ich gegenwärtig dem Süden näher als dem Norden bin und auf einem Boden lebe, in welchem Roms Denkmale beginnen, so regte sich die alte Vorliebe von neuem, und diess Buch entstund, das ich Fachgenossen und allen ernsteren Freunden unserer Geschichte darbiete.

Dasselbe ist, wie ich kaum zu erwähnen brauche, überall aus den Quellen geschöpft, so weit sie mir zu Gebote stunden. Zum Glück war mir keine der grösseren und wichtigeren verschlossen. Dagegen war ich mit Hilfsbüchern schlechter versorgt, wie es an einer kleinen österreichischen Universität sehr begreiflich ist; der eigene Bücherschrank kann nur vereinzeltes bieten. Indessen hoffe ich von meinem Gegenstande ein Bild entworfen und ausgeführt zu haben, wie es in diesem Zusammenhange noch nicht gezeichnet wurde.

Ich behandle die Lebensbedingungen des Nordens und seine Lebensäusserungen leiblicher und geistiger Art. Daher wüste ich keinen besseren Namen für mein Buch als: Altnordisches Leben, wenn auch streng genommen manches dahin fällt, was ich ausschloss.